Unser Bayern

Vierungstrakt der Ebracher Abteikirche von Nordwesten, mit Vierungsturm und der links unten angebauten Michaelskapelle, unter der sich eine Krypta befindet. (Foto: Andreas Reuss)

12.01.2018

Ein Licht in den Wäldern

Das mit Bernhard von Clairvaux eng verbundene Kloster Ebrach und die Kulturlandschaften der Zisterzienser in Franken

In seiner "Deutschen Geschichte" (2017) betont der Frankfurter Geschichtsprofessor Andreas Fahrmeir die Ziellosigkeit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen über die Jahrhunderte hinweg. Bei genauem Hinsehen ergeben sich aber durchaus zielgerichtete Kontinuitäten, insbesondere in der Kulturgeschichte. Hier sind vor allem bestimmte, sehr lang andauernde Ordenstraditionen zu nennen, die einem angesichts der vielen von Fahrmeir genannten Umbrüche fast den Atem rauben könnten. Da ist zum Beispiel das auch von ihm angesprochene Wirken der Zisterzienser. Ähnlich verhält es sich mit den Benediktinern, aus denen die Zisterzienser hervorgegangen sind.

Über das Benediktinerkloster Sankt Peter in Salzburg etwa schrieb der österreichische Landeshistoriker Martin Franz schon vor 100 Jahren: Dynastien seien verschwunden, Reiche zertrümmert worden, ungeheure Reichtümer in alle Winde zerstoben – aber im Sankt-Peter-Bezirk in Salzburg „erschallt immer noch, ohne dass es einen Tag unterlassen worden wäre, das Gloria Patri und das Magnificat der Mönche wie vor 1200 Jahren.“

Wie Zisterzienser Europas Kulturlandschaft geprägt haben

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 hat als Projektschwerpunkt das Thema Vielfalt in der Einheit– Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa. Es geht um das bauliche und landschaftliche Erbe der Zisterzienser, um die von ihnen geprägten Kulturlandschaften. Im Mittelpunkt stehen die Klöster Morimond in Frankreich, in Deutschland Ebrach (Landkreis Bamberg) und Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth), Plasy in Tschechien und in Österreich Zwettl (Niederösterreich) sowie Stift Rein und Stift Lilienfeld. www. sharingheritage.de

In UNSER BAYERN widmen wir uns Kloster Ebrach. Lesen Sie in der Ausgabe Januar/Februar über die Ursprünge des fränkischen Klosters. In der Ausgabe März/April (sie erscheint am 2. März) schreibt Andreas Reuß über die Klosterstadt und die zugehörigen Klosterlandschaften.

Auch in Bayern gibt es mancherorts kontinuierliche Klostertraditionen. Das ebenfalls heute noch bestehende Kollegiatstift Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg befindet sich an einer Stelle, an der wohl schon im zweiten Jahrhundert nach Christus unter Kaiser Marc Aurel ein sakrales Gebäude stand. Rupert von Salzburg soll dort um 700 getauft haben. Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1009 schenkte Heinrich II. der spätere Kaiser und Heilige, das 875 erwähnte Stift seinem neu gegründeten Bistum Bamberg.

Zum heutigen Bistum Bamberg, im Steigerwald an der Bundesstraße nach Würzburg gelegen, gehört Kloster Ebrach aus dem Orden der Zisterzienser. Sein Gründungsjahr ist 1127. Es wurde zwar 1803 säkularisiert, lebt aber in seiner Tochtergründung Rein in der Steiermark indirekt als Ordensgemeinschaft weiter. Die zugehörigen Pfarrgemeinden sind partnerschaftlich verbunden. Das geistliche Leben findet auch in Ebrach selbst seine Fortsetzung, sei es durch die Bestimmung der Basilika als Pfarrkirche oder die vorbildliche seelsorgerliche Betreuung von jugendlichen Gefangenen in Teilen der ehemaligen Klostergebäude.

Wie in Salzburg erschallt in Ebrach bis heute der Kirchengesang, den der geistige Vater des Zisterzienserordens, der heilige Bernhard von Clairvaux (1090 bis 1153), einst so inspirierte. Dazu strömt durch nicht weniger als drei Orgeln aus der Mitte des 18. Jahrhunderts der lebendige „Atem“ einer Jahrhunderte alten Kunst- und Kulturgeschichte.

