Beruf & Karriere

28.08.2020

"Die Corona-Krise erhöht die Burnout-Gefahr"

Stress-Coach Maximilian von Rossek über Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Präventionsmaßnahmen und die wirtschaftlichen Auswirkungen von gestressten Angestellten

Durch Covid-19 kam es vor allem in der Arbeitswelt zu Verunsicherung und einer Umstellung des Workflows. Welche Auswirkungen das auf die Gesundheit hat und wie Vorgesetzte helfen können, erklärt Stress- und Burnout-Coach Maximilian von Rossek im BSZ-Interview.

BSZ Herr von Rossek, rückblickend auf das letzte Pandemie-Halbjahr: Hat die Gefahr, an einem Burnout zu erkranken, durch Corona, Lockdown und Homeoffice zu- oder abgenommen?
Maximilian von Rossek Laut Umfragen unter Arbeitnehmern hat die Gefahr wohl zugenommen. Das lässt sich auch leicht begründen, wenn man Burnout definiert. Laut Herbert Freudenberger ist es eine „individuelle Reaktion auf andauernde beziehungsweise wiederholte emotionale Belastung“. Kurz gesagt, aus anhaltend viel Stress und den körperlichen Begleiterscheinungen resultiert auf kurz oder lang ein Burnout. Nun ist es allein ein Problem, dieses schnell zu erkennen, denn jeder erlebt Stress anders. Meines Erachtens haben sich die sogenannten Stresser verschoben – das höre ich auch aus den Gesprächen mit Kollegen heraus.

BSZ Was heißt das konkret?
von Rossek Vor Corona waren die Stressoren der Alltag in der Firma oder dem Betrieb, ein erhöhtes Arbeitspensum und zu wenig Zeit für sich selbst – schließlich wollte auch die Familie ihren Teil von einem haben. Jetzt sind es vermehrt die Angst und auch die Isolation. Laut Umfrage der Mitarbeiterengagement-Plattform Glint fühlt sich jeder Fünfte von über 700 000 Befragten isoliert.

BSZ Und wovor fürchten sich die Menschen?
von Rossek Ängste gibt es viele: Angst vor dem Virus selbst, Angst vor der Zukunft und auch Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes durch die einbrechende Wirtschaft. Mitarbeiter auf der ganzen Welt fühlen sich mit ihrer derzeitigen Situation überfordert. Und blickt man auf die momentane Lage in Deutschland, so ist die sonst meist geeint scheinende Bundesrepublik komplett konträr, was den Umgang mit der Corona-Pandemie angeht. Allein in Bayern gibt es fast täglich Updates der Regierung, gefolgt von neuen Regelungen, gefolgt von Widersprüchen durch anerkannte Ärzte oder Verschwörungstheoretiker. Da einen klaren Kopf zu behalten und das auch noch isoliert, ist für viele anstrengend. Deshalb freuten sich ja auch anfangs viele Bayern, dass es eine klare Formulierung und ein definiertes Vorgehen durch Ministerpräsident Markus Söder im Umgang mit der Situation gab. In Ausnahmesituationen suchen Menschen einen Anker – egal ob in der Führungsriege oder in der Firma. Doch haben der plötzliche Kontrollverlust zum Beispiel über die Quartalszahlen und die unbekannte Zukunft vor allem bei Managern zu einem Anstieg von Burnout geführt.

BSZ Begünstigt das Homeoffice Burn-out?
von Rossek Durch die anfänglichen Ausgangsbeschränkungen ergab sich vor allem bei vielen Familien ein großes Spannungsfeld. Das enge Aufeinandersitzen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche, erhöhte das Stresslevel aller Beteiligten. Auch jetzt noch kommen im Homeoffice mehr Aufgaben hinzu, die Arbeitnehmer bewältigen müssen. Etwa die Herausforderung, Haushalt, Familie und Arbeit zu vereinbaren. Zwischen März und April sollen sich die Antworten der Arbeitnehmer, die um das Thema Burnout kreisen, verdoppelt haben. Ich rate hier zu einer klaren Abgrenzung von Beruf und Privatem – auch im Homeoffice.

