Unser Bayern

Detailansichten des Codex Aureus von St. Emmeram in Schrägsicht: Die Dreidimensionalität und Feinheit der Goldschmiedearbeiten, die kleinen Kelche und Glaseinlagen, die die goldenen Treibarbeiten auf dem Vorderdeckel des Codex umrahmen, können nur von der Seite und herangezoomt exakt wahrgenommen werden. Sehen Sie weitere Detailaufnahmen in der Bildergalerie am Ende des Beitrags. (Foto: BSB/IBR)

02.04.2017

Extreme Close-up

Neuer Blick auf Prachteinbände: Materialwissenschaft und Kunsttechnologie an der Bayerischen Staatsbibliothek

Gold und Silber, Elfenbein und Edelsteine, Gemmen und Kameen, erlesene Stoffe und Emaillen: Mittelalterliche Evangeliare und andere liturgische Bücher wurden seit der Spätantike mit wertvollen Einbänden versehen oder in kostbaren Kästen aufbewahrt. Die ältesten erhaltenen Prachteinbände reichen in das frühe Mittelalter zurück. Die Bayerische Staatsbibliothek bewahrt in ihren Sammlungen weltweit einzigartige Goldschmiede- und Elfenbeineinbände, die den Betrachter seit über 1000 Jahren mit der überbordenden Pracht ihrer Einbände und faszinierenden Buchmalerei in ihren Bann ziehen. Von Kaisern, Königen und Kirchenfürsten für liturgische Zwecke gestiftet, führen sie uns nicht nur den Kunstsinn der damaligen Herrscher vor Augen, sondern bezeugen ebenso die unvergleichliche Kunstfertigkeit mittelalterlicher Goldschmiede, Kunsthandwerker und Buchmaler.

An dieser Kunstfertigkeit, den Materialien, Rezepturen und Fertigungsweisen, an Veränderungen im Laufe der Zeiten besteht ein stark zunehmendes Forschungsinteresse verschiedener Fachrichtungen, motiviert von den Möglichkeiten der naturwissenschaftlichen Analytik. Aus der Archäometrie und Kunstgeschichte über die Geschichtswissenschaften bis hin zu den Natur- und Konservierungswissenschaften erreichen die Bayerische Staatsbibliothek in steigender Zahl Anfragen zu materialwissenschaftlichen und kunsttechnologischen Themen, die ohne eine entsprechende Analytik und Expertise nicht beantwortet werden können. Wissenschaftler möchten das kulturelle Erbe nicht länger nur auf der textuellen oder bildlichen Ebene erforschen, sondern ihm auch materiell auf den Grund gehen.

Neuen Arbeitsbereich geschaffen

Dazu hat die Bayerische Staatsbibliothek einen Bereich für Materialwissenschaft und Kunsttechnologie neu geschaffen und mit modernster Technologie ausgestattet. Sie ist damit die erste deutsche Bibliothek, die in Fragen naturwissenschaftlicher Analytik aktiver Forschungspartner ist.  Der neue Arbeitsbereich fügt sich nahtlos ein in die bestehende institutionelle Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek und der Technischen Universität München, in deren Rahmen Forschungsprojekte zu „Buch und Papier“ im Studiengang Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft durchgeführt werden.

Das am Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung (IBR) der Bayerischen Staatsbibliothek eingerichtete Referat für Materialwissenschaft und Kunsttechnologie präsentiert in diesem Beitrag digitale Bilddaten aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt zur „Erschließung und Digitalisierung von Prachteinbänden als eigenständige Kunstobjekte“.

Hochauflösende Abbildungen

Mit modernster 3D-Digitalmikroskopie und spektroskopischer Analytik werden die Goldschmiedearbeiten und Schmucksteine der Prachteinbände hochauflösend abgebildet und identifiziert. Um die aus den naturwissenschaftlichen Untersuchungen entstehenden digitalen Daten im Internet für alle Interessierte leicht zugänglich zu machen, werden sie an die „regulären“ Digitalisate der Prachteinbände angebunden, die im Scanzentrum der Bayerischen Staatsbibliothek unter Mitarbeit von Restauratoren entstehen.