Aber nicht allein die Ebracher Gebäude und deren Ausstattungen sind überraschend wenig verändert erhalten geblieben; die Klostertradition prägte auch eine Kulturlandschaft, in der man das Wirken der Mönche noch heute nachvollziehen kann. Insgesamt unterscheide sich die Ausdehnung der Siedlungen und Waldflächen aus dem Jahr 1340 „nicht allzu stark“ von der heutigen, schrieb Helmut Jäger 1977.

Majestätisch erheben sich die Klostergebäude über dem Quellgebiet der Mittleren Ebrach, als hätte die Topographie sie schon immer erwartet. „Es ist nichts Zufall, alles geographische Wahrheit, tiefer Zusammenhang zwischen scheinbar nur Geistigem und scheinbar nur Physischem“, schrieb Hugo von Hofmannsthal über Salzburg – auch hierin wohl mit Ebrach, Regensburg, Bamberg und Würzburg verwandt.

In Ebrach ahnen die Betrachter des Physischen vielleicht das hohe Alter der Sandsteinsedimente, die um die Abteigebäude unter einem Pflanzenteppich lagern. Sie wurden vom Bamberger Paläontologen Oskar Kuhn erforscht, und man staunt, wie belebt von Flora und Fauna die Gegend in vorgeschichtlicher Zeit gewesen sein muss. Vor 200 Millionen Jahren breitete sich dort ein warmes, sandiges Meer aus, in dem sich unter anderem der Ebrachosaurus tummelte. So mancher Baustoff der Klosterstadt stammt aus den Versteinerungen dieser Lebewesen.

Dom der Forstwissenschaft

Mit den Hebungen des Schichtstufenlandes floss das Wasser ab und die letzte Eiszeit formte den Steigerwald. Nach dem Rückzug der Gletscher entstanden weite Täler, nur bei Ebrach treten die Hügel etwas enger zusammen. Große Wälder wuchsen heran. Viele Bäume wurden gerodet und die frei gewordenen Flächen besiedelt, andererseits blieben umfangreiche Waldungen erhalten und wurden von den Mönchen klug gepflegt.

Diese Gebiete zählen heute zu den bedeutendsten Buchenwäldern Mitteleuropas. Der Waldabschnitt „Kleinengelein“ etwa – seine genaue Lage am Rande der Ebracher Besitzungen wurde früher gerne verheimlicht – sei nach Aussagen eines Fachmanns der „Bamberger Dom der Forstwissenschaft“. Auch jener erhebt sich ja auf einer Steigerwaldterrasse. Heute bedürfen der Wald ebenso wie der Dom des höchsten Schutzes durch den Staat. Hoffentlich dauert es keine Jahrhunderte mehr, bis man die Region als Nationalpark ausweist.

Das Zusammenwirken von Natur und Kulturgeschichte ist dort einzigartig. Schon in einer kaiserlichen Wildbann-Urkunde aus dem Jahr 1023 werden Waldsiedlungen erwähnt. Kaiser Heinrich schenkte damals dem Bischof von Würzburg das Recht auf die Hohe Jagd im Steigerwald, als Ausgleich für abgetrennte Gebiete im Rahmen der Bamberger Bistumsgründung.

Inzwischen ist der tatsächliche Anteil der Mönche an der Kultivierung des Landes umstritten, gerade angesichts der Ausführungen in der Wildbann- Urkunde, die den Zustand ein Jahrhundert vor deren Ankunft dokumentiert. Demgegenüber betonte Abt Sölner von Ebrach 1738, dass seine „verehrungswürdigen Vorfahren“ im Mönchsgewand einen „Ort des Schreckens und öder Einsamkeit“ vorgefunden hätten.

Das mag übertrieben sein. Mit Sicherheit kann man den ersten Mönchen zubilligen, dass sie harte Wald- und Feldarbeit leisteten, gehörte das doch zu ihren grundlegenden Idealen: „Unser Orden ist schließlich Gebet und der Hände Arbeit“, schrieb Bernhard von Clairvaux an seine Mitbrüder. Die ursprüngliche, harte Handarbeit wird von der neueren Forschung durch Jörg Oberste wieder bestätigt.

