Politik

02.07.2020

Sollen die Grundschulen ab sofort wieder komplett öffnen?

Frühestens nach den Sommerferien soll in Bayerns Schulen wieder der Regelunterricht stattfinden. Viel zu spät, meint Anna Toman, Landtagsabgeordnete der Grünen. Alles andere wäre voreilig, sagt dagegen Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler)

JA

Anna Toman, schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen

Kinder brauchen Schule. Drei Monate ohne Schule sind für Sechs- bis Zehnjährige eine lange Zeit in ihrem jungen Leben. Kinder brauchen Schule vor allem als Lebensraum, in dem alle pädagogischen Erfahrungen gesammelt werden können, die im Homeschooling nicht möglich sind: gemeinsames Lernen, soziales Lernen und Leben, „Bewegen im deutschen Sprachraum“ (was für Kinder mit Migrationshintergrund besonders wichtig ist). Zudem müssen die Familien mit kleinen Kindern dringend entlastet werden.

Da auch zunehmend wissenschaftliche Studien (zum Beispiel des Universitätsklinikums Ulm vom 16. Juni 2020) zu dem Ergebnis kommen, dass kleine Kinder scheinbar weniger gefährdet sind durch das Coronavirus und den Erreger auch nicht mehr, sondern eher weniger verbreiten, wollen wir Grüne allen Grundschulkindern gemeinsam im Klassenverband wieder Schule ermöglichen.

Wir haben uns für eine Rückkehr zum Grundschul-Regelunterricht bereits ab 1. Juli eingesetzt. Die Corona-Krise hat in der Bildungsbiografie unserer Kinder einen Bruch verursacht, den wir schnellstmöglich wieder heilen müssen. Die Entscheidung über die Schulöffnung wollen wir den Schulen und Schulämtern vor Ort in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern überlassen. Diese Grundschul-Öffnung wäre ein wichtiger Schritt, um dem Alltag von Familien mit Kindern und Alleinerziehenden wieder eine stützende Struktur zu geben und die fortdauernde Benachteiligung der Familien in der Corona-Krise endlich zu beenden.

Smart Distancing statt Social Distancing: Wenn Klassenverbände in den Schulen sowohl im Unterricht als auch in den Pausen unter sich bleiben, lässt sich das Infektionsrisiko eingrenzen und eine mögliche Infektion leichter nachverfolgen. Zusätzlichen Schutz könnten auch bereitgestellte Mund-Nase-Bedeckungen und regelmäßige Virustests bei Lehrkräften bringen.

NEIN

Michael Piazolo (Freie Wähler), bayerischer Kultusminister

Erinnern wir uns ein klein wenig zurück: Vor einem Vierteljahr galt eine Ausgangsbeschränkung, man durfte das Haus nur mit triftigem Grund verlassen. Geschäfte, Restaurants und Schulen waren geschlossen – das öffentliche Leben stand völlig still. Heute kann man sogar wieder ins Kino oder ins Schwimmbad gehen – aber unter strengen Auflagen.

Bayern war besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Deswegen hat sich die Staatsregierung für einen vorsichtigen Kurs entschieden, um die Infektionen möglichst effektiv einzudämmen. Mit Erfolg. Im Vergleich zu anderen Regionen ist die Pandemie glimpflich verlaufen. Das war kein Glück, sondern das Ergebnis einer konsequent durchgesetzten Strategie, die auch für die Schulen galt und weiterhin gilt.

Nun aufgrund der erfreulichen Entwicklung des Infektionsgeschehens zu fordern, alle Sicherheitsvorkehrungen über den Haufen zu werfen und in den Schulen ab sofort zum Regelunterricht zurückzukehren, wäre aus meiner Sicht voreilig. Wir sind nicht in einer günstigen Situation übertrieben vorsichtig – wir sind überhaupt nur in einer günstigen Situation, weil wir bisher so umsichtig waren. Und das sollten wir in den verbleibenden Wochen bis zu den Sommerferien auch bleiben. Ich möchte nicht auf den letzten Metern des Schuljahrs leichtfertig Infektionen Vorschub leisten, die man mit einfach zu handhabenden Maßnahmen wie der Abstandsregel vermeiden kann.

Das System mit dem Hygienekonzept und Schichtbetrieb in Schulen verlangt uns allen einiges ab – aber es funktioniert. Dieses Vorgehen ist mit der gesamten Schulfamilie so vereinbart. Wir haben das mit allen Verbänden so abgestimmt und mit deren Zustimmung umgesetzt. Den Schulbetrieb mit seinen 1,7 Millionen Schülerinnen und Schülern jetzt kurzfristig ohne Not umzusteuern und dabei vermeidbare Risiken in Kauf zu nehmen, halte ich nicht für sinnvoll. Es gilt, was ich von Beginn der Pandemie an immer gesagt habe, weil es mir wirklich am Herzen liegt: Die Gesundheit unserer Kinder hat Priorität.

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Kommentare (42)

  1. Mila am 17.07.2020
    Warum wird dies eigentlich überhaupt diskutiert und die Kindergärten haben mit voller Gruppenstärke geöffnet, wo keine Abstandsregeln etc eingehalten werden können?! Worin sich die Coronagefahr bei Kindergartenkindern und Schulkindern so gravierend unterscheidet ist absolut unverständlich. Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen?
    Familien werden völlig im Stich gelassen und die Kinder sind die Leidtragenden, was sicher langfristige Folgen in ihrer Entwicklung und Bildung nach sich ziehen wird. Es besteht dringende Notwendigkeit diese Krise nun hoffentlich in dem Sinne zu nutzen, dass die Lerninhalte und Lehrpläne gründlichst überarbeitet und angepasst werden. Die Klassenstärken (wie auch die Stärke der Kindergartengruppen) müssten generell schon längst reduziert werden um den Kindern eine qualitativ gute frühkindliche Bildung und Schulbildung zu ermöglichen. Damit könnten Lehrer und Erzieher ihren Beruf wieder ordentlich ausführen und dem Wohle der Kinder und unserer zukünftigen Generation gerecht werden.
  2. Petra am 17.07.2020
    erstes Problem:
    online-Unterricht funktionierte aufgrund grottenschlechter Internetverbindung (ja auf dem Land, da braucht man das scheinbar nicht) gar nicht. Beim dritten Versuch entnervt abgebrochen.
    zweites Problem:
    Lehrerin war überhaupt nicht vorbereitet, es wurden all die Wochen keine neuen Buchstaben gelernt (1. Klasse), in Mathematik auch nicht, und von HSK wurde gar nichts angeboten.
    Fakt ist; gleicher Bildungsstand wie im März, zum Schuljahresende.
    Und da wollen Sie die Schulen weiterhin nur sporadisch öffnen?
    Da muß man als Elternteil sich selbst Übungen ausdenken, selbst Blätter schreiben, aus dem Internet ausdrucken und sich informieren welchen Anforderungen die Kinder in der entsprechenden Jahrgangsstufe zu genügen zu haben um sie mit komplett selbst gestalteten Unterrichtsmaterial zu versorgen?
    Am Tag zwei Blätter zum Ausfüllen von der Schule - das kann es doch wohl wirklich nicht sein - bei unserem so hochgelobten bayrischen Bildungsstand.

    egal wie Sie entscheiden: Bedenken Sie bitte:
    Sorgen Sie dafür, daß das Unterrichtsmaterial entsprechend an die Eltern weitergegeben wird
    gerade bei uns in Bayern ein Online Unterricht auf dem Land nicht möglich ist
    und noch eine Frage: Wie bitte sollen Eltern, oder gar Alleinerziehende wie ich arbeiten gehen wenn die Kinder ständig daheim sein werden? Ich werde wohl bald Hartz4 anstatt Lohn bekommen. Was will ein Arbeitgeber mit Arbeitnehmern wie mir anfangen ausser kündigen?
    daran denkt auch niemand, ausser die, welche es betrifft.
  3. Ja am 17.07.2020
    Es wurde vor Wochen zugesichert, dass die Schulen im Herbst in einen Regelbetrieb mit Einschränkungen gehen. Es wird massiv in allem anderen Bereichen gelockert. Und jetzt, 6 Wochen vor Schulstart, diskutieren wir ob geöffnet wird bzw. äussern Zweifel zum Infektionsgeschen. Das kann doch nicht ihr Ernst sein, Herr Piazzolo!!!!! Wir Eltern sind am Ende. Homeschooling für Grundschüler ist ein Witz. Was tun Sie, Herr Piazzolo, damit unsere Kinder wieder in die Schule können? Welches Infektionslevel haben Sie als kritisch identifiziert/ab welchem gehen wir wieder in den alternierenden Unterricht, in den vollen Heiminterricht? Was tun Sie um sicherzustellen, dass nicht so geöffnet stark geöffnet wird, dass wir mit Sicherheit NICHT im Herbst in den Normalbetrieb gehen? Wo sind die vielen Eltern, die keine Schulöffnung befürworten - die als Argument genannt werden, nicht zu öffnen? Und selbst wenn es sie gäbe, wie kann eine Minderheit das Rexht auf Bildung der Mehrheit beschneiden bzw. Warum erlaubt man diesen nicht den Heimunterricht weiter zu verfolgen und ermöglicht den anderen wieder lernen zu dürfen?
  4. Bildungsfreiheit JETZT am 16.07.2020
    Auf keinen Fall öffnen und „back to normal“. Endlich bildungstechnisch im 21. Jahrhundert ankommen und die Schulpflicht zugunsten einer Bildungspflicht aussetzen. Schule hat kein Bildungsmonopol!!!

