Wirtschaft

Beim Thema Datensicherheit weist Dieter Kempf darauf hin, dass die technische Sicherheit immer nur so gut ist, wie die Aufmerksamkeit der Menschen, die dafür verantwortlich sind. (Foto: Schweinfurth)

21.11.2014

„Schutzmechanismen müssen ausgeklügelter werden“

BITKOM-Präsident Dieter Kempf über Potenziale der Digitalisierung, Startups, Breitbandversorgung und Cyberkriminalität

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Wirtschaft und Politik erhoffen sich neues Wachstum durch Bits und Bytes. Wir sprachen mit Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und Chef der DATEV eG in Nürnberg.

BSZ: Herr Kempf, der Freistaat will die Digitalisierung voranbringen. Steckt da wirklich so viel Potenzial drin?
Kempf: Ja, denn digitale Prozesse sind „enabler“ für ganz viele Themen, von der Landwirtschaft bis zur Industrie. Ob es um die Saatgutausbringung geht oder die Konstruktionszeichnung eines Architekten, ohne Computereinsatz geht heute fast gar nichts mehr. Insofern ist es neben dem Breitbandausbau auch richtig, dass die Staatsregierung Startups fördert, die digitale Lösungen für alle Branchen anbieten. Aber es gibt auch ein Problem.

BSZ: Welches?
Kempf: München ist ein teures Pflaster für Startups. Doch diese jungen Unternehmen haben in der Regel nicht viel Kapital im Hintergrund. Dieses brauchen sie vor allem für den Aufbau ihres Geschäftsmodells. Da stellen die hohen Büromieten in der Landeshauptstadt schon ein Hindernis dar. Städte wie Berlin tun sich da leichter. Und sie haben noch einen Vorzug.

BSZ:
Welchen denn?
Kempf: Man kriegt auch nach 23 Uhr noch etwas Vernünftiges zu essen. Das ist für die jungen Kreaktiven schon ein gewichtiges Kriterium. In der Bundeshauptstadt ist das kein Thema. Aber versuchen Sie das mal in München oder Nürnberg...(Interview: Ralph Schweinfurth)

(Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 21. November 2014.)

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