Damit waren die Zisterzienser vom „ora et labora“, also der Benediktiner-Regel „bete und arbeite“, nicht weit entfernt. Aber nach Meinung der Zeitgenossen hatte im 11. Jahrhundert der Orden Benedikts diese Ideale vernachlässigt, und sie empfanden darüber hinaus die Kirche insgesamt als reformbedürftig – ähnlich wie 500 Jahre später während der Reformation.

Die von inneren Zweifeln und Ängsten geprägten Menschen suchten Erlösung in der Rückkehr zum sehr einfachen Leben. Auch Adlige nahmen das Mönchsgewand und begannen ein Eremitendasein in den abgelegenen Wäldern von Burgund, vergleichbar mit dem Steigerwald, zum Beispiel Robert von Molesme, einer der Gründerväter der Zisterzienser. Als er von einer klösterlichen Neugründung an einem Ort namens Cistercium bei Dijon in Frankreich hörte, wollte er in die dortige Gemeinschaft eintreten. Aus Gehorsam gegenüber dem Papst ging er aber wieder nach Molesme zurück und sein Mitbruder Alberich wurde erster Abt von Cîteaux – dem französisch so bezeichneten Ort Cistercium.

„Konzern der weißen Mönche“

Die von dort sowie von Morimond ausgehende Verbreitung des neuen Ordens der Zisterzienser ist wohl mit der Gestalt des beigetretenen Bernhard von Clairvaux mehr verbunden, als man später zugestehen mochte. Die in einem entscheidenden Augenblick der Geschichte aufleuchtende und über Jahrhunderte hinweg inspirierende Kraft einer Idee kann man in unserer eher materiell orientierten Zeit vielleicht schwer nachempfinden.

Freilich hatten die einzelnen Klöster phasenweise großen wirtschaftlichen Erfolg, weshalb sich eine aktuelle Veröffentlichung über die Zisterzienser sogar zu dem Untertitel „Der Konzern der weißen Mönche“ verstieg. Im Kern war es wohl eher die von Bernhard so bezeichnete, mystisch verstandene „Süße des Geistes“ sowie der erleuchtende „Augenblick“, in dem man „ganz zu Gott hingerissen wird“, der die Herzen der Mönche bewegte und die enorme Expansion bewirkte.

Friedrich Schiller und Jacob Burckhardt verurteilten Bernhard als Kreuzzugsprediger scharf. Burckhardts Großneffe Carl Jacob relativierte mit Recht solche Beurteilungen historischer Persönlichkeiten: „Jede menschliche Wesensart und Erscheinungsform, jede Tat, jedes Verhalten, jede Äußerung werden, sobald sie in Erscheinung treten, vom Missverständnis befallen.“

Gerade Ebrach ist mit Bernhard von Clairvaux eng verbunden, war doch Adam, der Gründungsabt dieser ersten rechtsrheinischen, von Morimond aus gegründeten Zisterze, einer seiner engsten Mitarbeiter. Beide Kirchenmänner waren auf höchster politischer Ebene, bis hin zu Kaiser und Papst, tätig. Im Rahmen eines Reichstags hielt sich Bernhard 1135 in Bamberg auf und besuchte dabei wohl auch Ebrach.

„Du bist der Adler, der in die Sonne schaut“, schrieb die berühmte Hildegard von Bingen, die vom heiligen Otto von Bamberg den Nonnenschleier erhalten und mit Abt Adam korrespondiert hatte, bewundernd an Bernhard. Um 1160 predigte sie selbst unter anderem in Würzburg, Bamberg und Ebrach. Durch diese Geistesgrößen erhellt, markierte Ebrach im scheinbar so dunklen Wald und scheinbar so finsteren Mittelalter einen strahlenden Höhepunkt der Geistesgeschichte. In der dortigen Klosterkirche können auch heutige, aufgeschlossene Besucher die geistige Schau der Mystikerinnen und Mystiker erahnen.