    Uns geht es als Familie endlich gut zusammen zu leben und zu lernen. Die Arbeitswelt braucht Menschen, die wissen was sie können und wollen, die fachlich qualifiziert sind.
  5. Sabine am 16.07.2020
    Wenn dieser Wahnsinn nach den Ferien wieder weitergeht, dann garantiere ich für nichts mehr! - Das ist mittlerweile nicht mehr zumutbar! Ich bin fest davon ausgegangen, dass die Grundschulen wieder im Regelbetrieb arbeiten werden! Mein Kind hat mittlerweile ernsthafte Verhaltensauffälligkeiten seit Corona. Was glaubt ihr denn eigentlich?! Die Dummköpfe dürfen nach Malle fahren und sich vollsaufen, gleiches wird vom Hugo's in Starnberg berichtet, Bussi hier und Bussi da, wir haben uns alle lieb trotz Corona - und was ist dem den Kindern?! - Mir reicht es jetzt wirklich!
    Wir beschäftigen seit 2 Monaten eine sehr kompetente Privatlehrerin auf eigene Kosten - trotzdem gibt es mittlerweile massive Schulprobleme. Früher liebte mein Kind die Schule, jetzt ist Schule nur noch Scheiße!
    Danke vielmals Herr Piazzolo. Sie waren hoffentlich die längste Zeit Kultusminister.
  6. Barbara am 15.07.2020
    Nein, auf keinen Fall. Bitte die Eltern entscheiden lassen!!!
  7. Kerstin am 15.07.2020
    Bei der Diskussion über eine Öffnung der Schulen in Bayern wird ein ganz wesentlicher Aspekt außer Acht gelassen: Die Meinungen der betroffenen jungen Menschen und ihrer Familien. Sowohl Frau Toman als auch Herr Piazolo nehmen für sich in Anspruch zu wissen, was für die unterschiedlichsten Menschen das Richtige ist. Tatsächlich kann aber nur jede Familie für sich selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder wieder in die Regelschule schicken möchte oder nicht. Das galt bereits vor Corona, doch in dieser besonderen Situation gilt es ganz besonders. Eltern, die aus verschiedenen Gründen ihre Kinder nicht zur Schule schicken wollen, sowie junge Menschen, die ohne Präsenzunterricht lernen wollen, sollten die Wahlfreiheit haben. Baden-Württemberg setzt für das Schuljahr 2020/2021 die Schulpräsenzpflicht aus und diesem Beispiel sollte Bayern folgen. Es geht nicht darum, von oben herab den Menschen eine Entscheidung aufzudrängen. In einem demokratischen Staat sollte den Menschen soviel Selbstbestimmung wie möglich gegeben werden, die Einschränkung dieses Selbstbestimmungsrechts muss von den staatlichen Organen begründet werden und verhältnismäßig sein. Es wird höchste Zeit, dass wir auch in Deutschland endlich ein grundsätzliches Recht auf selbstbestimmte Bildung z.B. in Form von Homeschooling einführen. In fast allen europäischen Staaten ist ein Bildungsweg ohne Schule möglich und es gibt keinen plausiblen Grund, weshalb es in Deutschland nicht auch möglich sein sollte. Mein Fazit: Schulöffnungen ja, damit Familien und Kinder mit Bedarf dieses Angebot annehmen können, und gleichzeitig die Möglichkeit, dass Familien mit anderen Bedürfnissen ihren selbstbestimmten Bildungsweg ohne Schule gehen können.
  8. 2fach Mutter am 07.07.2020
    Ja!! Jeder Tag zählt.

    Es ist völlig unverständlich, wieso die Kinder jeden Tag mit allen Klassenkameraden und ohne Abstandsregelung in den Hort können, aber nur jede 2. Woche in die Schule dürfen.
  9. Ruth am 06.07.2020
    Ja!

    Es ist auch an Grundschulen mit geteilten Klassen Fachunterricht möglich.
    Ein reiner Hauptfachunterricht für einen ganzen Schulvormittag stößt bei jüngeren Kindern selbstredend an die Grenzen der Konzentrationsfähigkeit, aber was spricht gegen durchdachte Fachangebote?
    Bildung ist auch Anregung zum eigenen Ausprobieren musikalisch, sportlich und kreativ. Eltern im Spagat zwischen Beruf und infektionsbedingten Bildungs- und Betreuungsaufgaben haben diese Zeit nicht! Diese Persönlichkeitsbildung im schulischen Umfeld mit Gleichaltrigen ist lebensnotwendig und gerade für die schwächsten Kinder extrem wichtig.
    Und es gibt genügend Ideen für kontaktlosen Sportunterricht, Percussion statt Singen…!
    Ich sehe, dass aktuell die Probleme lediglich verlagert werden in die Notbetreuung, die Mittagsbetreuung, an den Hort und an die Familien.

    Ja wir sind froh, dass die Maßnahmen der Staatsregierung wirksam waren und wir unseren Beitrag hierfür leisten konnten. Wenn ich aber den sorglosen Umgang von älteren Menschen = Risikogruppen mit den coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln sehe, ist es für mich schwierig meiner 5-jährigen Tochter zu erklären, wieso sie mit ihrer besten Freundin in der jetzt getrennten Kindergartengruppe nicht mehr spielen darf!

    Wir müssen uns auf neuerliche zumindest lokale Schulschließungen einstellen und vorbereiten. Hier sehe ich noch dringenden Handlungsbedarf. Ich hätte nie gedacht, wie gut Online-Unterricht sogar für Grundschüler funktionieren kann!
    Ich sehe im Online Unterricht eine Chance für die Lehrer/innen, die berechtigterweise Sorgen um die eigene Gesundheit haben, weil auch sie systemrelevant sind und in der ersten Reihe stehen. Aber es muss nicht nur gelehrt werden, sondern auch Lernerfolge eingefordert und sichtbar gemacht werden.
    Es gibt an jeder Schule mindestens 10% der Lehrkräfte mit wirklich guten Ideen! Von den Besten Lernen – Best Practice Gruppen machen und üben. Ferien sind nicht gleich Urlaub - wir Eltern haben unseren nämlich schon in großen Teilen aufgebraucht oder werden das in den Sommerferien tun, weil sämtliche Ferienfreizeiten, Zeltlager etc. konsequenterweise abgesagt sind.

    Ich wünsche mir jetzt, nachdem die Infektionszahlen insgesamt so gut und die getroffenen Maßnahmen gewirkt haben, mehr Mut und Fantasie für einen kindgerechten Schulbetrieb.

    Meine Kinder haben ein Recht auf Bildung und ich habe ein Recht auf Arbeit! Als berufstätige Mutter von vier Kindern fühle ich mich auch meinem Arbeitgeber und meinem Team verpflichtet, welches in weiten Teilen uneingeschränkt arbeiten konnte. Wie sich das Fehlen meiner Anwesendheit und vollen Arbeitsleistung auf mein berufliches Umfeld auswirkt, mag ich noch nicht gar nicht in Gänze abschätzen.
  10. Definitiv_Ja am 06.07.2020
    Sehr geehrter Herr Piazolo, die Grundschulen hätte man schon längst wieder vollständig öffnen können, mit Isolierung im Klassenverbund einschließlich der Lehrerin. Maskenpflicht in den Fluren und auf den Toiletten, versetzter Unterrichtsbeginn und versetzte Pausen, wo ist das Problem? Nirgends weiß ich so genau wer sich wo aufhält wie in einer Schule. Wenn nicht jetzt wann dann? Wir werden wohl langfristig mit dem Virus leben müssen - es war eine Fehlentscheidung die Bedürfnisse der Kinder ganz an das Ende der "Öffnungskette" zu stellen und in den Osterferien noch keinen Plan für eine schrittweise Wiedereröffnung zu kommunizieren. Profifußball, Baumärkte, Biergärten, Lufthansa - alles wichtiger als die Bildung und Bedürfnisse der Kleinsten in unserer Gesellschaft. Lehrermangel, marode Schulgebäude und nicht vorhandene Digitalisierung sind Probleme die es auch schon vor Corona gab- und die sich ganz sicher nicht in wenigen Wochen lösen lassen... Die Zweit- und Drittklässler an unserer Grundschule hatten - sollte es nach den Sommerferien so etwas wie Regelunterricht geben - in einem halben Jahr 15 Präsenztage a 3,5 Stunden in der Schule. Und nein, Kinder die sieben oder acht Jahre alt sind, kann man das Einmaleins und flüssiges Lesen nicht "virtuell" beibringen. Entweder leisten es die Eltern oder die Kinder werden abgehängt. So geht es nicht weiter!
  11. Kathrin am 05.07.2020
    Ja, es wird Zeit und nicht nur für Grundschulen!

    Wir haben gestern ein aktuelles Schreiben der Schule bekommen, dass alle Kinder erst am 24.07.2020 erst ihr Zeugnis bekommen, heißt, alle Kinder drängen sich an dem Tag zur gleichen Zeit in den Schulbus. Dieses ist Vorgabe vom Kultusministerium und wird auch nicht dahin abgeändert, dass die Kinder, die eine Woche vorher mit dem Präsenzunterricht fertig sind, ihr Zeugnis gleich mitnehmen.

