Wirtschaft

Schlechter laufende Geschäft in Brasilien und Australien treffen den Industriegase-Spezialisten Linde hart. (Foto: Linde)

30.10.2014

Gewinnprognosen gekappt

Linde verliert an der Börse kräftig

Schlechter laufende Geschäft in Brasilien und Australien treffen den Industriegase-Spezialisten Linde hart. Im dritten Quartal brach der Gewinn unterm Strich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 40 Prozent auf 194 Millionen Euro ein, bei einem um 2,6 Prozent erhöhten Umsatz von knapp 4,4 Milliarden Euro. Auch Probleme mit Produktionsanlagen in China und Vietnam drückten schwer, so dass insgesamt 229 Millionen Euro abgeschrieben wurden, wie der Konzern mitteilte. An der Börse gehörte das Dax-Unternehmen heute zu den größten Verlierern. Zeitweise verlor die Aktie mehr als sieben Prozent.
Die Reaktion fiel auch deshalb so negativ aus, weil die Prognosen nicht nur für 2014 insgesamt, sondern auch mittelfristig gekappt wurden. Für 2014 erwartet Linde nunmehr nur ein operatives Ergebnis (Ebitda) bereinigt um Währungseffekte auf Vorjahresniveau, zuvor ging der Konzern von einem leichten Anstieg aus. Und für 2017 rechnet Linde nun mit einem operativen Konzernergebnis in Höhe von 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro. Ursprünglich hatte Linde bereits für 2016 ein operatives Konzernergebnis von mindestens 5 Milliarden Euro angepeilt. Wachsen konnte Linde zuletzt im Gase-Geschäft vor allem in der Asien-Pazifik-Region, insbesondere in China und Indien.
(Michaela Nehren-Essing, dpa-AFX)

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