Bauen

Beim Fertighausbau fungiert der Hersteller als Generalunternehmer, der alle Leistungen aus einer Hand anbietet. (Foto: BDF/ELK Fertighaus/Phillip-Geisler-Photoart)

23.02.2024

Alles aus einer Hand

Fertighäuser sind die bequemste Art zu bauen

Beim Hausbau müssen viele Arbeitsschritte und Gewerke auf der Baustelle ineinandergreifen. Einfacher geht es mit einem Fertighaus, denn dabei findet ein Großteil der Arbeiten bereits im Werk statt. Zudem kümmert sich der Haushersteller als Generalunternehmer darum, dass alle vertraglich vereinbarten Leistungen wie geplant und in der gewünschten Qualität erbracht werden. Fabian Tews, Pressesprecher des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), erklärt: „Fertighäuser sind für Bauherren die bequemste Art zu bauen, da der Haushersteller alle Arbeiten aus einer Hand anbietet und koordiniert – auf Wunsch bis hin zum bezugsfertigen Gebäude.“
 
Ein Fertighaus wird im Werk vorgefertigt, denn dort gibt es industrielle Routinen und computergestützte Präzision – ideale Bedingungen also für die planungssichere Herstellung eines modernen, individuell konfigurierten Hauses. Überhaupt ist Planungssicherheit eine große Stärke des Fertighauses: Bauherren profitieren von der Erfahrung der Hersteller bei allen Arbeits- und Planungsschritten, von dem hohen Vorfertigungsgrad der Häuser und von deren Witterungsunabhängigkeit in der Bauphase. Sowohl der zeitliche Ablauf als auch die Kosten lassen sich sehr gut kalkulieren und münden bei den führenden Fertighausherstellern des Branchenverbandes BDF in einer Festpreisgarantie und einem auf Wunsch vertraglich zugesicherten Fertigstellungstermin. „Solche Zusagen können nur Unternehmen machen, die ihr Leistungsangebot sicher im Griff haben und aus einer Hand bereitstellen und umsetzen können“, sagt BDF-Pressesprecher Tews. „Erkennen lassen sich diese erfahrenen Hersteller am QDF-Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau.“
 
Die vorgefertigten Wand-, Dach- und Deckenelemente für ein Fertighaus werden auf der Baustelle in durchschnittlich gerade einmal zwei Werktagen zu einem wetterfesten Bauwerk mit Türen, Fenstern, Dämmung und Grundputz montiert. Die meisten Projekte werden fertig ausgebaut und können nach der Schlüsselübergabe schnell bezogen werden. Innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Hausmontage sind in der Regel das Dach vollständig eingedeckt, der Feinputz aufgetragen, Anbauten wie Dachgauben fertig und wesentliche Arbeiten an Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen abgeschlossen. So bald wie möglich starten dann auch der Innenausbau und schließlich die Feinarbeiten der Maler, Fliesenleger und so weiter.
 
Bei der Koordination aller vereinbarten Ausbauarbeiten kommt dem Bauherrn zugute, dass der Fertighaushersteller alle Fäden in der Hand hält und die Gewerke zeitlich exakt aufeinander abstimmt. So manches Fertighaus wird daher schon weniger als drei Monate nach Baubeginn schlüsselfertig übergeben. Das hängt vor allem von den individuellen Architektur- und Ausstattungswüschen der Baufamilie ab. Spätestens erhält sie ihr Haus zum vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin. Zu diesem Termin kann sie auch die alte Wohnung kündigen, um doppelte Wohnkosten zu vermeiden. Auch Eigenleistungen sind beim Innenausbau auf Wunsch möglich.
 
„Es zählt zu den Kernkompetenzen der Branche und zu den wichtigsten Qualitätsversprechen für Bauherren, dass im Holz-Fertigbau alle Leistungen aus einer Hand kommen und dass die umfassende Vorfertigung im Werk mit hoher Planungssicherheit einhergeht – das gilt für Fertighäuser und auch für größere Projekte seriellen Bauens, die von der Fertighausindustrie zunehmend realisiert werden“, schließt Tews. (BSZ)

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