Bauen

Der geplante TÜV SÜD-Neubau entlang der Rüdesheimer Straße in München. (Visualisierung: Rendeffect GmbH)

30.08.2021

Attraktive, moderne Arbeitsplätze

TÜV SÜD erweitert Konzernzentrale mit Neubau

Der TÜV SÜD entwickelt seine Konzernzentrale im Münchner Westend mit einem Neubau
weiter. Seit 1983 hat der weltweit tätige Konzern seinen Hauptsitz auf einem rund 24.000 Quadratmeter
großen Gelände an der Westendstraße in München. Die bisherige Gebäudestruktur kann schon
seit Jahren nicht mehr alle Mitarbeitenden des Standortes fassen. Die an der Rückseite des
Geländes stehenden Altbauten werden deswegen ab Oktober abgerissen und durch einen
nachhaltigen Neubau mit rund 600 modernen Arbeitsplätzen ersetzt.


„Die Investition ist nicht nur ein Bekenntnis zum Standort München, sondern auch zu unseren Bestrebungen, Energie zu sparen, Emissionen zu verringern und moderne Arbeitsplätze zu schaffen“, erläutert Axel Stepken,
Vorsitzender des Vorstands der TÜV SÜD AG. „Mit den modernisierten und neuen Gebäuden
schaffen wir attraktive, moderne Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden. Gleichzeitig reduzieren wir
unseren Energieverbrauch deutlich und können das Gebäude energetisch nahezu ohne Emissionen
betreiben“, erklärt Stepken weiter. Im Großraum München arbeiten etwa 3700 der rund 25.000
Angestellten des weltweit tätigen Prüf- und Zertifizierungsdienstleisters. Für die Weiterentwicklung des
Standorts investiert der TÜV SÜD rund 70 Millionen Euro. Das Gebäude wurde vom Münchner Architekturbüro
Brückner Architekten entworfen.


Schon seit einem Jahr wird auf dem TÜV SÜD-Grundstück umgebaut. Während der zur Westendstraße
stehende rote Backsteinbau stehen bleibt, werden die Gebäude auf der Rückseite des Geländes
umgebaut beziehungsweise abgerissen: Ein Gebäude wurde seit Mitte 2020 generalsaniert und inzwischen
bezogen, darin werden erstmals moderne und offene Arbeitsplatzkonzepte umgesetzt. Zwei weitere alte
Gebäude mit zum Teil lange nicht mehr genutzten Prüfhallen werden abgerissen und durch einen Neubau
entlang der Rüdesheimer Straße ersetzt. Bis zum Jahr 2024 wird hier ein hochmodernes Gebäude mit
rund 20.000 Quadratmetern Fläche und bis zu 600 Arbeitsplätzen entstehen. Insgesamt werden sich
dann am Standort in der Westendstraße 199 rund 1600 Arbeitsplätze befinden. „Mit dem Neubau
nutzen wir die Grundstücksfläche optimal und schaffen Arbeitsräume, die effizient, flexibel und damit
zukunftsgerecht gestaltet sind“, so Stepken.

Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige Bauweise und Bewirtschaftung. So wurden
beispielsweise die Sonneneinstrahlung und ihr Intensitätsverlauf genau analysiert, um die Fassade und auch die
Innenraumgestaltung hinsichtlich Sonne, Wärme und Verschattung zu optimieren. Um das Gebäude
möglichst nachhaltig betreiben zu können, erfolgen Kühlung und Heizung größtenteils über den eigenen
Grundwasserbrunnen und werden mit Fernwärme ergänzt. Somit erfolgt die energetische Versorgung
nahezu emissionsfrei. Der Neubau soll möglichst effizient im Betrieb sein, um ein Minimum an CO2
auszustoßen, und gemäß dem Nachhaltigkeitsstandard "DGNB Gold" zertifiziert werden. (BSZ)
 

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2020

Nächster Erscheinungstermin:
10.Dezember 2021

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 11.12.2020 (PDF, 15 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.