    Jetzt soll mir mal einer erklären, warum vorher wöchentlicher Wechsel mit halbierter Schülerzahl stattfindet und am letzten Schultag alles aufgehoben wird. Wie gesagt, diese Anweisung kommt vom Kultusministerium, sprich von den Personen, die gegen eine generelle Schulöffnung sind.

    Die Schulen müssen auch dahingehend öffnen, da bisher weder
    - die Reduzierung des Lernplanes vorgenommen wurde - im Gegenteil, es wird schon von Zusatzunterricht geredet, damit der fehlende Stoff aufgeholt werden kann. Erst einmal findet hier eine Zusatzbelastung von Eltern (Fahrdienst da auf dem Land keine regelmäßige Busverbindung gegeben ist) und der Kinder, die eh noch mit den psychischen Folgen zu kämpfen haben. Und dann wird bei jeder "Kleinigkeit" die Schule wieder geschlossen und der fehlende Lernstoff noch größer. Hier fehlt mal wieder der Praxisbezug vom Kultusministerium
    - die technische Voraussetzung für alle Schüler gleich ist, sprich jeder Schüler bekommt vom Kultusministerium ein Endgerät, welches er bei einem Schulwechsel mitnehmen kann und erst am Ende seiner Schullaufbahn abgibt, sowie pro Haushalt einen Drucker, da die Lehrer PDF einstellen und die ausgedruckt werden müssen
    - entsprechender Medienunterricht, da den Kindern nun sehr früh der Umgang mit den Geräten erklärt werden muss, damit auch im Problemfall diese damit klarkommen
    - Betreuung der Kinder während des Homeschooling, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Eltern laufend von zu Hause aus arbeiten können
    - Fortbildung und Unterrichtsregeln der Lehrer, es ist nicht Aufgabe der Eltern, die Hausaufgaben der Kinder im Homeschooling zu kontrollieren. Diese müssen eingereicht werden und die Kinder ein Feedback von Seiten der Lehrer bekommen.

    Fakt ist jedoch, dass seit Mitte März quasi nichts in diese Richtung geschehen ist. Also kann man nur die Schule öffnen, da auch der Wirtschaftsstandort Deutschland von diesen Kindern abhängt.
  12. Maria am 04.07.2020
    Nein. Das Argument, dass ja Kinos z.B. geöffnet haben, finde ich falsch, denn ich entscheide selbst, ob ich dort hin gehe, oder nicht. Sind die Schulen geöffnet, gehen die Kinder verpflichtend hin. Ich denke auch, dass man ab September den Schichtbetrieb bei behalten sollte, denn die normalen Klassenstärken sind ein Graus, zudem müssen die Kinder im Unterricht ja nicht mal eine Maske tragen. In den Schulen unserer Kinder sagen immer wieder andere Schüler zu unseren "warum trägst Du Maske, Corona ist vorbei." Den Spruch habe ich auch von Erwachsenen schon gehört.
  13. Elisabeth am 04.07.2020
    Meiner Meinung nach sollten wir an den Punkt kommen, Schulen und KiTas als Teil der kritischen Infrastruktur anzusehen, deren Betrieb im Zweifelsfall, wenn irgend zu verantworten, so lang wie möglich und in so hohem Umfang wie möglich, aufrechterhalten werden müssen.
    Anstatt sie im Zweifelsfall so schnell wie möglich so weitgehend wie möglich, teils auch einfach prophylaktisch, zu schließen.

    Die ersten Reaktionen auf den Covid19-Ausbruch in Gütersloh mit sehr frühzeitigen Schulschließungen vor weiteren Verschärfungen der Hygiene-Maßnahmen für die Allgemeinbevölkerung, sind in diesem Zusammenhang entlarvend: zu dem Zeitpunkt des Beschlusses habe es für die Schulschließungen "keine wissenschaftliche Grundlage" gegeben, so Adenauer. Aber man habe sich dafür entschieden, weil es "einfach" geht. Und weil es "keine unmittelbaren wirtschaftlichen Konsequenzen" hat. Das kann keine Blaupause für den Freistaat sein.

    Kinderkliniken verzeichneten einen quantitativen und qualitativen Anstieg häuslicher Sturzverletzungen von Kindern während des Lockdowns, denen ihr normales Umfeld zum austoben fehlte und deren Eltern beim Versuch, Home-Office und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen, auf Dauer nicht die nötige Aufmerksamkeit aufbringen können.
    Die Fälle von Kindesmissbrauch, von Gewalt innerhalb der Familien, auch gegen Kinder, steigen.
    Es gibt Berichte, dass betroffene Kinder vor lauter Verzweiflung mitunter aus ihrem Kinderzimmer heraus selbst die Polizei anrufen. Eine bisher nie dagewesene Situation. Weil diese Kinder sonst in Schule oder KiTa gesehen werden, sich dort bekannten Erwachsenen anvertrauen können und diese dann in Ruhe die weiteren Schritte einleiten.

    Wenn Ihnen die Gesundheit der Kinder am Herzen liegt - aller Kinder und ihre Gesundheit insgesamt, nicht nur reduziert auf das Verhindern einer Infektion mit SARS-CoV-2 - wer trägt dann politisch die Verantwortung für diesen Kollateralschaden von Schul- und KiTa-Schließungen?

    Außerdem würde meiner Meinung nach ein bisschen mehr Transparenz der tatsächlich verfügbaren Datenlage der allgemeinen Diskussion gut tun.
    Die KiTas müssen seit Ende Mai ihre Zahlen betreuter Kinder und etwaiger Covid-19-Fälle an die Stadt übermitteln. Der Bund hat ein KiTa-Register initiiert, in das zentral alle aufgetretenen Fälle übermittelt werden sollen. Die erhobenen Daten sind für die Allgemeinbevölkerung jedoch im Moment nicht zugänglich. Zum Teil sind diese Daten noch nicht einmal für den zuständigen Sozialausschuss im bayrischen Landtag verfügbar. Wenn hier wirklich auf breiter gesellschaftlicher Basis diskutiert und eine Konsens-Lösung gefunden werden soll, müssen diese Daten als allererstes auf den Tisch, um sich ein Bild davon machen zu können, wie denn das Infektionsgeschehen in Schulen und KiTas tatsächlich aussieht.
    Österreich, unser Nachbar, macht es vor. Dort betreibt der öffentliche Gesundheitsdienst von Anfang an eine Analyse auftretender Covid-19-Cluster. Stand Ende Juni: Schulen zeichnen für gerade einmal 1% aller analysierten Cluster verantwortlich und tragen zu 0,7% aller analysierten Clusterfälle bei. Daten aus der ersten Infektionswelle noch vor den österreichischen Schulschließungen sind in diese Analysen explizit bereits mit eingeschlossen. Nüchtern betrachtet legen diese fortlaufenden (!) Analysen nicht unbedingt nahe, dass Schul- und KiTa-Schließungen einen wesentlichen Anteil am Ausbremsen der Pandemie haben.

    Wo sind denn die Bemühungen Bayerns, zum Schutz der Lehrer:innen und Kinder mehr Personal und Räumlichkeiten zu rekrutieren, damit spätestens ab Herbst auch unter weiter fortbestehender Pandemie einen verantwortungsvollen Schulbetrieb in regulärem Umfang gewährleisten zu können? Wenn die Gesundheit der Kinder wirklich so hohe Priorität hat, dann muss man dafür auch Geld in die Hand nehmen und zeitnah alles in die Wege leiten, um einen Regelbetrieb unter den gegebenen Bedingungen schnellstmöglich wieder etablieren zu können.
  14. ZweifachPapa am 04.07.2020
    Wenn das Kultusministerium die Verantwortung für den Bildungserfolg weiterhin auf die Eltern abrollen möchte, weil man nach 5 Monaten weiterhin keine sichere Bildung ermöglicht. Stattdessen ganz oder gar nicht an dem veraltetem und nicht funktionierendem Bildungssystem festhält. Reformen Jahrzehntelang verschläft und dann die Chance nicht nutzt diese im Rahmen einer Krise zu ergreifen.

    Dann gibt es keine Rechtfertigung mehr für die exorbitanten Sozialabgaben in Deutschland. Dann müssen die Steuersätze merklich runter, so das Familien in Bayern wieder von einem Gehalt leben und selbstständig in die Bildung investieren können. Dann muss das ganze System privatisiert und die soziale Gerechtigkeit durch Reglementierung erreicht werden. Dann sollten Lehrer nicht mehr verbeamtet werden, sondern den Regeln der freien Marktwirtschaft unterliegen. Ich bin persönlich immer ein Gegner von Privatisierung gewesen. Aber so wie das System jetzt ist funktioniert es bald für keinen mehr. Dann müssen wohl konkrete Zahlen vorliegen, damit der notwendige Druck entsteht der gebraucht wird um wieder Qualität in die Bildung zu bringen.