BSZ Manche Angestellten sind froh, endlich von zu Hause aus arbeiten zu können.
von Rossek Natürlich gibt es auch viele Gewinner in diesen Zeiten, die es geschafft haben, den vormals stressigen Arbeitstag zu entschleunigen. So fallen viele Stressfaktoren wie das Pendeln im Berufsverkehr, der Stau, die Ablenkung durch die Kollegen und erzwungene gesellschaftliche Verpflichtungen wie Feiern und Veranstaltungen schlichtweg aus, was einem mehr Zeit für sich und die Familie gibt. Übrigens, etwa drei Viertel der Befragten wollen auch nach der Pandemie zumindest teilweise das Homeoffice beibehalten.

BSZ Bis wann ist der Druck in der Arbeit Stress, wo beginnt der Burnout?

von Rossek Stress ist eine normale, aus der Evolution heraus gebildete Reaktion. Er versetzt Menschen in die Lage, schnell zu reagieren, indem er den Körper anregt und innerhalb kürzester Zeit Energie bereitstellt. Typische Symptome sind beschleunigter Herzschlag, erhöhte Durchblutung von Gehirn und Muskulatur, aber auch Schwitzen und kalte Hände und Füße. Kurzzeitig gesehen ist Stress also etwas Positives, denn dieser sogenannte Eustress hilft uns, besser eine Situation zu bewältigen. Haben wir das Problem gemeistert, gehen die Symptome zurück, sogar Glückshormone können ausgeschüttet werden. Erst wenn durch den anhaltenden Stress keine Entspannung mehr in den Körper gelangt, kann man von Burnout sprechen.

BSZ Und wie unterscheidet sich Burnout von einer Depression?

von Rossek Totale körperliche und geistige Erschöpfung, das Gefühl, „ausgebrannt“ zu sein und sich stets gestresst fühlen sind typische Symptome von Burnout. Auf der vegetativ-hormonellen Ebene sind das die erwähnten feuchten Hände, eine höhere Herzfrequenz, plötzlicher, hoher Blutdruck oder ein Kopfdruck bis hin zur Migräne. Die Folgen davon können sein: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magengeschwüre, Taubheitsgefühle oder zum Beispiel auch Nieren- und Blasenentzündung. Dazu auch körperliche Beeinträchtigungen, also auf der muskulären Ebene. Zum Beispiel ein langfristiger Aufbau von Rückenschmerzen bis hin zu einem Druck auf der Brust. Und auch Einschlafstörungen durch Unruhebewegungen, also das typische Hin- und Herwälzen oder Zähneknirschen, sind ebenfalls der körperlichen Entspannungsunfähigkeit geschuldet. Wer das letzte Stadium des Burnouts erreicht, ist meist in eine Depression gerutscht. Das Gefühl tiefer Erschöpfung ist typisch für eine Depression. Drei Kernsymptome sind Niedergeschlagenheit, mangelnder Antrieb und Interessenverlust, was auch bei fortgeschrittenem Burnout auftreten kann.

BSZ Oft heißt es, Burnout bekommen Menschen, die für ihren Beruf „brennen“, zum Beispiel Pflegekräfte.

von Rossek Burnout ist wie gesagt stressbedingt. Laut einer Umfrage bei Statista.com fielen im Jahr 2018 die meisten Burnout-Krankheitstage auf Führungskräfte im Verkauf zusammen mit Berufen im Dialogmarketing und in der Altenpflege. Der Wert läge dabei zweieinhalb Mal höher als der Durchschnitt unter AOK-Mitgliedern. Auch die Diagnosehäufigkeit habe sich der Umfrage zufolge in den letzten Jahren drastisch erhöht: von etwa einem von Tausend im Jahr 2005 zu bereits 5,7 im Jahr 2018. Die häufigsten Gründe kommen also aus der Berufswelt. Hier empfanden bereits im Jahr 2015 etwa 84 Prozent der Befragten die allgemeine Stressbelastung als sehr hoch. Dazu käme die Sorge um den Arbeitsplatz, vor allem angesichts einer Wirtschaftskrise. Außerdem hätten die Angestellten oft das Gefühl, der Chef sei nicht offen und ehrlich. Für viele Arbeitnehmer kommt laut der Befragung noch das Gefühl der Überforderung hinzu.

