Wirtschaft

03.02.2012

Überdurchschnittliche Wertentwicklung

Eine Aktienmarkteinschätzung der Fürst Fugger Privatbank

Die international führenden Aktienindizes konnten zuletzt ihre Kursgewinne weiter ausbauen. Damit stehen die Chancen gut, dass wir zumindest im Januar eine überdurchschnittliche Wertentwicklung sehen werden. Ob damit die von den Geschehnissen des letzten Jahres arg verunsicherten Anleger vermehrt an den Aktienmärkten investieren werden, dürften erst die nächsten Wochen und Monate zeigen.

 

Aktuell sehen die Aussichten dazu gar nicht so schlecht aus. Die jüngst veröffentlichten Konjunkturdaten wie zum Beispiel der deutsche ifo-Geschäftsklima Index oder ganz aktuell der BCI-Geschäftsklima Index für die Eurozone sind erste Anzeichen dafür, dass die Konjunkturstimmung – zumindest fürs erste – ihren Tiefpunkt hinter sich hat. Zugleich dürften sich die zwischenzeitlich sehr ausgeprägten Ängste vor einem Einbruch deutscher und europäischer Unternehmensgewinne abschwächen. Vielmehr lässt ein Blick auf die Bewertung bei den Aktien den Schluss zu, dass die Investoren ohnehin von einem eher unterdurchschnittlichen Zuwachs bei den Gewinnen ausgehen.

 

Den starken Jahresauftakt allein mit Konjunkturhoffnungen zu erklären, dürfte nur die eine Seite der Medaille sein. Positiv gesehen wird vor allem von ausländischen Anlegern, dass es Anzeichen für eine allmähliche Entspannung bei der Euro-Schuldenkrise gibt. Die sicherlich nicht ganz unberechtigte Angst, dass die gerade zu Jahresbeginn erfolgten Rentenemissionen von Italien und Spanien schlecht laufen könnten, sorgte für eine deutliche Kaufzurückhaltung an den Aktienmärkten. Als die Platzierung ein Erfolg wurde und es zugleich zu einer spürbaren Einengung der Renditeaufschläge zu deutschen Staatsanleihen kam, waren die Anleger bereit, mehr Risiko einzugehen und kauften vermehrt Aktien. Da die Notenbanken ihren geldpolitischen Kurs fortsetzen werden, könnte die reichlich vorhandene Liquidität für weiter steigende Kurse sorgen.

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