    Dieses On/OFF ist eine Farce für Kinder und Eltern, die Bildung verhindert und nur wenigen privilegierten Offen hält. Man sollte sich nicht nur an den Familien orientieren die das Privileg von Bildung ermöglichen können. Man sollte sich an den Schwachen Orientieren. Schulen sind mehr als nur eine Verfahrstation. Die sind ein essenzieller Wirtschaftsfaktor. Unser einziges Exportgut in diesem Land sind gut ausgebildete Menschen. Das liegt in Ihrer Verantwortung!
  15. Boomer am 03.07.2020
    Nein. Auf keinen Fall. Es gibt kein Konzept für Regelbetrieb. Die Studien, die auf die sich berufen wird, wurden mitten im Lockdown erstellt. Als alle Schulen geschlossen waren. Als alle Spielplätze gesperrt waren. Als Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbotw über viele Wochen galten. Als viele Eltern im Homeoffice oder Kurzarbeit. Wie sollten sich da Kinder anstecken?

    Ohne sorgfältiges Hygienekonzept mit Abstand, Masken, Plexiglas - wie sich sich die Politiker, slle Behörden, Ämter, öffentliche Einrichtungen, Geschäfte etc selbst gönnen - , Lüftungskonzepte, usw werden folgende Dinge passieren:

    1. Die Ansteckungsrate von Kindern wird massiv in die Höhe schnellen. Hierzu muss man nur nach Israel schauen. Dort sind 40% aller Neuinfektionen inzwischen Kinder und Jugendliche
    2. Diese Kinder werden ihre Familien anstecken. Nicht slle Eltern sind jung und gesund. Es gibt sehr viele Hochrisikopatienten als Elternteil oder Geschwister. Unmöglich, diese dann zu schützen. Ausnahmeregelungen sind für diese Familien nicht vorgesehen.
    Aber was macht das mit der Familie, mit dem Kind, wenn ein Elternteil oder Geschwister schwer erkrankt, vielleicht sogar stirbt? Durch fehlende Hygienemaßnahmen werden Leben bewusst riskiert. Werden Familien zerstört. Werden Kinderseelen zerstört.
    Ich weiß wovon ich rede. Denn wir sind eine dieser Familien.
    3. Bei jedem kleinen Husten, Halsschmerzen, laufender Nase darf das betreffende Kind nicht in die Schule. Die meisten Eltern können sich nun selbst ausrechnen, wie oft ihre Kinder im Winterhalbjahr nicht zur Schule gehen können. Wieviel Unterricht sie verpassen werden. 20 Tage "Kinderkrankenschein" reichen da bei weitem nicht. Damit ist niemandem geholfen. Das löst neue Betreuungsprobleme aus. Dieser Punkt könnte mit Abstand, Schutzmaßnahmen usw ebenfalls verhindert werden

    Alle, die ihre Kinder schnell zurück im Regelbetrieb haben möchten sei empfohlen, sich genau zu informieren. Studien zu verfolgen.
    30% der Kinder in einer Studie waren symptomlos. Von diesen 30% hatten aber 70% im CT nachgewiesene Lungenschäden zurück behalten.
    Schwere Verläufe bei Kindern nehmen zu.
    Spätfolgen sind bereits bekannt, aber noch nicht mal ansatzweise erfoscht.

    Will das wirklich jemand seinen Kindern antun? Niemand, wirklich niemand, kann später sagen: das haben wir nicht gewusst! Das konnte doch keiner ahnen. Wirklich niemand, der sein Kind ohne Schutzkonzepte in den Regelbetrieb schickt und jetzt laut nach Schulöffnungen ohne Schutzmaßnahmen ruft, darf sich später hinter "nicht gewusst" verschanzen.
  16. ja! Auf was warten wir noch? am 03.07.2020
    Die Frage ist doch auch, wie lange diese Pandemie dauern wird und auf was wir denn warten wollen? Das hier kann gut und gerne Jahre dauern! Es steht nicht fest, wie schnell der Impfstoff gefunden wird, wenn er überhaupt funktioniert. Wie stellen Sie sich die Zukunft der Kinder vor?
    Sollen Kinder so lange auf eine vernünftige Bildung verzichten? Dass Homeschooling auch mit digitalen Medien keine vergleichbare Bildung ist, das habe ich in den letzten Monaten gesehen. Wir hatten eine gut ausgetattete Grundschule, die auch mit Onlinebeschulung gearbeitet hat. Fast alle Kinder wurden auch erreicht. Wir hatten vor Pfingsten täglich eine Stunde digitalen Unterricht, der gut war und zur Motivation beigetragen hat.
    Aber viele Dinge wie soziales Miteinander, voneinander Lernen, gegenseitig helfen,... das wird dadurch sehr vernachlässigt. Sport, WTG... wo bleiben diese Fächer? Diese Fächer sind wichtig für die Kinder!
    Klar geben sich viele Familien Mühe, dies auszugleichen und mit ihren Kindern Sport zu treiben oder zu basteln. Wie viele tun dies? 10%, 20% der Eltern? Und der Rest? Wird vor dem Fernseher geparkt oder zockt an der Playstation. Das sind dann auch sicher keine Lernprogramme für die Schule!

    Was ist mit den Kindesmissbräuchen. Die können gut versteckt werden. Es wird nicht gesehen ob ein Kind ein Veilchen oder andere Blessuren hat. Viele Kinder bekommen ihr Essen im Hort. Bekommen sie das auch zuhause?

    Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit? 50 Menschen dürfen zusammen in geschlossenen Räumen feiern? Wieso dürfen nicht 24 Grundschüler, die jeden Tag gleich sind, sich nicht im Klassenzimmer treffen? Ist das gerecht? Nein!

    Und zuletzt brauchen die Familien wieder beide Einkommen. Wie viele Schulden können momentan nicht bezahlt werden, weil nur noch eine Person arbeiten kann? Für mich wäre es z.B. eine große Erleichterung, wenn ich nun vor den Ferien in der Arbeit nochmal richtig Gas geben könnte und Minusstunden abarbeiten könnte. Das wird vielen Müttern und Vätern in Bayern so gehen.

    Und noch eine Bitte - setzen Sie bitte die Ausschlussverfahren höher! Eine laufende Nase ist noch kein Corona! Gesundschreibung nach einer harmlosen Erkältung?? Das können unsere Ärzte nicht leisten! Vor allem nicht, wenn im Herbst die Erkältungszeit wieder los geht.
  17. TS am 03.07.2020
    Die Eltern die Ihre Kinder unbedingt in die Schule schicken wollen, sollten sich zuerst darüber informieren,
    was das für die Gesundheit ihrer Kinder bedeuten kann und auch für ihre eigene und alle anderen Beteiligten.

    Kinder können auch an Covid19 erkranken, haben zwar oft mildere Verläufe können aber
    andere infizieren, wenn auch in geringerem Maße. Da Kinder auch oft symptomlos bleiben, kann sich das Virus im schlimmsten Fall unbemerkt verbreiten und grossen Schaden anrichten.

    Ist es das Wert? Bildung soll wichtiger sein als Gesundheit?
    Ich denke die Frage kann sich jeder selbst beanworten.

    Die Schulöffnung ist an sich richtig und muss auch erfolgen, aber mit den richtigen Voraussetzungen - nämlich einem Schutz aller Beteiligten. Es darf nicht auf Kosten der Gesundheit von Lehrern, Kindern und Eltern passieren.

    Die Kultusministerien, aller Länder, müssen vernünftige Beschulungs-, Schutz- und Hygienekonzepte liefern.
    Schule während einer Pandemie ist kein Regelbetrieb und darf keiner sein!

    Händewaschen und dann mit 20 - 30 anderen Schülern in engen Räumen sitzen hilft nicht weiter, sondern fördert Infektionen. Man kann Klassen aufteilen, Schüler können so Abstand wahren zu ihren Mitschülern, man kann einen MNS tragen, damit Aerosole nicht verbreitet werden, die der Hauptträger der Infektionen sind.
    Man könnte Turnhallen nutzen, die eh ler stehen und andere Veranstaltungsorte (Stadthalle, etc.).

    Es reicht nicht aus eine Studie dazu zu benutzen, um fehlende Konzepte zu rechtfertigen.
    Das ist nicht richtig und gefährdet die Gesundheit aller.
    Vor allem auch wenn eine Studie während einem Lockdown gemacht wird ist das sicher nicht aussagekräftig genug. Informationen von vielen Spezialisten weltweit müssen dazu gesammelt werden.

    Auch in DE werden Schulen wieder geschlossen wegen Covid19, auch Grundschulen! Kitas!
    Dies geschieht auch in anderen Ländern, wie z.Bsp. Israel, wo die Schulen einfach geöffnet wurden und nun wieder geschlossen werden müssen, weil Covid19 dort ausser Kontrolle geraten ist.
    Dort hat man erkannt das die Schulen sehr wohl ein Verteiler des Virus sind.

    Es komme auch Berichte aus den USA das Kinder an einer Multiorgankrankheit (MIS) erkranken aufgrund Covid19 und das sie auch infektiös sind.
    Auch die Schäden die erst viel später auftreten sind noch gar nicht absehbar (Nierenschäden, Lungenschäden und sogar Hirnschäden).

    Und im übrigen, auch wenn von 20 Schülern nur 2 es weitergeben würden, dann sind das zwei zuviel.
    Kinder möchten nicht daran Schuld tragen andere zu infizieren, das ist gewiss.
    Was würde das für die Psyche von Kindern bedeuten, wenn Sie mitbekommen das jemand wegen Ihnen verstorben ist?

