Kommunales

Nach dem Wahldebakel der Bayern-SPD zur Landtagswahl 2003 kündigte Hoderlein (links, hier mit dem damaligen Landtagsfraktionschef Franz Mageth) seinen Rücktritt vom Parteivorsitz an. (Foto: dpa)

23.02.2015

Hoderlein führt Fränkischen Bund

Früherer Landesvorsitzender der bayerischen SPD setzt sich in Kampfabstimmung durch

Der frühere Chef der Bayern-SPD, Wolfgang Hoderlein, leitet künftig den Fränkischen Bund. Bei der Jahreshauptversammlung am Wochenende habe sich der 61-Jährige in einer Kampfabstimmung gegen den Nürnberger CSU-Politiker Christian Hölzlein durchgesetzt, teilte der Fränkische Bund mit. Auch das aus Oberfranken stammende Gründungsmitglied Joachim Kalb sei wieder in dem Führungsgremium vertreten. Hoderlein hatte von 2000 bis 2003 an der Spitze der bayerischen SPD gestanden. Nach dem Wahldebakel seiner Partei zur Landtagswahl 2003 (die CSU errang damals die absolute Mehrheit) trat er vom Amt des Vorsitzenden zurück - wohingegen der fulminant gescheiterte Spitzenkandidat, der damalige Landtags-Fraktionschef Franz Mageth, sein Amt behalten durfte. Später zog sich Hoderlein nach Oberfranken zurück und kandidierte dort erfolgreich für den Bezirkstag und übernahm den Vorsitz der dortigen SPD-Fraktion.
Er kündigte an, "die Interessen Frankens in einer immer stärker werdenden Oberbayern-Konzentration nachhaltig zu vertreten". Als Beispiel nannte er den ZDF-Dreiteiler "Tannbach", in dem die Regie die Bewohner des oberfränkischen Grenzorts Mödlareuth altbayerisch reden ließ. "Es wird noch viel Arbeit bedeuten, fränkische Sprache und Kultur in den Medien vertreten zu wissen." Der Fränkische Bund werde der "weiß-blauen Dauerberieselung" entschieden entgegentreten, betonte Hoderlein in einer Stellungnahme. (BSZ)

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