Politik

Sie nennen sich nicht Raucher, sondern Dampfer: Konsumenten von E-Zigaratten. (Foto: dpa)

12.05.2014

Verbot von E-Zigaretten für Jugendliche

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will den Verkauf elektrischer Shishas und Zigaretten an unter 18-Jährige verbieten. Die gegenwärtige Lücke im Jugendschutzgesetz soll zügig geschlossen werden.

Der Verkauf von E-Shishas und E-Zigaretten an Minderjährige ist derzeit nicht verboten - auch dann nicht, wenn die Flüssigkeitsmischungen Nikotin enthalten. Die Mitglieder im Gesundheitsausschusses des bayerischen Landtags kündigten vergangene Woche der elektrischen Zigarette den Kampf an. Die Debatte lesen Sie hier.
Und auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), forderte, das Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Minderjährige auf elektronische Nikotinprodukte auszudehnen.

 

Getarnter Einstieg in die Nikotinsucht

Jugendschützer und Suchtberater sind alarmiert wegen der wachsenden
Verbreitung der elektronischen Wasserpfeifen. "Die Gefahr durch E-Shishas darf nicht unterschätzt werden. Diese harmlos wirkenden Mini-Wasserpfeifen können gesundheitsschädigende Stoffe enthalten", warnt nun auch Bayerns Gesundheitsministerin Huml. Zudem könnten sie ein getarnter Einstieg in die Nikotinsucht sein. Sie fordert deshalb ebenfalls ein Verbot des Verkaufs nikotinhaltiger E-Zigaretten und elektronischer Wasserpfeifen an Minderjährige. Die Staatsregierung setze sich dafür ein, die gegenwärtige Lücke im Jugendschutzgesetz zügig zu schließen, sagt die CSU-Politikerin. (BSZ, dpa)

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Wieland Dietrich,
Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V.

(JA)


Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

(NEIN)

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