    Regeln die für Erwachsene gelten, Abstand, Hygiene und Alltagsmaske müssen auch für Kinder gelten.
    Was sollte das sonst alles für einen Sinn machen? Die Erwachsenen sollen sich nicht gegenseitig infizieren, aber die Kinder dürfen es?

    Hier geht es nicht um individuelle Interessen sondern um die aller Menschen und vor allem um deren Leben.
  18. Papa Thomas am 03.07.2020
    Ja, Grundschulen bitte sofort öffnen - jetzt ist das Infektionsgeschehen gering!

    Lieber Prof. Piazolo,

    schön, dass die Gesundheit unserer Kinder Ihre oberste Priorität ist.

    Zur Gesundheit von Grundschülern gehört neben dem Infektionsschutz vor Corona aber noch so viel mehr.
    - psychische Gesundheit (Struktur im Alltag fehlt, Kontakte zu Gleichaltrigen erheblich reduziert, Ausübung von Hobbies reduziert, Stress in den Familien durch überforderte Eltern belastet Kinder)
    - gesunde Ernährung (keine warmen und regelmäßigen Mahlzeiten in Problemfamilien, viel Nudeln mit Tomatensoße bei arbeitenden Eltern - die nebenbei das Homeschooling stemmen müssen)
    - ausreichend Bewegung (stärker Fernsehkonsum, Medienkonsum, für manche Schüler war der Schulweg die einzige sprotliche Betätigung am Tag)
    - gute Bildung (führt zu guten Berufen und Erfolg im Leben, das verhindert zukünftige psychische Erkrankungen)
    - körperliche Unversehrtheit (Gewalt in überforderten Familien)
    ...
    In einem ist sich die Studienlage schließlich einig, die Gefahren durch eine Coronainfektion sind für Kinder geringer als für Erwachsene - insbesondere im Grundschulalter. Also wäre es auch nur fair, wenn Sie ehrlich schrieben: die Gesundheit der Kinder hat oberste Priorität, damit Sie ihr erwachsenes Umfeld nicht anstecken und uns Erwachsene dadurch schützen.
  19. Nici am 03.07.2020
    Ja, Schule muss geöffnet werden. Die jetzige Situation hat bei sehr vielen Kindern zu massiven Nachteilen geführt. Die Zukunft des Landes hängt aber genau von diesen, jungen, Menschen ab. Der Schutz der Lehrer kann nicht über der Zukunft der Gesellschaft liegen. Und zudem muss es in 6 Monaten möglich sein, ein Konzept und verbindliche Regeln als Plan B in der Tasche zu haben.
  20. ChrisW am 03.07.2020
    Der Hort hat bei uns seit 1.Juli wieder für alle offen. D.h. meine Tochter kann nach dem Homeschooling direkt in den Hort wo sich die ganze Klasse und andere Kinder treffen können.

    Gleichzeitig warten Anträge an der Realschule meiner anderen Tochter auf Freigaben seit einem Jahr bzw. darauf dass endlich das Geld für die Digitalisierung auch ankommt!!!

    Das zeigt mir dass die Bildung der Kinder ganz unten in der Liste ist! Lieber Herr Piazolo bitte geben Sie den Posten für jemanden anderen frei!!!!!
    Der Schaden der angerichtet wird ist gerade sehr groß!
  21. Claudia am 03.07.2020
    Ich glaube, jeder Tag würde uns Eltern und v.a. den Kindern helfen.
    Aber viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass wir umsichtiger reagieren, wenn die „zweite Welle“ kommt.
    Keine pauschalen Schulschliessungen mehr.
    Das sagen auch 1.100 Menschen: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-einen-regelbetrieb-an-bayerischen-schulen-und-kitas-ab-september-2020
  22. GutInformiert am 03.07.2020
    Ich glaube keiner Studie, die inmitten eines Lockdowns in ein paar Wochen gemacht wurde.

    Warum wohl, finden jetzt überall in Deutschland weitere Studien zur Ansteckung von Kindern statt. Düsseldorf, Bonn, München, Berlin, Hamburg... Und selbst hier wird noch das Ergebnis durch die Nachwirkung des Lockdowns geschmälert. Keiner ist sich im Moment sicher, ob Kinder zum Infektionsgeschehen beitragen oder nicht. Nur interpretiert jeder Studien in seinem eigenen Interesse. Das ist gefährlich. Das Virus ist immer noch da.

    Wenn wir alle ehrlich sind, weiß noch keiner so genau, mit was wir es hier zu tun haben.
    Immer mehr kommt ans Licht, das eine Infektion mit SARSCoV2 bleibende Schäden hinterlassen kann. Nicht nur an der Lunge. An allen Organen. Auch im Gehirn.
    Bevor sie nach Öffnungen rufen, nehmen sie sich bitte die Zeit und lesen sie Berichte über Betroffene. Es gibt immer mehr davon.

    Ich sehe es in meinem Bekanntenkreis. Wir sind so in unserem Hamsterrad gefangen, das alles nach altem Muster funktionieren muss. Da ist kein Platz für solche Argumente. Ja, noch schlimmer, da will man gar nichts mehr davon hören.
    Und ja, es ist für Familien wirklich sehr schwer, das alles zu schultern!

    Ich frage mich, ob Menschen, die nach dem Regelbetrieb verlangen, das ganze Geschehen noch im Blick haben. Es funktioniert ja nur auf Dauer, wenn das Virus unsere Kinder und Lehrer einfach in Ruhe lässt.

    Es ist unverantwortlich einfach zu ignorieren, wieviele Kinder auch einen Bezug zu Risikogruppen haben. Was denken sie, wie es ihnen geht, wenn sie ohne Abstand mit vielen Klassenkameraden in einem Raum unterrichtet werden sollen.
    Meist sind diese Kinder auch gut informiert. Sie wissen seit langem was Aerosole sind und das Händewaschen und ein wenig Fenster kippen (wenn überhaupt möglich) nicht ausreichend ist, um sich zu schützen.

    Statt Inklusion findet hier eine Abspaltung dieser Kinder statt.

    Die Schulpräsenzpflicht nimmt ihnen noch jegliche Chance auf Eigenverantwortung. Leider gibt es auch Ärzte, die selbst Kinder mit Herz- oder Lungenkrankheiten nicht freistellen möchten.

    Herr Piazolo, ich bin ganz bei ihnen. Die Gesundheit unserer Kinder hat Priorität.
    Bayern handelt hier bisher sehr verantwortungsvoll. Dafür bin ich dankbar.
    Einen Regelbetrieb mit vollen Klassen kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt auf gar keinen Fall vorstellen.
    Viele Politiker sollten sich besser Gedanken machen, was es für Lösungsansätze gibt, um das ganze System längerfristig am laufen halten zu können.
    Und wir Eltern sollten einfach mal akzeptieren, dass wir uns immer noch in einer Pandemie befinden, dessen Ausgang noch ungewiss ist.

    Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt zum UMDENKEN.

