Kommunales

Eine Fahrradampel in der Innenstadt leuchtet rot, gelb und grün: Jeder zehnte Berufstätige radelt laut Statistischem Bundesamt zur Arbeit. (Foto: dpa/J. Stratenschulte)

08.11.2021

Potenzial des Radverkehrs bleibt oft ungenutzt

Das Fahrrad hat sich als das Verkehrsmittel der Corona-Pandemie entpuppt. Viele Menschen sind während des Lockdowns aufs Radl umgestiegen.

Das Fahrrad hat sich als das Verkehrsmittel der Corona-Pandemie entpuppt. Viele Menschen sind während des Lockdowns aufs Radl umgestiegen. Mit dem Erhalt der im Lockdown entstandenen Pop-up-Radwege findet sich der Fahrrad-Hype auch im Stadtbild wieder.

„Die Zeit war für den Radverkehr nie so günstig“, lautet die Einschätzung von Tilman Bracher vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). „Es gibt Handlungsdruck, Fördermittel, Wertewandel, Innovationen und immer mehr Beschlüsse und Konzepte.“ Allein die Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums betragen für die Jahre 2020 bis 2023 1,4 Milliarden Euro.

Trotzdem geht die Wende langsam voran. In den Kommunen fehlt es an umsetzbaren Projekten, Personal oder notwendigen Eigenmitteln. Das Straßenverkehrsrecht blockiert Veränderungen, die den Vorrang des Autoverkehrs einschränken und den notwendigen Wandel einleiten könnten.

Veränderungen wie wie Pop-up-Radwege


Die neue Veröffentlichung der Edition Difu, Radverkehr und Verkehrswende. Eine Geschichte von Gegenwind und Rückenwind, zeigt das Potenzial des Radverkehrs und erläutert, wie der starke Fokus aufs Auto in der aktuellen Straßenverkehrsordnung zustande kam. Die Publikation verdeutlicht darüber hinaus, warum eine Stärkung des Radverkehrs nicht ausreichen wird, solange der Autoverkehr seine Privilegien behält.

Auch Veränderungen im Radverkehr wie Pop-up-Radwege und aktuelle Förderprogramme werden in der Publikation in den historischen und wissenschaftlichen Kontext eingeordnet. Die neue Veröffentlichung zeichnet nach, wie der Radverkehr von heute aus früheren Entscheidungen entstanden ist und was das für die Zukunft bedeutet. (BSZ)

 

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2020

Nächster Erscheinungstermin:
10.Dezember 2021

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 11.12.2020 (PDF, 15 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.