Wirtschaft

Das Institutsschild für das neue Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg enthüllten (v. l.): Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel, Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, FAU-Präsident Karl-Dieter Grüske, Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich und Thomas Frederking, Kaufmännischer Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums Berlin. (Foto: FAU)

23.08.2013

Forschen für die Energiewende

Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg gegründet

Endlich hat Nordbayern auch ein Helmholtz-Zentrum. Nach intensiver Vorbereitung wurde jetzt in Nürnberg der Kooperationsvertrag für das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) unterzeichnet. Die Friedrich-Alexander Univeristät Erlangen-Nürnberg (FAU), das Forschungszentrum Jülich und das Helmholtz-Institut Berlin (HZB) haben gemeinsam das neue Institut gegründet. Zur Gründungsfeier in der Frankenmetropole reiste extra Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) aus ihrem Urlaub an.
„Die helmholtzfreie Zone Nordbayern ist mit dieser Entscheidung endlich Geschichte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den beiden Helmholtz-Zentren in Jülich und Berlin“, sagte Karl-Dieter Grüske, Präsident der FAU. Der Wissenschaftsstandort Erlangen-Nürnberg gewinne mit der Ansiedlung des Helmholtz-Instituts zusätzlich an Profil und werde zu einem der wichtigsten Zentren für die Forschung rund ums Thema erneuerbare Energien und Materialwissenschaften.
Kernstück der Zusammenarbeit ist das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg, in dem die drei Einrichtungen ihre Kompetenzen auf dem Feld der regenerativen Energien zusammenführen. Das neue Institut, das auf dem Erlanger Südgelände der FAU sowie in Nürnberg auf dem ehemaligen AEG-Gelände entsteht, wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben und soll mittelfristig 40 bis 50 Mitarbeiter haben.
„Helmholtz-Institute sind eine kluge Variante der Forschungskooperation, in der viele Potenziale gebündelt werden können“, lobte Wanka das bayerische Forschungsengagement für die Energiewende. Immerhin investiert der Freistaat 37 Millionen Euro in ein neues Institutsgebäude in Erlangen, um der Energieforschung eine Heimat zu geben. Laut Wanka müssen Forschung und Entwicklung in den kommenden Jahren wesentliche Aufgaben zum Gelingen der Energiewende lösen. „Über 180 Hochschulen in Deutschland befassen sich mit diesem Thema.“ Da mache es durchaus Sinn, die Potenziale zu bündeln, wie das jetzt mit dem HI ERN geschehe... (Ralph Schweinfurth)

Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Print-Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung.

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