    Glauben sie mir, auch ich hätte gerne wieder meinen alten geregelten Tagesablauf.
    Damit riskieren wir aber alles.
  23. Claudia am 03.07.2020
    Allein, die Tatsache, dass man das wirklich diskutieren muss, zeigt, wie wenig Familien und Kinder in diesem „Mia san Mia“ Freistaat wert sind.
    Die reguläre Schulöffnung ist mehr als überfällig und das Zögern in kleinster Weise erklärbar.
    Sie handeln auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft.
    Nein, das können Sie auch nicht mehr mit Gesundheitsschutz argumentieren.
    Handeln Sie endlich wie eine Regierung, denen Familien wirklich was wert sind!
    Homeschooling und Arbeiten geht auf unser aller Kosten und darf nicht Ihr Zukunftsmodell ab Herbst sein, wenn die Infektionszahlen steigen - ausgelöst durch Erwachsene!
  24. 3fach Mama arbeitend am 03.07.2020
    JA, öffnen. Alles mögliche ist erlaubt, nur in die Schule gehen nicht? Gibt es eigentlich so etwas wie einen Elternverband? Wenn ja, wo ist der und was tut der? Ich lese immer nur vom Lehrerverband, der naturgemäß seine Lehrer schützt. Die Schulen gehören übrigens nicht geöffnet, um in erster Linie uns Eltern zu entlasten, wie es immer heißt (ja auch gehe am Zahnfleisch), sondern weil unsere Kinder ein RECHT auf Bildung haben! Die Homeschooling-Tage kann man getrost vergessen. Und die Tatsache, dass es keine Noten mehr gibt, ließ die Motivation der Schüler auf Null sinken.
  25. Sabine am 03.07.2020
    Das System funktioniert?
    Das ist der blanke Hohn. Es funktioniert auf dem Rücken der Kinder und der Eltern.
    Es funktioniert mit weitreichenden Folgen und Schäden, die noch nicht endgültig abzusehen sind. Hinweise gibt es genug. Wir haben gerade mal ein Viertel des normalen Unterrichtes. Die Motivation für "Homeschooling" sinkt von Woche zu Woche - verständlicherweise. Kaum Feedback, kein Kontakt zu den Freund:innen, in den wenigen Präsenzstunden strikte Regeln. Nirgendwo sind die Einschnitte so spürbar wie im Bereich der Kinder - und vor allem in den Schulen.
    Dänemark hat Mitte April Grundschulen und Kitas für alle geöffnet, die Kinder haben lediglich 4 Wochen "verloren". Hier ist es ein halbes Schuljahr, ein Achtel der kompletten Grundschulzeit - unendlich viel für ein kleines Kind.
    Und nach wie vor gibt es keine sinnvollen Konzepte für den Herbst. Keine Vorstellung, wie Schule und Unterricht funktionieren kann, sollte es wieder ansteigende Infektionszahlen geben.
    Keine Vorstellung, wie ein sinnvoller Umgang mit banalen Erkältungszeichen wie Schnupfen aussehen könnte - stattdessen werden die Kinder teilweise nach 2x Niesen nach Hause geschickt. Atteste müssen nicht anerkannt werden. Kinderärzte werden nicht gehört. Das alles ist fernab von Alltagstauglichkeit und zeigt einmal wieder, wie wenig Kinder in Deutschland wert sind.
    Das dient dem Schutz des Gesundheit der Kinder? Welch fadenscheiniges, vorgeschobenes Argument. Gesundheitsschutz ist nicht nur der Schutz vor Covid-19. Die Wahrscheinlichkeit, sich in der Schule zu infizieren, ist verschwindend gering - demgegenüber stehen motorische Defizite, psychische Belastungen, die sich in Depressionen und Essstörungen manifestieren, gravierende Lerndefizite, bis hin zu zunehmender Vernachlässigung und Gewalt, der viele Kinder ausgesetzt sind. Eine ehrliche Diskussion, die Risiken und Folgen von Schulschließungen mit einbezieht, fehlt nach wie vor komplett in Deutschland.
    Digitalisierung ist gut und schön - kann aber Präsenzunterricht nicht ersetzen, sondern allenfalls partiell ergänzen.
    Wirkliche Schulöffnungen, die vollumfänglichen Präsenzunterricht für alle Kinder schaffen, sind längst überfällig. Man hätte nach Pfingsten starten können und noch 6 wertvolle Wochen gehabt bis zu den Sommerferien.
    Man hätte längst versuchen müssen, zusätzliches Personal zu rekrutieren. Und ein Konzept zu entwickeln für Herbst. Klare Regeln für etwaige , kleinräumige und zeitlich eng begrenzte Schließungen, wenn unbedingt nötig. Kohortenbetreuung.
    Schulöffnung heißt nicht keine Maßnahmen. Aber im Klassenverband muss normaler Kontakt möglich sein, um eine gesunde Entwicklung der Kinder zu gewährleisten. Lernen ist keine Befüllung mit Wissen, das funktioniert nur in einem wohltuenden sozialen Umfeld.
    Schulschließungen sind KEIN probates Mittel zur Pandemieeindämmung. Da gibt es weit wirksamere und weniger schädliche Maßnahmen. Viele Länder haben dies bereits erkannt und beschlossen, auch im Falle einer zweiten Welle die Schulen nicht zu schließen (Schweiz, Dänemark, Norwegen etc.)
    Bayern ignoriert Studien und Erfahrungen anderer Länder und spielt mit denen, die die Zukunft des Landes darstellen.
  26. Ja am 03.07.2020
    Ja, Herr Piazolo - man kann wieder ins Kino (neuerdings sogar ohne Maske!) und ins Schwimmbad gehen, aber nur unter haarsträubenden Umständen alle zwei Wochen in die Grundschule. Das sind Prioritäten, die einem Land, das ach so stolz auf seine Bildung ist (Bayerisches Abitur!) nicht würdig. Kindern wird ihr Recht auf Bildung vorenthalten. Die Folgen wurden bereits mehrfach aufgezählt, diverse medizinische Fachgesellschaften haben dazu Stellung genommen.
    Im Gegensatz zu einem vorigen Kommentar gibt es noch weit mehr Länder als Israel, die seit Monaten (!) einen Regelschulbetrieb haben, ohne dass es zu Infektionsclustern an Schulen oder Kindergärten gekommen ist. Sie und Ihre Mitarbeiter hatten dreieinhalb Monate Zeit, sich Konzepte zu überlegen (wobei, man kann sie sich ja sogar bei diesen Ländern abschauen) und alles dafür zu tun, damit der Regelschulbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wo sind die Ergebnisse?
  27. Su Sanne am 03.07.2020
    Ich bin auch der Meinung, dass die Schulen wieder komplett geöffnet werden sollen. Man kann nach Mallorca in den Urlaub fliegen und sitzt dann eng auf eng im Flieger nebeneinander, aber einen ordentlichen Schulbetrieb gibt es nicht. Hier stimmt die Verhältnismäßigkeit für mich nicht. Kinder haben ein Recht auf Bildung und sollten sozial nicht ausgegrenzt werden während Erwachsene wieder alles machen können was sie möchten.

    Auch sollte an einem ordentlichen Konzept gearbeitet werden (mit Lehrern), damit bei einer zweiten Welle besser reagiert werden kann.
    Es kann nicht immer die erste Reaktion sein Schulen und Kitas zu schließen.

    Bitte unbedingt mehr für die Kinder machen!
  28. Romy am 03.07.2020
    Man sollte sich mal vor Augen führen das seit dem 2. Weltkrieg nie wenig verschult worden ist wie in Bayern. Selbst in den Wirren des Krieges gingen Kinder und Lehrer in die Schule! Trotz Bombenalarm etc.

    Während sich im Schutze dieser pandemie einige einfach wegducken, nimmt das Ungleichgewicht in der Bildung Ausmaße an die wir noch Jahrzehnte kompensieren müssen. Schule gehört zum Leben und zum „Alltag“. Die meisten Länder in der EU schaffen es zu beschulen, trotz Corona. Der Heimunterricht ist aktuell ein absoluter Witz. Keine Standards, keine Qualität und alles auf dem Rücken von Eltern ausgetragen. Während einige das gut kompensieren, gucken Eltern mit geringerer Bildung oder Berufstätigkeit In die Röhre gucken.

    Für ein so reiches Land wie Deutschland ist es mehr als peinlich. Das es nach über 5 Monaten keine langfristigen und in der Pandemie sicheren Lösungen für die Schulen gibt.

    Seit Jahrzehnten gehört dieses marode Schulsystem reformiert. Digitalisierung verpennt, pädagogisch sinnvolle Betreuung Fehlanzeige, Lehrermangel bis heute nicht gelöst, die Motivation der Lehrer liegt auf einem Tiefstand, Ganztagsschulen sind noch immer seltene Perlen und Kultusminister die sich im Schatten der Pandemie wegducken anstatt das System vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

    Parties mit über 100 Personen sind erlaubt, ohne Maske. Für alle erwachsenen sind wieder Dinge möglich die bewiesen zu Hotspots in der Krise wurden. Wir steuern auf ein weiteres verlorenes Schuljahr zu.

    Selbst ambitionierte Super-Mütter werden das nicht mehr kompensieren können, es sei denn sie haben zufällig eine pädagogische Ausbildung oder einen entsprechenden Abschluss vielleicht.
    Aber scheinbar will man in Bayern lieber die Fachkräfte in Zukunft aus anderen Ländern beziehen...

    Es ist einfach nur noch zum schämen welchen geringen Stellenwert Bildung und Kinder in Deutschland haben!
  29. Ja! am 03.07.2020
    Auch ich sage ganz klar ja, Schulen, insbesondere im Grundschulbereich, sollten wieder in vollem Umfang öffnen.
    Das heißt nicht, dass ich Vorsicht nicht für angemessen halte, aber gerade junge Kinder haben die größten Einschränkungen, obwohl sie laut Studienlage nur sehr wenig zum Infektionsgeschehen beitragen. In allen anderen Bereichen gibt es Öffnungen und Konzepte - die Schulen hinken da sehr hinterher. Kinder haben scheinbar keine ausreichende Lobby. Viel wichtiger als die Einschränkungen im Schulbetrieb wäre es, in den wirklich gefährdeten Bereichen bessere Schutzkonzepte zu entwickeln.
  30. Maelie am 03.07.2020
    Nein.
    Was soll das bitte bringen? Es sind bereits alle Schüler wieder im Unterricht, nur eben im Wechselmodell.
    Mein Sohn hat noch 1 Woche Präsenzunterricht. Sonst eben 3. Noten werden nicht mehr erstellt. In 2 zusätzlichen Wochen Präsenzunterricht wird nichts mehr "gerissen".
    Hier ist ganz offensichtlich, dass nicht Bildung das vordergründige Argument ist, sondern Arbeitskraft der Eltern.

