Politik

Hat die Zügel fest in der Hand!? Der designierte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim Berchinger Rossmarkt letzte Woche. (Foto: dpa)

12.02.2018

Umfrage: Söder kann punkten

Die geplante Übernahme des Bundesinnenministeriums durch CSU-Chef Horst Seehofer kommt dagegen bei den Wählern nicht so gut an

Nach einer aktuellen Umfrage kommt Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) als designierter Ministerpräsident bei einer Mehrheit der bayerischen Wähler gut an. 61 Prozent der Befragten sagten, er mache in der Übergangsphase eher einen guten Eindruck, nur 29 Prozent waren gegenteiliger Meinung (10 Prozent gaben keine Antwort). Die repräsentative Bayern-Umfrage des Hamburger GMS-Instituts im Auftrag von Sat.1 Bayern ergab ferner, dass nicht nur 77 Prozent der CSU-Wähler Söders erste Schritte positiv bewerten, sondern auch 54 Prozent der SPD-Wähler und 50 Prozent der AfD-Wähler.

Söders Vorschlag, die Amtszeit des bayerischen Ministerpräsidenten auf zehn Jahre zu begrenzen, finden nach Sat.1-Angaben vom Montag 69 Prozent gut, 29 Prozent sind dagegen (keine Antwort: 2 Prozent). Dabei geht die Zustimmung quer durch alle Parteilager: 68 Prozent der CSU-Wähler sind dafür, aber auch 79 Prozent der SPD-Anhänger und 67 Prozent der AfD-Wähler.

Die geplante Übernahme des Bundesinnenministeriums durch CSU-Chef Horst Seehofer begrüßt dagegen nur eine knappe Mehrheit der Bayern: 54 Prozent finden das gut, 45 Prozent aber nicht (keine Antwort: 1 Prozent). Sogar von den CSU-Wählern sind nur 55 Prozent dafür, aber 43 Prozent dagegen. Nur 48 Prozent glauben, dass eine neue große Koalition vier Jahre halten wird, 47 Prozent erwarten das nicht (keine Antwort: 5 Prozent).

Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, sähe die Umfrage die CSU bei 40 Prozent, die SPD käme auf 15 Prozent, die AfD auf 12 Prozent, gefolgt von den Grünen (11 Prozent), den Freien Wählern (6 Prozent), der FDP (6 Prozent) und der Linken (3 Prozent). 7 Prozent entfielen auf Sonstige. (dpa)

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