Der Codex Aureus von St. Emmeram, das Perikopenbuch Heinrichs II., das Evangeliar Ottos III. und der Buchkasten zum Uta-Evangelistar sind einzigartige Meisterwerke ihrer Zeit, die bis heute mit der vollen Pracht ihres reichen Besatzes überdauert haben, während vergleichbare Schatzkammerstücke von späteren Besitzern durchaus „geplündert“ wurden, um den wertvollen Besatz für andere Kunstwerke wiederzuverwenden, ihn einzutauschen oder schlichtweg zu Geld zu machen.

Geschichten entdecken

Welche Geschichten können uns diese meisterlichen Arbeiten aus Gold, Filigran und Granulation, mit Emaillen oder Elfenbeinen aus dem fernen Byzanz, besetzt mit wertvollen Edelsteinen und Perlen erzählen?

Gleich in mehrfacher Hinsicht stellt der Codex Aureus von St. Emmeram in Regensburg eine Besonderheit unter den Prachteinbänden dar. Neben seinen außergewöhnlichen Goldschmiedearbeiten ist der Einband des Codex Aureus ein seltenes, wenn nicht sogar das einzige Beispiel für einen Goldschmiedeeinband, der die wechselvollen Zeiten ohne große Veränderungen oder Verluste überstanden hat. Wir schauen demnach heute exakt auf diejenige Kostbarkeit, die von Kaiser Karl dem Kahlen in Auftrag gegeben, von den Priestern Beringar und Liuthard kunstvoll in goldenen Buchstaben auf Purpurpergament geschrieben, von einem der besten Buchmaler der Zeit mit Miniaturen bereichert, und schließlich im Jahr 870 fertiggestellt wurde. Der Einband muss gleichzeitig oder kurz danach entstanden sein, da sich insbesondere die fünf getriebenen Goldbleche stilistisch der Zeit zuordnen lassen. Die Umstände, wie der Codex nach Regensburg gelangte, sind unbekannt. Sicher ist aber, dass das Werk unter Abt Ramwold von St. Emmeram um das Jahr 1000 bearbeitet wurde, wie eine zeitgenössische Notiz im Codex mit der Darstellung des Abtes in Miniaturmalerei überliefert. Ob gegebenenfalls der Einband betroffen war, bleibt unklar.

Neue Blickwinkel

Bis heute fasziniert dieser Goldschmiedeeinband. Dabei ist es weniger die senkrechte Aufsicht auf den Einband mit dem symmetrisch angeordneten Edelstein- und Perlenbesatz, sondern die Seitenansicht, die gefangen nimmt. Aus diesem Blickwinkel wirken die Edelsteine wie prächtige, farbige Dächer einer Tempelanlage, da ihre Fassungen wie Säulengänge zur Darstellung des Himmlischen Jerusalem gearbeitet sind. Diese Dreidimensionalität, die Feinheit der Goldschmiedearbeiten, die kleinen Kelche und Emailrahmen um die Treibarbeiten können aber nur von der Seite und aus nächster Nähe wahrgenommen und bestaunt werden.

Schärft man den Blick für das Detail und sieht sich ein in die Goldschmiedearbeiten, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie die damaligen Goldschmiede diese höchst filigranen Miniaturarbeiten ohne das heutige Wissen über Material und Verarbeitung und ohne moderne technische Hilfsmittel überhaupt herstellen konnten.

Nur sehr wenige Zeitzeugen berichten von der Goldschmiedekunst in früheren Jahrhunderten. Der beim Vesuvausbruch 79 n.Chr. ums Leben gekommene römische Gelehrte Plinius der Ältere äußert sich in seiner 32-bändigen Naturkunde nur allgemein über die Metallurgie, während der Benediktinermönch Theophilus Presbyter um 1125 n. Chr. mit vielen Details über die Metallgewinnung und -verarbeitung aufwartet. Ein bislang wenig beachteter byzantinischer Traktat zur Goldschmiedekunst aus dem 11. Jahrhundert wird derzeit in der Byzanzforschung interdisziplinär ausgewertet, handelt es sich doch um den einzigen bislang bekannten Text aus der Zeit vor Theophilus.

