Freizeit und Reise

Über Stock und Stein, umgeben vom traumhaften Panorama der Ötztaler Alpen. Mit den Offroad-Gokarts geht’s von der Mittelstation am Gaislachkogl über 7,3 Kilometer hinunter nach Sölden. (Foto: Ötztal Tourismus/Roast-Media, Florentin Haunold)

06.07.2022

Rasanter Fahrspaß

In Sölden gibt es seit Juli Tirols längste Mountaincart-Strecke

Rasanten Fahrspaß für alle Generationen garantiert seit Anfang Juli 2022 ein neues Sommerangebot im Ötztal. Über 7,3 Kilometer führt die Strecke von der Mittelstation der Gaislachkoglbahn bis ins Tal. Cleverer Synergie-Effekt: Mit der Trasse der Rodelbahn wird bereits vorhandene Infrastruktur genutzt.

Mountaincarts? Nicht-Insidern lassen sich die Fahrzeuge mit niederem Schwerpunkt und einem Meter Breite als eine Art Offroad-Gokart beschreiben. Um ihr wahres Actionpotenzial zu entfesseln, benötigen die Mountaincarts jedoch ein passendes Terrain. In Sölden wurde dafür die bestehende Winterrodelbahn für diesen Einsatzzweck geringfügig adaptiert und sommertauglich gemacht. Damit kommen Einheimische und Gäste ab sofort in den Genuss von Tirols längster Mountaincart-Strecke. Diese führt über 7,3 Kilometer von der Mittelstation der Gaislachkoglbahn (2170 m) bis ins Tal (1366 m). Mit der Gondelbahn gelangen die Freizeitsportler*innen in wenigen Minuten komfortabel an den Start. Dort können die Gefährte samt Schutzausrüstung und entsprechender Sicherheitseinweisung ausgeliehen werden. Die Freizeitaktivität steht für Menschen (fast) jeden Alters bereit, denn die Mountaincarts sind einfach zu beherrschen: vom Kind ab 10 Jahren und 130 cm bis zur Großeltern-Generation (junge Co-Pilot*innen ab 6 Jahren fahren am Schoß mit). Der niedere Schwerpunkt gibt Sicherheit. Zwei Bremsen erlauben schnelles Halten bzw. für geübtere Zeitgenossen Driftingspaß pur in den Kurven. Das Vorhaben setzten drei heimische Sporthändler in Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Sölden und Ötztal Tourismus um.

„Unsere Bahn in Sölden weist die besten Voraussetzungen für Mountaincarts auf. Sie ist relativ flach, verfügt aber über genügend Steilheit, damit Fahrspaß aufkommt. Die Breite der Trasse von zweieinhalb Metern erlaubt auch Überholmanöver bzw. gibt die Gelegenheit, andere Mountaincart-Fans passieren zu lassen“, erklärt David Glanzer, Obmann des Ortsausschusses Sölden. Er ist der Initiator des Projekts, das ein neues Sommerangebot an den Start bringt und dabei gleichzeitig vorhandene Infrastruktur integriert. Für die Sommernutzung der Rodelbahn bedurfte es nur geringfügiger Adaptierungsarbeiten. Neben Auftragen von Schotter erhielt die Strecke noch zusätzliche Aufprallmatten. Im laufenden Betrieb übernimmt die Bergrettung Sölden die Streckensicherung und bei Bedarf die Rettungskette. Dieses Modell bewährt sich bereits im Rahmen der BIKE REPUBLIC SÖLDEN. Insgesamt steht eine Flotte von 90 Mountaincarts in Sölden bereit. Drei heimische Sporthändler übernehmen den Verleih und die damit verbundene Logistik. Per Gaislachkoglbahn der Bergbahnen Sölden gelangen die Gäste ganz komfortabel zum Ausgangspunkt an der Mittelstation. (BSZ)

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