Freizeit und Reise

Häuser entlang des Inns. (Foto: Gabi Dräger)

22.03.2022

Wie ein Gang in einer anderen Zeit

Wasserburg am Inn - ein genussvoller Ausflug in die Geschichte

Von der „Schönen Aussicht“ oberhalb des Inns hat man einen genialen Ausblick auf die Altstadt von Wasserburg, die von einer Innschleife fast umrundet wird. Ist man nach knapp 100 Höhenmetern wieder unten, geht man über die große Innbrücke auf das gelbe Brucktor zu. Rechts und links davon kann man die schmalen Häuser am Inn in verschiedenen fröhlichen Farben bewundern.

Der Spaziergang durch die Altstadt ist wie ein Gang in einer anderen Zeit: das Brucktor (erstmals 1204 erwähnt), Arkaden mit Cafés und Geschäften, die Frauenkirche, die mit ihrem Turm den Marienplatz dominiert und das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit dem Café zur Schranne. In der Schranne kann man entweder innen im Gewölbe oder draußen auf dem Marienplatz Kaffee und guten Kuchen genießen, denn die Inhaberin, Barbara Hinterberger, ist gelernte Konditorin.

Das Highlight des Stadtrundgangs ist das Kernhaus gegenüber dem Rathaus. Es besteht aus drei Häusern, sieht aber mit seiner prunkvollen, einheitlichen Stuckdekoration im Salzach-Stil wie ein einziges Haus aus.

Wer nach einem Altstadtspaziergang bayerisch essen möchte, der kann das in den Paulanerstuben und beim Huberwirt am Kellerberg. Für einen Eis-Stopp ist das Eiscafé Venezia die ideale Adresse. Im Stechl Keller kann man vor den Arkaden schön in der Sonne sitzen und die internationale Küche testen.

Eine andere Seite von Wasserburg beschreibt Monika Nebl mit ihren Wasserburgkrimis, drei hat sie inzwischen geschrieben. (Gabi Dräger)

 

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