Wirtschaft

09.12.2011

Harte Einschnitte

Eine Aktienmarkteinschätzung der Fürst Fugger Privatbank

Der Monat November war wieder einmal geprägt von Nachrichten und Gerüchten hinsichtlich der Euro-Krise. Erschwerend kam hinzu, dass die weltweiten Konjunkturprognosen für 2012 tendenziell nach unten gerichtet sind. Die Börsen reagierten mit extremen Marktschwankungen. Der deutsche Aktienindex DAX musste ab Mitte des Monats zuerst eine der schlimmsten Verlustphasen der letzten Jahre hinnehmen, konnte dann aber kurz vor Monatsende einen der höchsten Wochengewinne der letzten Jahre verzeichnen. Auslöser hierfür war eine konzertierte Aktion der großen Notenbanken, um den Banken Liquidität zur Verfügung zu stellen. Die Märkte fassten daraufhin wieder die Hoffnung, dass es im Interesse aller großen Wirtschaftsnationen liegen könnte, den Euro nicht untergehen zu lassen.

 

Wie schnell sich Börsen erholen können, zeigten die letzten Tage. Spannender dürfte wohl der Ausblick auf das kommende Jahr sein. Die Politik scheint erkannt zu haben, dass letztendlich nur harte Einschnitte zu einer Gesundung der Wirtschaft führen können. Unterstützung dazu erhalten sie von den Notenbanken. Deren anhaltend expansive Geldpolitik sollte die Konjunktur weltweit stimulieren, so dass im Laufe des Jahres 2012 mit einem erneuten Wirtschaftsaufschwung zu rechnen ist. Spektakuläre Wachstumsraten wie in 2010 sind jedoch nicht zu erwarten, vielmehr schwenkt die Wirtschaft auf einen normalen Wachstumskurs ein. Die Folgen für die Kapitalmärkte wären positiv. Nach den Turbulenzen im ausgehenden Jahr 2011 sollten die Aktienmärkte wieder in einen Aufwärtstrend zurückkehren können. Schwieriger dürfte es für die Rentenmärkte werden, welche unter anhaltendem Druck stehen werden.

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