Wirtschaft

Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl fordert eine spürbare Reduzierung der Bürokratie. (Foto: Bilderbox.com)

12.03.2025

"Lieferkettengesetz abspecken" - Bayerns Handwerkspräsident fordert weniger Bürokratie

Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl fordert weniger Auflagen für kleinere und mittlere Unternehmen sowie bezahlbaren Wohnraum für ausländische Fachkräfte

Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl fordert eine spürbare Reduzierung der Bürokratie. Vor der an diesem Mittwoch in München beginnenden Internationalen Handwerksmesse sagte er dem Bayerischen Rundfunk, weit über 90 Prozent der Betriebe hätten weniger als 20 Beschäftigte. Da spielten Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten dann eine riesige Rolle.

"Nur in ganz abgespeckter Form"

"Wir brauchen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz nur in ganz abgespeckter Form. Wir brauchen die Nachhaltigkeitsberichterstattung für die kleineren Betriebe nur vielleicht auf einer Din-A4-Seite, auf dem die wichtigsten Parameter ausgefüllt werden müssen. All das muss für die kleineren und mittleren Betriebe sehr viel einfacher und leichter gemacht werden", sagte Peteranderl der Redaktion des Themas des Tages von BR24. Die künftige Bundesregierung müsse sich sowohl bei der EU für den Abbau der Bürokratie einsetzen als auch die über Jahrzehnte unter unterschiedlichen Regierungen entstandenen Bundesgesetze überarbeiten.
 
Peteranderl, der nicht nur Präsident des Bayerischen Handwerkstages, sondern auch der Handwerkskammer für München und Oberbayern ist, forderte zudem gute Rahmenbedingungen für zugewanderte Fachkräfte. Diese Menschen müssten ein Umfeld vorfinden, in dem sie gerne langfristig blieben. "Das heißt, sie brauchen vernünftig bezahlbaren Wohnraum, langfristig wahrscheinlich, dass sie ihre Familien nachziehen lassen können - damit sie sich wirklich hier wohlfühlen und zu guten Fachkräften in unseren Betrieben werden." (dpa)
 

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