Grossartige Frühgotik

Die Kirche steht, von außen betrachtet, als geschlossener, vollständig und nahezu unverändert erhaltener Bau noch heute so da, wie sie am 4. Juni 1200 begonnen und am 9. September 1285 geweiht wurde: dreischiffig, beeindruckende 90 Meter lang, mit Querhaus, die mittelbraunen Sandsteinquader unverputzt im massiven Mauerwerk, das beidseitig in sieben starke Pfeiler und relativ kleine, rundbogige Fenster gegliedert ist. Das Portal ist durch mehrere Profilierungen aufgefächert, der Vierungsturm von Joseph Greising entstand 1717. Der Kunsthistoriker Georg Dehio, sonst eher zurückhaltend, urteilte überschwänglich, das sei „der großartigste frühgotische Bau, den Deutschland hervorgebracht hat“.

Viel wird seitdem über die Begriffe gotisch und romanisch diskutiert – viel ist darüber geschrieben worden, dass die Zisterzienser sich doch auf eine schlichtere Architektur hätten beschränken sollen. Im Fokus der Forschung stehen überhaupt sehr stark die Vorschriften, die im Grunde auf eine strengere Befolgung der Regeln des Benediktinerordens hinauslaufen. Außerdem sollte die Einhaltung der Weisungen des zentralistischer geführten Ordens durch Visitationen jährlich kontrolliert werden. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Regeln von den Mönchen immer weniger beachtet.

Heute stellt sich auch eine ganz andere Frage, nämlich warum Ebrach sogar außerhalb der Saison so viele Besucher anlockt und die Leidenschaft vieler Forscher weckt. Der Grund liegt wohl darin, dass der „Atem des Geistes“ aus der Ursprungszeit hier nach wie vor weht, das mystische Sonnenlicht, in das der „Adler“ schaute, unausgelöscht zu strahlen scheint. Selbst ganz unten, in der dunklen, rein romanischen Krypta unter der angebauten Michaelskapelle wird unser „innerstes Antlitz mit hellem Leuchten verziert“, wie der heilige Bernhard formulierte – da uns eine bemerkenswerte innere Ruhe ergreift. In der ebenfalls romanischen Michaelskapelle darüber führen acht hohe Stufen zum Altar und zu einer Fensterrose, sodass man die Worte Bernhards nachfühlen kann, diese Treppen würden „stufenweise auf die geistige Liebe hinlenken“.

Mit der Abendsonne strahlt jene geistige Liebe geradezu überwältigend durch die Fensterrose an der Westfassade von 1280: „Mit seinen Augen hat Christus meine Augen berührt…“, schreibt Bernhard von Clairvaux. Wer diese über siebeneinhalb Meter breite Rose – mit der Iris eines gigantischen Adlers vergleichbar – einmal gesehen hat, wird sie bei keiner Fahrt durch Franken wieder vergessen. Das Original befindet sich im Bayerischen Nationalmuseum in München.

Ihr Pendant am anderen Ende des Mittelschiffs ist der spätbarocke Hochaltar, vollendet um 1780 von Materno Bossi, der das gesamte Kircheninnere ansonsten frühklassizistisch in weißen und goldenen Mustern wunderbar leuchtend und schimmernd ausgestaltet hat. Kritiker mahnen bei diesem Anblick die zisterziensische Einfachheit an und sehnen sich nach der Romanik der Michaelskapelle zurück (gleichzeitig nehmen sie jedoch die synthetisch flimmernde Medienwelt unserer Tage als gegeben hin).

Hinter dem Hochaltar stehen Figuren von Würzburger Fürstbischöfen mit ihren Herzen in der Hand; auf diese Weise wollten sie ihren Machtanspruch gegenüber der Abtei manifestieren. Gegenüber sind die Epitaphien von Mitgliedern des staufischen Königshauses, mit denen das Kloster seine Reichsunmittelbarkeit und Unabhängigkeit von Würzburg beanspruchen wollte.