BSZ Sie sprechen gerade die Rolle der Vorgesetzten an. Sind diese verantwortlich für das Burnout ihrer Angestellten beziehungsweise was können sie unternehmen, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?

von Rossek Oft sehen Vorgesetzte nicht die Leistung, die ihre Angestellten vollbringen. Aufgrund von Zahlen und Analysen und einem meist daraus folgenden Sparkurs sind sie angehalten, die Unternehmensstruktur zu straffen und entweder das Arbeitspensum zu erhöhen oder die Mitarbeiterzahl zu senken. Beides führt zu einer höheren Belastung. Daher setzen verantwortungsvolle Unternehmen auf regelmäßige Gespräche, bestenfalls auch auf persönlicher Ebene, um alle Faktoren des Stresslevels ihrer Untergebenen, eben auch außerhalb der Arbeit, also in Familie und Freizeit, zu kennen. Denn es ist die Summe der Stressoren, die das Fass zum Überlaufen bringen. Besonders jetzt zu Corona sollten sie auch ein Gespür für die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter entwickeln und sie raus aus der Isolation ins Team holen. Dazu auch Sicherheit geben – auch den Arbeitsplatz betreffend. Und, so banal es auch klingt, Wertschätzung – also ein Anzeichen von Anerkennung der Leistung, die ein Mitarbeiter erbringt – kann ein Balsam für die Seele der Person sein.

BSZ Und was können Chefinnen und Chefs machen, wenn einer ihrer Angestellten unter Burnout leidet?

von Rossek Das ist eine sehr schwierige Situation, denn Krankheiten sind Privatsache und gehen eine Chefin oder Chef nichts an. Je nach Verhältnis zwischen Angestellten und Vorgesetzten, wie eben erwähnt, schlage ich vor, das Gespräch zu suchen. Personaler beziehungsweise Betriebsräte sind manchmal näher dran und haben es als Ratgeber leichter. Natürlich kann man auch subtil Flyer rumliegen lassen, in manchen Firmen hängen auch Hilfe-Rufnummern zum Beispiel an den Wänden der Toiletten. Aber eine sinnvolle Maßnahme ist es, da Stress in der Arbeit oft auch andere betrifft, gemeinsame Anti-Stress-Seminare zu besuchen oder in der eigenen Firma stattfinden zu lassen. In diesen lernt man, wie Stress entsteht, wie man Anfänge von Burnout erkennen und natürlich, wie man präventiv und ganzheitlich dagegen vorgehen kann.

BSZ Sind manche Menschen anfälliger für Burnout als andere?
von Rossek Die Grenze liegt für jeden woanders und gleichzeitig ist es auch situationsbedingt. Denn was heute für eine starke Persönlichkeit ohne Weiteres zu verkraften ist, kann morgen, nach einer schlaflosen Nacht und mehreren Fehlschlägen in Beruf und Familie, zu einem Zusammenbruch führen.

BSZ Was macht Burnout mit unserem Körper?
von Rossek Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Stress sich auch auf unsere Gene auswirkt. So sollen die DNA-Stränge sich durch diverse Einflussfaktoren anders teilen beziehungsweise sich verkürzen. Aber ich bin kein Fachmann.

„Burnout ist keine Modeerscheinung: Berühmtester Patient war Kaiser Wilhelm II.“

BSZ Gab es Burnout schon früher?
von Rossek Burnout ist keineswegs eine Modeerscheinung als Zeichen unserer stressigen Arbeitswelt. Oftmals wird sie ja als Managerkrankheit bezeichnet. Bereits im frühen 20. Jahrhundert gab es ein Krankheitsbild, das den Namen Neurasthenie trug. Berühmtester Patient war Wilhelm II., der letzte Deutsche Kaiser und König von Preußen. Seine beschriebenen Symptome entsprechen den heutigen von Burnout. Und 1974 erschien die erwähnte erste Definition des Burnout-Syndroms als Krankheit durch Herbert Freudenberger.

BSZ Was sagen Sie Menschen, die Burnout nicht ernst nehmen, weil es keine medizinische Diagnose ist?

von Rossek Tatsächlich wird es mehr und mehr anerkannt – auch bei Ärzten, Krankenkassen und Arbeitnehmern, denn die Ausfälle durch psychische Erkrankungen nehmen schon seit Jahren stetig zu. Die Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen dauern im Durchschnitt 35,5 Tage. Das sind finanzielle Verluste für die Wirtschaft im Millionenbereich. Die Krankenkassen sind hierbei aus Sicht von Personalverantwortlichen wichtige und kompetente Partner in der Prävention. Allerdings wünschen sie sich in der psychischen Gesundheit noch mehr Unterstützung. Was hilft ist ein professionelles, betriebliches Gesundheitsmanagement und -coaching, mit dem man gegensteuern kann.    

