Bauen

Der Neubau steht am Stadtrand von Lauf in Richtung Schönberg. (Foto: Andreas Kirchmayer/Stadt Lauf)

25.05.2023

Viel Holz und Stahlbeton verbaut

Die Stadt Lauf hat einen neuen Bauhof erhalten

Das Areal des neuen Laufer Bauhofs mit der Adresse „In der Nessenau 1“ am Stadtrand in Richtung Schönberg ist bereits in Betrieb, für die Mitarbeitenden geht damit ein Traum in Erfüllung, wie Bauhofleiter Thomas Bleisteiner betonte.

Bürgermeister Thomas Lang erinnerte in seinem Grußwort an den Grundsatzbeschluss zum Bauhofneubau, der im Jahr 2015 gefasst wurde. Er lobte den Standort, an dem es genug Platz für alle Materialien und Geräte sowie Fahrzeuge gibt – das war auf dem deutlich kleineren alten Bauhofareal mitten in der Altstadt schon lange nicht mehr der Fall.

Der Bürgermeister kam auch auf Details des Bauhofs zu sprechen, darunter auf die Heizung, die mit Hackschnitzeln aus eigener Waldbewirtschaftung befeuert wird. Auf dem Flachdach des Gebäudes befindet sich eine Photovoltaikanlage. Zwei große Salzsilos versorgen den Bauhof im Winter mit Streugut für die Straßen. Thomas Lang bedankte sich abschließend für die gute Arbeit der Bauhofmitarbeiter. Das Projekt, das rund 8,9 Millionen Euro gekostet hat, sei jeden Cent wert.

Architekt Jens Gömmel vom Architekturbüro Gömmel Wieland aus Wendelstein ging bei der Inbetriebnahme auf die zeitliche Entwicklung ein. 2018 hatte das Büro den Architekturwettbewerb gewonnen, im Januar 2020 wurde der Bauantrag eingereicht, parallel dazu wurde der Wald auf dem Grundstück gerodet und Erdbaumaßnahmen durchgeführt. Corona hatte die Arbeiten erschwert, Mitarbeiter fielen aus, es gab Materialengpässe. Dennoch konnte das Projekt termin- und weitgehend kostengerecht abgeschlossen werden, so der Architekt.

Die Beheizung der Hallen erfolgt über eine
beheizbare Bodenplatte

Das Areal ist etwa 1,45 Hektar groß. Ein Bauhof sei eines der komplexesten Bauvorhaben, weil es so viele verschiedene Nutzungen gibt und man gleich die Betriebsabläufe mitplanen muss, so Gömmel. Als Baumaterial wurden viel Holz und Stahlbeton genutzt, die Beheizung der Hallen erfolgt über eine beheizte Bodenplatte.

Bauhofleiter Thomas Bleisteiner machte aus einer Begeisterung für den neuen Standort und das „wunderschöne neue Bauwerk“ keinen Hehl. (BSZ)
 

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