Rätselhafte Arbeitsweisen

Trotz dieser zeitgenössischen Beschreibungen sind viele Fragen zu den Details der Goldschmiedekunst ungeklärt. Dies ist zum Teil den Unschärfen der Texte selbst geschuldet, aber auch den sprachlichen Verlusten bei der Übersetzung, da die Bedeutung mancher technischer Ausdrücke verloren gegangen ist. Ebenso ist unsere Kenntnis über historische Werkzeuge und Werkstätten bestenfalls als lückenhaft zu bezeichnen.

So ist es nur allzu verständlich, dass die kunsthistorische und kunsttechnologische Forschung, aber auch kunsthandwerklich Interessierte ein großes Interesse an diesen Spitzenwerken der mittelalterlichen Goldschmiedekunst haben. Allerdings sind sowohl die filigran gearbeiteten Goldschmiedeeinbände als auch die darin eingebundenen Pergamenthandschriften mit feinster Miniaturmalerei besonders empfindlich gegenüber Erschütterungen sowie Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Daher sind die Werke nur sehr restriktiv für ausgewiesene Experten zugänglich und haben in den letzten Jahrzehnten nur sehr selten die schützenden Tresore verlassen.

Rotierendes Mikroskop

Im Zuge der Digitalisierung ist es nun erstmals technisch möglich, diese Kunstwerke mit Detailbildern und HD-Mikroskopaufnahmen, sowie mit Rotationsvideos und materialwissenschaftlichen Daten zu Metallen und Schmucksteinen am Bildschirm anzubieten und erforschbar zu machen. Das neu geschaffene Referat für Materialwissenschaft und Kunsttechnologie arbeitet an der Digitalisierung und Erforschung von nichttextuellen Informationen von ausgewählten Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Damit werden zusätzlich zu den regulären Digitalisaten der Texte, Miniaturmalereien und Einbände digitale Daten zur Materialität bereitgestellt.

Es ist eine schmale Gratwanderung, bei naturwissenschaftlichen Untersuchungen dem Kulturerbe ein Maximum an Informationen abzugewinnen und gleichzeitig seine Unversehrtheit nachhaltig abzusichern. Daher achten die Experten der  Bayerischen Staatsbibliothek bei der Analytik genauestens darauf, dass die Objekte keinerlei Veränderung, auch nicht in mikroskopischen Dimensionen, erfahren. Der oberste Grundsatz der berührungslosen und nichtinvasiven Analytik garantiert, dass einzigartige Kulturobjekte von Weltrang keinen Schaden nehmen – auch wenn dadurch möglicherweise Detailfragen für die heutige Generation unbeantwortet bleiben.

Geheimnissen auf der Spur

Bei den Untersuchungen stehen aussagekräftige Detailaufnahmen vom Dekor aus Filigrandrähten, Fassungen und Granulation im Vordergrund. Jedes mikroskopische Detail ist von Interesse, um den Geheimnissen der antiken und mittelalterlichen Goldschmiedekunst auf die Spur zu kommen. Abrisse, Bearbeitungspuren, Grate oder Lötstellen geben wichtige Hinweise auf die Herstellung der Drähte selbst, den daraus gebildeten Mustern und dreidimensionalen Strukturen (Filigran), sowie zur Position der verschiedenen Fassungen in der Gesamtkomposition.

Mit der neuesten Technik, einem hochauflösenden 3D-Digitalmikroskop mit Rotationsinspektionsoptik können die miniaturhaften Bestandteile in nie gesehener Schärfe und aus ganz neuen Blickwinkeln aufgenommen und gefilmt werden. Ein rotierender Spiegel ermöglicht einen seitlichen Rundumblick bei gleichzeitiger mikroskopischer Vergrößerung.

