Wirtschaft

Franken ist ein beliebtes Reiseziel: hier im Bild Tüchersfeld in der Fränkischen Schweiz. (Foto: BSZ)

08.05.2014

Frankens Tourismus trotzt dem bayerischen Negativtrend

Fränkische Themen punkten

Der fränkische Tourismus ist erfolgreich in das Jahr 2014 gestartet: Ein Plus von 1,6 Prozent bei den Gästeankünften und ein Übernachtungsergebnis von Januar bis März 2014 auf dem Vorjahresniveau belegen dies. Besonders stark war der Zuwachs bei Gästen aus dem Ausland. Hier wurde bei den Gästeankünften ein Plus von 4,2 Prozent erreicht, bei den Übernachtungen sogar ein Plus von 4,9 Prozent. Franken liegt somit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt.

„Mit unseren Kernkompetenzen in den Bereichen Kultur, Städte oder Kulinarik konnten wir in diesem milden Winter punkten“, kommentierte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Franken, Olaf Seifert, die aktuellen Zahlen. Der boomende Städtetourismus habe zum Beispiel Nürnberg im ersten Quartal 2014 ein Plus von 4,5 Prozent und Erlangen einen Zuwachs von 9,6 Prozent bei den Übernachtungen beschert.

Olaf Seifert führt die fränkische Erfolgsbilanz auch auf die konsequente Kommunikationsstrategie des Tourismusverbandes zurück. „Wir präsentieren Franken seit Jahren konsequent unter landschaftsbezogenen Aspekten als touristische Marke.“ Besonders betonte Seifert dabei die Bedeutung der Qualität: Diese lasse sich mit Nachhaltigkeit gleichsetzen und spiele in allen Bereichen eine immer bedeutendere Rolle. Er illustrierte diese Qualität an den fränkischen Schwerpunktthemen Wandern und Radfahren: „17 zertifizierte Wanderwege und viele Radwege mit vier oder fünf Qualitätssternen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs sprechen für sich“.

Auch für weiteren Monate des Jahres 2014 zeigt sich Seifert optimistisch und verwies auf die Ergebnisse der aktuellen Deutschen Tourismusanalyse. Nach dieser ist Deutschland nach wie vor das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger, dazu komme ein weiter steigendes Interesse an Naturerlebnissen und Aktivurlaub – gerade in diesen Segmenten sei Franken durch seine Naturparke oder die Vielzahl an Rad- und Wanderwegen hervorragend aufgestellt. Hinzugekommen sind neue Angebote wie „Wasserwandern auf dem Main“. Die Tourismusanalyse prognostiziert auch einen Anstieg der Zweit- und Drittreisen. „Davon wird Franken bei Genussreisen wie Reisen zum Frankenwein und im Städtetourismus profitieren. Schließlich haben die fränkischen Städte kulturell wieder einige Highlights in 2014 zu bieten: Aschaffenburg feiert 400 Jahre Schloss Johannisburg, das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt glänzt mit der weltweit größten Sammlung an Spitzweg-Werken und Nürnberg begeht den 300. Geburtstag des Komponisten Christoph Willibald Gluck mit hochkarätigen Veranstaltungen.“ so Seifert. (Verena Bäuerlein)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 41 (2017)

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 13. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Thomas Mütze, finanzpolitischer Sprecher der Landtags-Grünen

(JA)

Ulrich Binnebößel, Zahlungsexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE)

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.