Beruf & Karriere

Verrücktes und Innovatives gibt es beim Münchner Open Lay Day. (Foto: BSZ)

26.01.2024

Einblicke in die Medieninformatik

Am 29. Januar 2024 findet in München wieder der Open Lab Day statt

Beim Open Lab Day der Medieninformatik und Mensch-Computer-Interaktion an der Ludwig-Maximilians-Universität stellen Doktoranden und Studierende am 29. Januar ihre neusten Projekte aus den Bereichen Virtual Reality, Robotik und künstlicher Intelligenz vor. Dadurch sollen Studieninteressierte für die Fächer begeistert und junge Forschende mit potenziellen Arbeitgebern vernetzt werden. Und ganz nebenbei Freunde und Familie endlich einmal kapieren, was man eigentlich den ganzen Tag so treibt. 

Medieninformatik steckt in vielen Alltagsprodukten wie Handys, Autos, Küchenmaschinen oder Diensten wie Netflix oder TikTok. Einmal im Jahr gibt es beim Open Lab Day die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Fachwissenschaft zu schauen. „Dabei vermitteln wir den Besuchern ein besseres Verständnis für die interaktive digitale Welt der Medieninformatik und machen neugierig auf zukünftige Arbeiten“, erklärt der wissenschaftliche Mitarbeiter der Medieninformatik-Gruppe, Jesse Grootjen, der auch zum Organisationsteam gehört.

Auch in diesem Jahr gibt es in der Münchner Frauenlobstraße 7a wieder spannende Prototypen, die die Besucher ausprobieren können. Es gibt neue interaktive Systeme und neue „Experiences“, als Nutzungserfahrungen. „Und natürlich kann man mit den Macherinnen und Machern darüber diskutieren“, ergänzt Grootjen. Die vorgestellten Projekte umfassen unterschiedliche Interaktionskonzepte, die von Doktoranden und Studierenden entwickelt wurden.

Themen sind Virtual Reality, Robotik, interaktive Spiele und künstliche Intelligenz

Die Bandbreite reicht dieses Jahr von Virtual Reality Experiences, Mixed Reality, Robotik, Haptik, interaktiven Spielen, generativer künstlicher Intelligenz, interaktivem maschinellem Lernen, menschzentrierter KI und vielem mehr. Was Grootjens persönliches Highlight ist? „Es sind alles Highlights“, sagt er und lacht.

Den Open Lab Day gibt es wegen der großen Resonanz der Besucher seit über 15 Jahren. Neben den Einblicken in die Forschungs- und Semesterprojekte der Studiengänge Medieninformatik und Mensch-Computer-Interaktion wollte man Studieninteressierte, Studierende und Berufstätige ins Gespräch bringen. Dadurch sollten Schülerinnen und Schüler für die Studiengänge begeistert und zukünftige Absolventinnen und Absolventen potenzielle Arbeitgeber kennenlernen. Dieses Jahr sind zum Beispiel unter anderem die Firmen BMW, Google, Siemens und Airbus vertreten.

Ines Trautmannsheimer freut sich schon darauf, ihre Masterarbeit vorzustellen. „Es ist eine großartige Gelegenheit, um meine Arbeit einem interessierten Publikum präsentieren zu dürfen“, erklärt die 25-Jährige. Die Uni biete mit diesem Tag eine großartige Gelegenheit, um mit anderen Studierenden und Dozierenden sowie der Öffentlichkeit in den direkten Austausch zu treten. „Ich hoffe, dass die Besucher genauso begeistert sind wie ich und freue mich schon darauf, ihre Reaktionen zu sehen.“ Was sie ausstellt, ist noch geheim.

Neben den Gästen aus Industrie und Forschung laden die Studierenden auch immer Familien und Freunde ein, um ihnen endlich einmal am Objekt zu zeigen, was sie eigentlich den ganzen Tag so treiben. „Es kommen auch jedes Jahr Leute zurück an ihre alte Uni, um zu schauen, womit sich die heutigen Studierenden aktuell beschäftigten“, erläutert Grootjen.

Das Publikum hat ab 18 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden. Für einen besseren Überblick gibt es beim Betreten des Labors einen Lageplan, auf dem alle Projekte verzeichnet sind. Anschließend können sie Exponate aus der aktuellen Forschung anschauen, ausprobieren und mit den Erfinderinnen und Erfindern ins Gespräch kommen. „Die offene Atmosphäre“, verspricht Grootjen, „lässt viel Raum für Diskussionen und Fragen und macht Spaß am interaktiven Austausch.“ (David Lohmann)

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