Kunstvolle Kügelchengebilde

Auch der Vorderdeckel des Evangeliars Ottos III. ist reich verziert mit gefassten Steinen und Granulation. Bei dieser Technik werden aus vorab hergestellten, winzigen Goldkügelchen kleine Kunstwerke geschaffen. Auf dem Einband findet man kleine Drahtkegel mit einer einzelnen Goldperle, sogenannte Bienenkörbe, und Traubengranulation auf zylindrischen Zwischenträgern, bei der mehrere Goldkügelchen auf mikroskopische Röhren gelötet werden. Um ein zentrales Elfenbeintäfelchen mit der Darstellung des Marientodes gruppieren sich eine Vielzahl von Schmucksteinen und Perlen, die ihrerseits mit diesen mikroskopischen Gebilden aus Goldkügelchen umgeben sind. Wie mühsam muss die Herstellung dieser Strukturen gewesen sein?

Im Gegensatz zur streng symmetrischen Anlage des Codex Aureus scheinen die einzelnen Elemente eher zufällig über den Einband und um die zentrale Elfenbeinplatte verteilt. Erst bei näherem Betrachten kann man eine gewisse Regelmäßigkeit erkennen. Ein Grund für diese Unordnung ist eine schriftlich belegte Reparatur aus dem Jahr 1726, bei der der Bamberger Goldschmied Johann Jacob Lochner 28 Fassungen mit roten Steinen ergänzt hat, die nicht ganz in den Bestand und die vormalige Ordnung passen.

Arbeiten am Buchkasten auf der Spur

Wie unterschiedlich ist die Situation beim Buchkasten zum Uta-Evangelistar, bei dem sich die Werksgeschichte nur mühsam erahnen lässt. Schon der Entstehungszeitraum des Buchkastens kann nur näherungsweise eingegrenzt werden. Allgemein geht die Forschung davon aus, dass der Buchkasten im 11. Jahrhundert kurz nach der Herstellung des höchst qualitätsvoll illuminierten Codex unter Äbtissin Uta von Niedermünster geschaffen wurde, und wird daher um 1020 bis 1040 datiert.

Allerdings fällt bei näherer Betrachtung schnell auf, dass die einzelnen Teile stilistisch nicht zueinander gehören. Die zentrale Christusfigur ragt beispielsweise weit über den umgebenden, edelsteinbesetzten Rahmen hinaus und sitzt auch nicht genau in der Mitte. Auch andere, weniger deutlich sichtbare Merkmale lassen den Eindruck entstehen, dass der Rahmen erst später ergänzt wurde, ebenso wie die umlaufenden Silberleisten, unter denen noch vereinzelt Stoffreste herausragen, die eine einstmals prächtige textile Bespannung erahnen lassen.

Reparaturen sind zu verschiedenen Zeiten erfolgt, wie unterschiedlichste Fassungen und die ergänzten blauen und roten Glassteine auf dem Buchkasten belegen. Noch in den letzten 100 Jahren hat der Buchkasten kleine Veränderungen erfahren. Wie eine Fotografie von 1910 belegt, ist ein Reparaturblech an der Stirn des Christus verloren gegangen und eine Steinfassung versetzt worden. Zuletzt mussten 2015 am IBR minimale, detailliert dokumentierte Sicherungen durchgeführt werden, um drohende Verluste an Filigran und Emaille zu verhindern.

Bei der Analyse der einzelnen Dekorteile mit dem Ziel, eine zeitliche Abfolge in die Überarbeitungen des Buchkastens zu bringen, war es entscheidend, die Zusammensetzung der Metalle mittels Röntgenfluoreszenz zu untersuchen. Das gängige spektroskopische Verfahren ermöglicht die zerstörungsfreie Analyse der Legierung an der Oberfläche. Eine vergleichbare Zusammensetzung der Edelmetalle von Blechen, Drähten und Fassungen ist ein wichtiges Indiz für eine zeitgleiche Herstellung und Verarbeitung. Eine genaue Übersicht über die Veränderungen ist für weitere Forschungen wichtig, so können auf Grundlage dieser aktuell erhobenen Daten Rückschlüsse auf die frühere Gestaltung des Buchkastens gezogen werden.

