Wirtschaft

Rund 157 Millionen Fahrgäste nutzen den ÖPNV in Nürnberg. Das entspricht einer Einsparung von rund 131 Millionen Pkw-Fahrten.

09.08.2013

Klarheit bei der ÖPNV-Finanzierung gefordert

2019 läuft das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz aus: Vorstandschef der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft will Planungssicherheit vom Bund

Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft sorgt für den ÖPNV in den Städten Nürnberg, Stein, Oberasbach Zirndorf und Schwabach. Mit den Städten Fürth und Erlangen pflegt sie eine lange und enge Zusammenarbeit, die inzwischen in gemeinsamen Gesellschaften fortgeführt wird. 2012 beförderte die VAG alleine in Nürnberg 156,8 Millionen Fahrgäste mit U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen. In allen Städten zusammen waren es 183 Millionen Fahrgäste. Seit 2010 entscheiden sich bei der Verkehrsmittelwahl jährlich 22 Prozent der Nürnberger für den ÖPNV.

„Wir leisten einen Beitrag zur Daseinsvorsorge, sind im Kern der Metropolregion der Dienstleister für Mobilität und ermöglichen so das soziale und wirtschaftliche Leben vor Ort“, sagt der VAG-Vorstandsvorsitzende Josef Hasler der Staatszeitung. Das Unternehmen trage auf diese Weise zum Gemeinwohl der Stadt und der Region bei sowie zur Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger. In diesem Zusammenhang betont er, dass auch alle Autofahrer von einem gut ausgebauten und zuverlässigen ÖPNV profitieren. Würden nämlich, so Hasler, die täglich bis zu 600 000 Fahrgäste der VAG auch nur teilweise aufs Auto umsteigen, wäre das Chaos programmiert. Abgesehen davon würden Klima, Umwelt und Gesundheit erheblich belastet. Aus diesem Grund fordert der Vorstandschef der VAG, Josef Hasler, Planungssicherheit vom Bund. Hasler hofft bei der ÖPNV-Finanzierung auf einen breiten Bewusstseinswandel bis hin zu Bundes- und Landespolitikern. „Vor dem Hintergrund wegfallender Fördermittel gestaltet sich die Finanzierung des ÖPNV zunehmend schwieriger“, so Hasler. Die Bundesregierung sei dringend gefordert, eine Anschlussfinanzierung für den ÖPNV in Deutschland nach dem Auslaufen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) im Jahr 2019 sicherzustellen. Bereits heute bekämen die kommunalen Verkehrsunternehmen weniger Zuschüsse zu Maßnahmen und müssten die Fahrgäste über höhere Ticketpreise mehr zur Finanzierung beitragen, sagt Hasler … (Ralph Schweinfurth)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 16. August 2013)

 

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