Wirtschaft

Joe Kaeser mahnt zur Besonnenheit im Umgang mit dem Iran. (Foto: dpa)

22.07.2015

Siemens-Chef Kaeser sieht Chancen im Iran

Menschen brauchen Energie- und Gesundheitsversorgung

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht nach der Atom-Einigung mit Iran auch für sein Unternehmen Möglichkeiten in dem Land. "Wir reden hier über 80 Millionen Menschen, die Energieversorgung benötigen, die natürlich auch Gesundheitsversorgungbrauchen, die im Öl- und Gasgeschäft wieder auf die Beine kommen wollen. Hier gibt es auch Opportunitäten und Chancen", sagte Kaeser der Sendung"Münchner Runde" im Bayerischen Fernsehen.


Man werde sich das Thema in aller Ruhe betrachten und auch sehen, wie sich die Sanktionen jetzt entwickeln. "Da darf man jetzt glaube ich nichts überstürzen. Hier ist Besonnenheit gefragt", sagte Kaeser. Man werde aber"sicherlich dort auch zu vernünftigen Lösungen kommen".


Nach dem Atomkompromiss mit dem Iran hatte der UN-Sicherheitsrat den Weg frei gemacht für die Aufhebung seiner Sanktionen gegen das Land. Die mehrstufigen Sanktionen waren von 2006 an beschlossen worden. Kaesers Vorgänger Peter Löscher hatte Anfang 2010 auf Basis eines Vorstands-Beschlussesangekündigt, keine neuen Aufträge aus dem Iran mehr annehmen zu wollen. Damals war das Umsatzvolumen für Siemens indem Land auf jährlich rund eine halbe Milliarde Euro beziffert worden.
(Christine Schulze, dpa)

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