Gewiss hat der Buchkasten vor den vielen Reparaturen ein viel einheitlicheres Bild ergeben und auch in seiner Farbigkeit mit grünen Smaragden, blauen Saphiren und violetten Amethysten eine ganz andere Wirkung erzielt als mit den nachträglich ergänzten blauen und roten Glassteinen. Aus der Untersuchung des Buchkastens resultiert eine relative zeitliche Abfolge seiner zahlreichen Umarbeitungen. Darauf aufbauend können gezielt Fragen zu einzelnen Elementen, deren Ursprung und Herstellung angegangen werden.

Von unten fotografiert

Von den Goldschmiedeeinbänden des frühen Mittelalters unterscheidet sich der spätmittelalterliche Einband des Evangeliars von Niederaltaich hinsichtlich seiner Machart und der angewandten Techniken. Eine Inschrift auf dem Rückdeckel nennt Abt Johann III. Simmerl als Auftraggeber im Jahr 1496. Um diesen und Rückdeckel anderer Prachteinbände überhaupt fotografieren zu können, wurde ein spezieller Aufbau mit einer Sicherheitsglasplatte konstruiert, die eine extrem hohe Transmission und hohe Farbwiedergabe gewährleistet. So können die Einbände durch das Spezialglas von unten fotografiert werden, eine Belastung des Vorderdeckels mit den empfindlichen Goldschmiedearbeiten wird vermieden.

Im Gegensatz zu den frühmittelalterlichen Prachteinbänden ist der Vorderdeckel des Evangeliars von Niederaltaich deutlich plastischer gestaltet, ausgesägte Silberbleche werden vergoldet und zu kunstvollem Rankenwerk aufgerollt, zwischen dem kleine Granate in blütenförmigen Fassungen sitzen. Eine Vielzahl von heute leeren Fassungen deutet auf einen ursprünglich noch prachtvolleren Steinbesatz und die großen Verluste hin. Auch die in Silber gegossene und später vergoldete Kreuzigungsgruppe stellt eine eigene technische Meisterleistung ihrer Zeit dar. Auch an diesem Prachteinband sind über die Jahrhunderte einige Schäden nur behelfsmäßig repariert worden.

Während uns die Namen der Stifter als hochrangige Auftraggeber dieser Prachteinbände bekannt sind, bleiben die Künstler anonym und ebenso unbestimmbar, wie oft auch Zeit und Ort der Entstehung dieser einzigartigen Werke. Vielleicht gelingt es aber, mit der materialwissenschaftlichen und kunsttechnologischen Forschung an der Bayerischen Staatsbibliothek auch diese Spuren besser sichtbar zu machen. „Fährten verfolgen“ können bei dieser spannenden Forschertour nicht nur Experten, sondern jedermann: Die Staatsbibliothek stellt die digitalen Daten kostenlos online zur Verfügung. (Thorsten Allscher)

Zur Person: Dr. Thorsten Allscher ist Chemiker und leitet das Referat für Materialwissenschaft und Kunsttechnologie am Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung der Bayerischen Staatsbibliothek.

Das IBR: Restaurieren – forschen – ausbilden
Das Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung (IBR) der Bayerischen Staatsbibliothek ist ein Kompetenzzentrum für die Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes und steht seit 60 Jahren für die konsequente Verbindung von praktischer Restaurierung und anwendungsorientierter Forschung zu Techniken und Materialien.

• Präventive Konservierung und Restaurierung: Ein Schwerpunkt liegt auf der Bewahrung und Erhaltung der in der Bayerischen Staatsbibliothek verwahrten Handschriften, Inkunabeln, alten Drucken, historischen Karten und Notendrucken sowie Nachlässen und Autographen.
• Beratungs- und Dienstleistungen: Das IBR erbringt Beratungs- und Dienstleistungen (Bestandserhaltung, präventiver Konservierung, Notfallplanung) für die staatlichen Bibliotheken und Universitätsbibliothekn in Bayern mit wertvollen historischen Beständen.
• Universitäre Ausbildung von Restauratoren: Im Rahmen der institutionalisierten Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek und der Technischen Universität München ist das IBR für den Studienschwerpunkt „Buch und Papier“ im konsekutiven Masterstudiengang „Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft“ verantwortlich.

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