    Meiner Meinung nach werden die Risiken für Kinder durch Covid-19 drastisch unterschätzt. Es ist keine Atemwegserkrankung, sondern ein Multi-Organ-Virus, das sogar bis ins Knochenmark vordringt und die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Neurologische Störungen sind keine Seltenheit.
    Die Letalität ist nicht die Messlatte, nach der wir unsere Maßnahmen ergreifen sollten, sondern die zahlreichen Folgeschäden, die diese Krankheit verursachen kann, auch bei jungen Menschen und Kindern. Über 70% der infizierten Kinder zeigen auffällige Lungen CTs, selbst bei Fehlen jeglicher Symptomatik. Der Herzmuskel wird beschädigt. Nieren- und Leberschäden können auftreten und noch schlimmer: SARS-CoV-2 wurde bereits im Hirnwasser gefunden, es befällt den Hirnstamm und beeinträchtigt sogar das Atemzentrum. Einige Betroffene verlieren die Fähigkeit, automatisch zu atmen, sie müssen sich bewusst auf ihre Atmung konzentrieren.
    Das Virus beeinflusst die Blutgerinnung und führt zu Thromben und damit zu Embolien, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Sogar bei Kindern.
    Solange nicht eindeutig wissenschaftlich belegt ist, dass Kinder von diesen Folgeschäden ausgenommen sind, und aktuell gibt es keinen Grund, dies anzunehmen, müssen Sie vor diesem Virus genauso geschützt werden wie Erwachsene!

    Für 2 Wochen zusätzlicher Beschulung bei voller Klassenstärke - und wenn wir ehrlich sind, entsprachen die 30 Kinder pro Klasse noch NIE irgendeinem Ideal! - riskiere ich NICHT die Gesundheit meines Kindes.

    Desweiteren bin ich es leid, dass die Rede von "eklatanten Bildungslücken" ist. Das ist fern der Realität. Eltern müssen Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder übernehmen. Mein Sohn hat durch den Heimunterricht keine BildungsLÜCKEN, sondern einen massiven VORSPRUNG erworben, weil ICH Verantwortung für seine Bildung übernommen und ihn täglich unterrichtet habe, trotz Beruf und weiteren Kindern, darunter ein Säugling.
    Hört auf die Schulschließungen als Ausrede für eure Untätigkeit zu verwenden!
  31. Katerina D. am 03.07.2020
    Regelbeschulung ist in Coronazeiten verantwortungslos. Jetzt und auch im Herbst. Haben Lehrer, Kinder und ihre Familien keinen Infektionsschutz verdient? Man weiß genau, dass im Augenblick nur Abstand, Masken und das Vermeiden vom Aufenthalt von mehreren Personen in geschlossenen Räumen wirksame Schutzmaßnahmen sind. Händewaschen und Tests sind kein Ersatz für Abstand und kleine Klassen. Es ist also Aufgabe der Politik für diese Vorraussetzungen zu sorgen. Dass diese riesigen Klassen schlecht sind, weiß man doch nicht erst seit Gestern! Das sind jahrzehntelang bekannte Missstände... Kleine Klassen und mehr Personal wären auch ein essenzieller Beitrag zum Thema Chancengleichheit, Gewalt- und Missbrauchsprävention und allem voran natürlich auch wesentlich für qualitativ hochwertigere Bildung und Betreuung! Wundert es Jemanden, dass wir bei der Pisastudie immer weiter absacken- unter solchen Vorraussetzungen? Wundert man sich über Randale, irrsinnige Demos und Missbrauchsfälle mit 30000 Verdächtigen? Milliarden werden für die Wirtschaft ausgegeben - die Kinder gehen leer aus... Viele andere ärmere Europäische Länder geben prozentual gesehen mehr für die Bildung ihrer Kinder aus als wir! Ist das nicht ein Armutszeugnis für Deutschland? Je höher unsere Sicherheitsstandarts - desto attraktiver der Standort! Oder gibt es in England, Frankreich, Amerika, Schweden... etwa keine qualifizierten, guten Lehrer und pädagogisches Personal, die sich in ihrer Heimat nicht mehr sicher fühlen? Genau jetzt wäre der optimale Zeitpunkt um Sie anzuwerben! Unser Bildungs und Betreuungssystems muss endlich wieder ‚auf Vordermann’ gebracht werden! Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben es verdient, dass wir ihnen qualitativ hochwertige Bildung UND SICHERHEIT bzgl Infektionsschutz ermöglichen!

    Mal ganz abgesehen von der Frage, was bei einer Regelbeschulung mit den ganzen Risikofamilien passieren würde, die im Augenblick unsere besondere Unterstützung brauchen- wer kümmert sich um die Kinder, die zuhause bleiben müssen - wenn alle Lehrer in der Regelbeschulung voll involviert werden? Wo bleibt da die viel zitierte Solidarität? Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Krebs,... haben eben auch leider sehr viele junge Menschen! Das momentane System mit Präsenz- und daheimlernen im Wechsel hat sich bewährt. Es sollte beibehalten werden. Alle Länder, die im Regelschulbetrieb geöffnet haben - haben nach kurzer Zeit mehrere Hotspots dort entwickelt und mussten kurz darauf wieder schließen, oder die Infektionszahlen bei den Kindern sind drastisch angestiegen. (Siehe Israel, Oberösterreich,..) Es macht keinen Sinn Alles komplett auf - zu- auf zu... das ist auf Dauer für die Kinder viel belastender! Lieber auf Nummer sicher und konstant. Lieber Solidarität zeigen und kein unnötiges Risiko eingehen. Kinder, deren Eltern berufstätig sind, können in kleinen festen Gruppen in der Betreuung untergebracht werden. Die Kinderkranktage müssen deutlich erhöht werden, wenn Kinder im Herbst/Winter auch bei leichten Krankheitssymptomen nicht in Kita und Schule gebracht werden dürfen - sonst müssen wir befürchten, dass getrickst wird...(fiebersenkende Mittel,...) Auch muss dafür Sorge getragen werden, dass Kinder, Lehrer und Familien am Ende der Sommerferien (und sie gerade frisch aus dem Auslandsurlaub oder der Antimaskendemo kommen) obligatorisch getestet werden - BEVOR alle zusammen in ein Klassenzimmer ohne Maske kommen... Es gibt nämlich leider auch unter den Eltern und sehr bedauerlicherweise unter den Lehrern auch Verschwörungstheorethiker
    , die sich durch besonders verantwortungsloses Verhalten auszeichnen.
    Ich empfinde es als ausgesprochen ärgerlich, wenn Politik und Medien nun schon seit Wochen versuchen die Elternschaft zu manipulieren, zu spalten - sie in eine endlose Debatte über Öffnen vs Nichtöffnen der Schulen zu verstricken um vom eigentlichen Problem abzulenken! Denn letztlich wünschen sich ALLE VERANTWORTUNGSVOLLEN ELTERN qualitativ hochwertige Bildung UND SICHERHEIT!!!

    Sollte es tatsächlich zur absolut verantwortungslosen Regelbeschulung kommen, wäre es das Mindeste die Präsenzschulpflicht auszusetzen und den betroffenen Familien ein gut ausgearbeitetes digitales Bildungsangebot anzubieten - dennoch ist leider zu bedenken, dass den Kindern dadurch sicherlich keine Chancengleichheit mehr gewährleistet werden kann... und daher ein Ausgleich dieser offensichtlichen Benachteiligung stattfinden muss.

    Selbst bei regelmäßigen Tests hat man in Gütersloh gesehen, wie innerhalb von drei Wochen aus 8 Infizierten 1500 werden konnten. Und das war dort eine relativ geschlossene Gesellschaft, meist ‘unter sich’... das ist es bei unseren Schulen nicht. Wenn an mehreren Schulen gleichzeitig Hotspots entstehen, sind wir schnell beim 2.lockdown - und ob einen solchen unsere Wirtschaft verkraften wird - wage ich stark zu bezweifeln. Die sozialen Folgen, die Zerrüttung und Spaltung der Gesellschaft... sind es einfach nicht wert! Man muss nur nach Amerika schauen um ein abschreckendes Beispiel vor Augen zu haben...
    Das Risiko der Regelbeschulung ohne Infektionsschutz einzugehen ist also ein gefährliches Spiel mit dem Feuer dessen Nutzen in keinerlei Verhältnis zu seinem Schaden steht, der dadurch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entstehen würde.

    Die Politiker haben gerade einen sehr schweren Stand. Egal was sie machen, sie werden es niemals allen Recht machen können. Sie werden immer Kritik einkassieren. Ein Grund mehr klug, vorausschauend und weitsichtig zu handeln! Von ihren Entscheidungen hängt die Gesundheit und das Leben vieler Menschen ab.
  32. K am 03.07.2020
    Ja! Kinder haben ein Recht auf Bildung und brauchen Präsenzunterricht, um Lernrückstände aufzuholen. Die niedrigen Infektionsraten lassen eine solche komplette Öffnung auch JETZT zu. Warum hat der Hort (dieser fällt in die Zuständigkeit des Sozialministeriums) für alle Hortkinder ab 1. Juli TÄGLICH geöffnet, die Schulen und Mittagsbetreuungen können nur im Wechselsystem besucht werden? Liebes Kultusministerium warum wird hier differenziert? Gibt es einen sachlichen Grund? Wenn nicht, dann bitte ich darum, die Schulen JETZT zu öffnen, um einen Vollbetrieb unter guten Bedingungen zu testen und den Schulen die Möglichkeit zu geben, wertvolle Erfahrungen für den im Herbst geplanten Vollbetrieb der Schulen zu sammeln.
  33. Familie am 03.07.2020
    Für uns ist es völlig unverständlich, warum Schulen bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen nicht längst komplett geöffnet sind. Unter dieser Situation leidet die ganze Familie enorm. Und auch die gesellschaftlichen Auswirkungen werden enorm sein. Die inzwischen unter Schülern weit verbreitete „Arbeitsblätter-Allergie“ bekommen wir vielleicht wieder in den Griff. Entstandene Verhaltensauffälligkeiten und die jetzt schon klar vorhandene ungleiche Chancenverteilung werden uns sicher über Jahre beschäftigen. Je länger es keine vernünftigen Konzepte für Schulen und Kitas gibt, desto größer werden die Schäden sein. Bildungslücken, psychische Schäden und soziale Ungleichheit wachsen von Tag zu Tag!
  34. RufusJWB am 03.07.2020
    Sehr geehrter Hr. Piazolo!

