Bauen

Entscheidend ist die Platzfrage. (Foto: Robbie Lawrence/BHW Bausparkasse)

09.12.2020

Eigenleistung zahlt sich aus

Sparmodelle für den Hausbau sind gefragt

Rund drei Viertel der Deutschen träumen von einer eigenen Wohnimmobilie. Wer heute bauen will, muss jedoch gut kalkulieren. „In den vergangenen Jahren sind die Bauhaupt- und Nebenkosten deutlich gestiegen“, sagt Jan Ebert von der BHW Bausparkasse. Damit der Traum vom Eigenheim nicht zerplatzt, sollte man die Sparpotenziale genau ausloten.

Am effektivsten lassen sich die Baukosten durch eine Reduzierung der Grundstücks- und Wohnfläche senken. Wer sich statt eines 800 Quadratmeter großen Grundstücks mit 500 Quadratmetern begnügt, kann je nach Region rund 40 000 Euro sparen. Gleiches gilt auch für die Wohnfläche des Hauses. Bei angenommenen Baukosten von 1500 Euro pro Quadratmeter ergeben bereits 20 Quadratmeter weniger Wohnfläche eine Ersparnis von 30 000 Euro.

Dennoch lässt sich eine großzügige Wohnatmosphäre schaffen, etwa durch offene Grundrisse und weniger Wände. „Noch preiswerter wird der Hausbau, wenn man auf eine Vollunterkellerung verzichtet und stattdessen einen Wirtschaftsraum einplant“, so BHW Experte Ebert.

Geschickte Heimwerker können beim Hausbau durch Eigenleistungen viele Tausend Euro sparen. „Rund zehn Prozent der Gesamtkosten sind als Eigenleistung durchaus realistisch“, sagt Jan Ebert. Die beliebtesten Eigenleistungen sind Maler- und Tapezierarbeiten, das Verlegen von Fliesen und Bodenbelägen sowie Wärmedämmungsarbeiten im Innenbereich. Um den gewünschten Spareffekt nicht durch Fehler zu gefährden, sollten die Eigenleistungen mit den Bau-Handwerkern jedoch genau abgestimmt sein. (BSZ)

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