Bauen

Beim „Hammerschlag“ zur Grundsteinlegung zum Neubau der Berufsschule Höchstädt im Bild von links: Wilhelm Jarisch (Fa. Krätz-Bau GmbH), OStD Gerhard Weiß (Berufsschule Höchstädt) und Landrat Leo Schrell. (Foto: Peter Hurler)

18.05.2022

Eine Millioneninvestition

Der Grundstein zum Neubau der Berufsschule Höchstädt wurde gelegt

Mit der Grundsteinlegung zum Neubau und der Sanierung des Klassen- und Verwaltungsgebäudes der Staatlichen Berufsschule Höchstädt hat der Landkreis Dillingen eine Millioneninvestition in die Sicherung des Standortes besiegelt.

„Die Maßnahme stellt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 50 Millionen Euro die mit Abstand größte Investitionsmaßnahme in eine Bildungseinrichtung im Landkreis in den letzten Jahrzehnten dar“, betonte Landrat Leo Schrell. Derzeit laufen die Baumaßnahmen zum Neubau für die Fachbereiche Garten- und Landschaftsbau sowie Landwirtschaft. Damit wird der Praxisteil neu realisiert. Er umfasst im Erdgeschoss zwei Bodenhallen und Werkstätten für Holz und Metall sowie in den beiden Obergeschossen 16 Klassenräum mit Nebenräumen für die genannten Fachbereiche.

Nach dem Abbruch des Bestandsgebäudes kommen noch zwei neue Gewächshäuser mit dazugehörigen Fachklassen und einer Eingangshalle dazu. Für diesen ersten Bauabschnitt sind 19 Millionen Euro veranschlagt.

Ursprünglich war gedacht, die vorhandenen Gebäude aufzustocken beziehungsweise zu generalsanieren. Im Planungsprozess habe sich nach Aussage des Landrats allerdings gezeigt, dass die vorgesehenen Flächen und Gebäude weder ausreichend noch wirtschaftlich sanierbar sind und sich der Bedarf durch den Wegfall der angemieteten Räume in der benachbarten Grund- und Mittelschule noch erhöhen werde.

Die Gesamtmaßnahme soll in fünf Bauabschnitten realisiert werden und bis zum Jahr 2029 fertiggestellt sein.

„Mit optimalen Ausbildungsvoraussetzungen wird die Bildungseinrichtung dann ein Vorzeigeprojekt - auch in Bezug auf die ökologische Bauweise – sein, das den Berufsschulstandort nachhaltig sichern wird“, betonte Schrell. Er dankte dem Freistaat für die Fördermittelzusage in Höhe von 9,471 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt ebenso wie der FW-Landtagsfraktion für die finanziellen Mittel in Höhe von 250.000 Euro aus der Fraktionsinitiative, die konkret für die angemessene Gestaltung der Außenanlagen Verwendung finden wird.

Zudem dankte der Landrat dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. für die konstruktive Zusammenarbeit sowie die finanzielle Unterstützung, die auch seitens des Fachverbands bei der Gestaltung der Außenanlagen geleistet werde. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Höchstädt bezeichnete Schrell als Grundvoraussetzung für das Gelingen des Projekts. (Peter Hurler)

 

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