Viele Skulpturen stammen von Johann Reuß und Johann Peter Wagner. Letzterer schuf das Relief einer Verkündigung am Chorgestühl, das den göttlichen Lichteinbruch herausarbeitet – ein mehrmaliges Motiv in der Abteikirche, das an Bernhards Worte über den Menschen erinnert, den „gratis das göttliche Licht besucht“ habe.

Langer Atem der Geschichte

Die klassizistische Neuausstattung hat Bossi 1791 vollendet. Manche Besucher bemängeln, in welch reicher Umgebung die Mönche „immer“ gesungen und gebetet hätten; in Wirklichkeit war das nur fünf Jahre lang in diesem Rahmen ungestört der Fall. 1796 begannen Besetzungen durch französische Truppen, 1802 erschien die kurfürstlich-bayerische Klosteraufhebungskommission und am 2. Mai 1803 wurde die formale Auflösung des Klosters verkündet. Die Gebäude wurden aber nicht abgetragen, wie etwa diejenigen der Ebracher Tochtergründung Langheim; die bewahrende Pfarrgemeinde vor Ort spürt wohl nach wie vor den langen Atem der Geschichte, nach dem Wort des heiligen Bernhard: „Sein Mund hat sich an meinen Mund gelegt und bläst mir wieder neuen Lebensatem ins Angesicht…“ (Andreas Reuß)

Lesen Sie außerdem in der Ausgabe Januar/Februar von UNSER BAYERN, die der BSZ Nr. 2 vom 12. Januar 2018 beiliegt:

- Geheimnisvolle Bildkunst. Die Hofglasmalerei Gustav van Treeck in München hat ein Prachtfenster der Ludwig-Maximilians-Universtiät rekonstruiert

- Palast mit 20 Sälen. 130 Jahre Kaffeehausgeschichte in München: Das Café Luitpold glänzt mit märchenhafter Pracht

- Wollust und Ehefrust. Zeitlebens war er ein Skandalautor und kämpfte gegen Zensur: Vor 100 Jahren starb Frank Wedekind

- Engagiertes „Gletscherfräulein“. Die Geologin und Glaziologin Edith Ebers bereitete dem heutigen Alpenschutz maßgeblich den Weg

- Vom Pfropfen und Pflegen. Das mittelalterliche „Pelzbuch“ des Gottfried von Franken war ein viel übersetzter Ratgeber für den Gartenbau

- „Lauter Bescheißerei“. Die berühmt-berüchtigte falsche Heilige Anna Laminit und warum selbst die Prominenz auf sie hereinfiel

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Kommentare (3)

  1. petra am 21.01.2018
    als Gästeführerin interessiert mich, ob ebrach vor der klostergründung durch abt Adam eine Königshof der Karolinger war. Forchheim war es. die Gründung der klöster in Schwarzach und Kitzingen ging wohl von fastrada und ihrer tochter aus. fastrada war die vierte frau karls des grossen. vielen dank fürs lesen.
    mfg
    Petra fleissner
  2. Andreas Reuss am 22.01.2018
    Sehr geehrte Frau Fleissner,
    ein vorheriges "Castrum Ebera" wurde von der klosterinternen Geschichtsschreibung erfunden, um als unabhängig von Würzburg zu gelten. In Wirklichkeit musste erst Wald gerodet werden. Nach Peter Schneider, Der Steigerwald in der Gesamtschau, Würzburg 1958. Sicher noch korrekt.
  3. Buchensucher am 02.02.2018
    Die Klosterwälder um Ebrach - Das Weltnaturerbe Steigerwald

    ...

    Diese Gebiete zählen heute zu den bedeutendsten Buchenwäldern Mitteleuropas. Der Waldabschnitt „Kleinengelein“ etwa – seine genaue Lage am Rande der Ebracher Besitzungen wurde früher gerne verheimlicht – sei nach Aussagen eines Fachmanns der „Bamberger Dom der Forstwissenschaft“. Auch jener erhebt sich ja auf einer Steigerwaldterrasse. Heute bedürfen der Wald ebenso wie der Dom des höchsten Schutzes durch den Staat. Hoffentlich dauert es keine Jahrhunderte mehr, bis man die Region als Nationalpark ausweist.

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SPD-Landesvorsitzende

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Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

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