Kommunales

Bund und Länder hatten sich Anfang Dezember darauf verständigt, dass der Jahreswechsel ohne großes Feuerwerk stattfinden sollte. (Foto: dpa/Frank May)

31.12.2021

Weniger Silvestermüll für Stadtreinigungen

Bereits im vergangenen Jahr ging die übliche Menge um ein Drittel auf rund 52 Millionen Tonnen zurück

Das Verkaufsverbot von Feuerwerk hatte auch Auswirkungen auf das Müllaufkommen an den Tagen um Silvester und Neujahr. Vor der Pandemie entfernten die kommunalen Entsorger am Neujahrstag allein in den fünf Großstädten Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main alljährlich insgesamt zwischen 134 und 183 Tonnen Silvesterabfall. Zum letzten Jahreswechsel war es bedeutend weniger – aber immerhin fielen trotz Einschränkungen noch zwischen 51,5 und 53 Tonnen Silvestermüll an. Das ist in etwa ein Drittel der sonst anfallenden Menge an Silvestermüll. Bei diesen Angaben handelt es sich übrigens nur um einen Teil des in den Städten angefallenen Silvestermülls. Der Großteil wurde dann im Laufe der darauffolgenden Tage im Zuge der regulären Straßenreinigung entfernt.

Bund und Länder hatten sich Anfang Dezember darauf verständigt, dass der Jahreswechsel ohne großes Feuerwerk stattfinden sollte. Feuerwerkskörper durften nicht verkauft und private Restbestände nicht an belebten Plätzen gezündet werden. Auf diese Weise sollten Menschenansammlungen verhindert und die Notaufnahmen entlastet werden. Wer beispielsweise noch Reste an Feuerwerkskörpern oder Böllern im Keller hatte, durfte diese zwar zünden – allerdings nicht an belebten Straßen und Plätzen. Die Entscheidung wurde auch unter ökologischen Gesichtspunkten getroffen: Abgebrannte Feuerwerkskörper enthalten diverse Chemikalien. Diese könnten durch Regen- und Schmelzwasser weggespült werden und dadurch Boden und Gewässer verschmutzen. (BSZ)

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