BSZ Wohin können sich Personen mit Verdacht auf Burnout wenden?

von Rossek Die Menschen suchen auch jetzt in Zeiten von Corona vermehrt Psychologen, Heilpraktiker sowie Stress- und Burnout-Coaches wie mich auf. Aber auch Personaler und die Krankenkassen selbst bieten ihre Hilfe an.

BSZ Welche kurzfristigen Methoden gibt es, Burnout zu bekämpfen?

von Rossek Burnout kann man nicht mal schnell mit zwei Tabletten bekämpfen. Wer Burnout hat, hat es lange, denn es sitzt tief und lähmt einen. Kleinste Dinge des Alltags werden zu großen Hürden und Aufgaben. Man muss geistig und körperlich an sich arbeiten und seine Person wieder aufbauen.

BSZ Das klingt deprimierend. Gibt es keine Hilfen?
von Rossek Keine Sorge, es gibt ja noch zahlreiche Stufen vor dem Burn-out. Daher gilt es, den Weg in diese Problemspirale frühzeitig zu verlassen. Man muss rechtzeitig die Situation verändern, was nur durch eine Änderung der Einstellung, gefolgt von einer Veränderung der Situation gelingt, was wieder eine Änderung der Person selbst bedingt. Um es kurz zu sagen: Erkenne deine Stressoren und reduziere sie. Dies kann man sich zum Beispiel durch eine Liste selbst verdeutlichen. Denn oft sagen wir: Ach, ich habe Stress in der Arbeit. Oder: In der Familie läuft es nicht rund. Aber wir führen uns nicht die konkreten Auslöser und Situationen vor Augen. Also zum Beispiel: Ich habe Stress versus morgens müssen die Kinder und ich fertiggemacht werden, die Schulbrote gepackt, die Kinder in die Schule gefahren werden, das ganze durch den Berufsverkehr und in der Arbeit ist heute meine Präsentation vor der Geschäftsführung dran und meine Kollegin oder Kollege ist heute auch noch krank und ich muss sie oder ihn vertreten.

BSZ Haben Sie weitere Tipps?
von Rossek Man kann auch einfach generell versuchen, gesünder zu leben. Getreu dem römischen Motto: Mens sana in corpore sano, also der gesunde Geist in einem gesunden Körper. Oder aber man geht die Stressoren direkt an und versucht, sie aus der Welt zu schaffen. Wenn es nicht alleine geht, dann mithilfe der Partner, Familie, Freunde, aber auch der Kollegen und Vorgesetzten. Ich empfehle, in den Gesprächen sich immer der Probleme bewusst zu werden und Prioritätslisten zu erstellen. Und dabei die eine oder andere Auszeit und Entspannungstechnik zwischendurch einzubauen.

BSZ Und wenn alles nicht mehr hilft?
von Rossek Jetzt zur Corona-Zeit entscheiden sich vor allem Manager und Personen aus der Führungsebene dazu, eine Kurzzeittherapie zu machen. Wie bereits erklärt, kann das bei anfänglichem Burnout helfen, bevor man es hat. Man bekommt Werkzeuge und Hilfen an die Hand, die oft eine kleine Änderung anstoßen können. Ist man jedoch in ein Burnout gerutscht, so sollte man langfristig seine Situation ändern, denn es braucht manchmal nur den Alltag und eine erneute Krise, um einen Rückfall zu erleben. Ohne professionelle Hilfe und die Unterstützung und das Verständnis, auch der Liebsten, ist dies schwer.
    
BSZ Wie können Familienangehörige oder Freunde Betroffenen helfen, die ihren Burnout nicht bemerken oder bemerken wollen?
von Rossek Da verhält es sich ähnlich wie in der Berufswelt, nur dass hier das Vertrauensniveau wesentlich höher ist. Somit sollte man es am besten direkt ansprechen – eventuell auch mit Hinweisen zu Beratungsstellen. Wichtig ist es, die Anzeichen zu erkennen. Es können harmlose Anfänge sein, wie das öftere Anecken mit dem Körper an Gegenständen – nicht schmerzhaft und kaum der Rede wert – aber es ist ein Zeichen für Konzentrationsmangel. Aber auch Pessimismus oder verringertes Selbstvertrauen, welches aus Gesprächen erhörbar ist, können Anzeichen sein.
(Interview: David Lohmann)

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Kommentare (1)

  1. Monthauk am 29.08.2020
    Sehr gut und umfassend analysiert. Kein ideologisches Geschwafel.

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