    Nahezu alle Experten - abgesehen von einigen Virologen und durch Talk-Shows-tingelnde Ärzte - sind sich einig, dass die Schließung von Schulen (und Kitas) viel höhere negative Auswirkungen auf die soziale und psychische Entwicklung der Kinder hat als Covid-19 jemals gehabt hätte. In diesem Land werden täglich hunderte Kinder Opfer von häuslicher Gewalt durch mit der Situation überforderten Eltern und tausende Kinder haben seit März kein warmes Essen mehr gesehen. Diese Situation ist völlig unverantwortlich - insbesondere wenn man bedenkt, dass nach allen Studien und Auswertungen der Pandemieverläufe im Ausland (zuletzt Norwegen) Kinder praktisch keine Überträger von SARS-CoV2 sind! Darüber hinaus werden Millionen Eltern daran gehindert ihren Berufen nachzugehen, Geld zu verdienen und die Wirtschaft wieder aufzubauen.

    Haben Sie endlich die Größe einzugestehen, dass sie sich im März geirrt haben (oder falsch beraten wurden) und öffnen Sie die Schulen und Kitas!

    Mit freundlichen Grüßen

    Rufus Buschart
  35. Ria am 03.07.2020
    Ich kann mich Zweifachmutter nur anschließen Punkt eine Öffnung vor allem im Grundschulbereich ist längst überfällig. Gerade beim Erwerb der schulischen Grundlagen ist der direkte Kontakt mit den Lehrkräften immens wichtig. Auch der Kontakt zu den Klassenkameraden ist für das Erlernen sozialer Kompetenzen ein wichtiger Faktor. Wenn es laut aktueller Regierung " keine Not hat" die Schulen zu öffnen und sich gute und zukunftsträchtige Konzepte zu überlegen bedeutet das eigentlich dass schule Lehrer und Bildung überflüssig sind weil das die Eltern ja auch mal so nebenbei zu Hause erledigen können. Für die Politik ist eine Thematik leider immer auf Legislaturperioden begrenzt. Das ganze Ausmaß der jetzigen Situation wird ja leider erst in 15 bis 20 Jahren sichtbar wenn eine ganze Generation mit mangelnder Bildung und sonst mangelnde Sozialisation plötzlich da ist. Aber bis dahin sind unsere aktuellen Politiker ja schon in Pension. Es ist wirklich erschreckend wie das Recht auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe der Kinder gerade mit Füßen getreten wird.
  36. FranziWi am 03.07.2020
    Ich stimme meinen Vorrednern zu! Dauerhafte Beschulung auf jeden Fall und so schnell wie möglich! Ganz klares JA!
    Worauf wollen Sie eigentlich warten?? Auf die zweite Welle? Damit man dann die Schulen gar nicht mehr aufmachen muss??
  37. Verzweifelte Mutter am 03.07.2020
    Wie sollen wir Mütter vernünftig arbeiten gehen, wenn man das Kind nur zweimal die Woche für 4 Schulstunden beschult wird. Hat man noch eins in einer Schule mit wochenweisen Wechsel, dann geht gar nichts mehr. Mein Chef ist begeistert. Arbeite beim Landschaftsgärtner (nicht systemrelevant). Wir können kein Homeoffice machen. Der Chef hat mich in der Terminplanung eingeplant. Da bleibt nicht viel außer Kündigung.

    Wieso kann man sich ohne Maske ins Kino oder Theater setzen, aber eine feste Gruppe Kinder, die vermutlich nicht so ansteckend sind, das geht nicht? Wieso öffnet man Kirchen und lässt sie Menschen sogar singen? Da gibt es schon verschiedene Ausbrüche!! Bei Grundschulen sind bisher nur vereinzelt Fälle bekannt, bei denen sich weiter nicht viele angesteckt haben.
  38. Professorin-und-Mutter am 03.07.2020
    Ein ganz klares "ja". Gesundheit ist kein eindimensionales Konstrukt "Virenfreiheit". Gesundheit umfasst auch das psychische Wohlbefinden, den Zugang zu guter Ernährung, ausreichen Bewegung sowie Gewaltfreiheit. Zudem muss zwischen kurzfristigen und langfristigen gesundheitlichen Schäden unterschieden werden. Fehlende Bildung kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken. Insofern besteht die Gefahr, dass die "Medizin" (i.e. Schulschließung) für die Großzahl der Kinder schlimmere Auswirkungen hätte als die Krankheit an sich.
    Herr Piazolo, was ist Ihr Ziel? Das Abwarten bis das Virus verschwunden ist bzw. ein Impfstoff vorliegt? Das wird noch eine (vielleicht sehr lange) Weile dauern - wer weiß, ob bis dahin ein neues Virus unter uns sind? Sollen dann bayerische Schulen dauerhaft im on-off Modus laufen? Was macht das mit der bayerischen Bildung, auf die alle bisher so stolz waren? Ich möchte an die Aussagen der Politiker*innen zu Beginn der Pandemie erinnern: Ziel ist es, das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten, Überlastungen der Intensivstationen wie in Norditalien vermeiden. Das ist uns dank des Maßnahmenpakets gelungen. Lassen Sie uns bei diesem Ziel bleiben, lassen Sie uns lernen mit dem Virus zu leben.
  39. Gabriele am 03.07.2020
    Der deutsche Ethikrat hat schon im April 2020 die gravierenden Grundrechtseingriffe der Kinder reklamiert.
    Prof. Dr. Dabrock sagte schon damals, dass die soziale Isolation von Kinder unverhältnismäßig ist. Zitat vom ihm: "Eine soziale Isolation in diesem jungen, für das ganze Leben prägenden Alter - das halte ich für einen schweren Grundrechtseingriff. Dieser schwere Grundrechtseingriff darf meines Erachtens so nicht mehr weitergehen"

    Außerdem ist da der bittere Nachgeschmack politischer Taktiererei ?Geht es wirklich ausschließlich um das Wohl der Kinder, der Bürger? Wenn ich mir die Pressekonferenzen von Markus Söder so ansehe, habe ich erhebliche Zweifel.
  40. K am 03.07.2020
    Ob die Schulen öffnen oder nicht muss nach dem Infektionsgeschehen entschieden werden.

    ABER es muss ENDLICH wieder (und das schon längst!) unterrichtet werden!

    Und das geht auch online/ digital - alles ist besser als die derzeitige Nebenbei-Beschulung am HomeOffice Arbeitsplatz. Vorallem zum neuen Schuljahr - es waren dann 6 Monate Zeit, um die Weichen zu stellen (Lizenzen kaufen, Lehrer schulen etc.). Selbst ein Hybrid-Unterricht wäre möglich - die eine Hälfte im Klasenzimmer, die andere Hälfte zuhause am Bildschirm.

    Die Untätigkeit des Kultusmineriums macht mich sprachlos. Es gibt keinerlei Standards oder Vorgaben, z.b. wieviel Kontakt muss virtuell erfolgen/ wer korrigiert/ wer vermittelt neuen Stoff/ wieviele Unterrichtsstunden müssen virtuell gehalten werden etc., so dass die Bildung der Kinder gerade komplett abhängig von der Motivation der jeweiligen Lehrkraft bzw der Eltern ist. Das kann doch nicht so gewollt sein?

    Es braucht DRINGEND auch bitte eine Strategie für die kommenden Schließungen im Herbst. AUCH für die Eltern (z.b. das vorgeschlagene Corona Elterngeld der Grünen).

    Und es braucht ein Konzept, wie mit dem fehlenden Wissen umgegangen wird: werden Lehrpläne angepasst? Wird es eine Art Summer School/ Winter School durch z.b. Lehramtsstudenten wie in anderen Bundesländern geben?
  41. Zweifachmutter am 03.07.2020
    Die Öffnung der Schulen ist überfällig seit Wochen. Das Leben spielt sich gefühlt wieder für alle völlig normal ab, ausser für Kinder und Familien. Völlig unverhältnismäßig trotz niedriger Infektionszahlen werden Kinder in Bayern nicht vernünftig beschult, ihnen wird das Recht auf Bildung schlichtweg verwehrt. Dafür gibt es keine Rechtfertigung und keine Grundlage mehr. Bayern schiesst sich gerade in Sachen Bildung selbst ins Aus. Kommt im Herbst, wo in Bayern die Schule gerade erst wieder beginnt die oft gefürchtete 2. Welle sind die Schulen gleich als erstes wieder dicht! Ich finde es unerträglich was Sie unseren Kindern antun und den Gedanken, dass dieser Missbrauch von Macht ungestraft bleiben wird noch mehr.
  42. Ja am 02.07.2020
    Ja, auf jeden Fall. Es ist nicht nachvollziehbar, das Lockerungen nur im Interesse der Wirtschaft möglich sind und nicht im Interesse von Kindern und Eltern

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