Bauen

V.l.n.r.: Bernhard Richter, Notar; Heinz Bösl, Finanzdezernent Stadt Rosenheim; Christian Waller, Liegenschaftsamt Stadt Rosenheim; Herbert Hoch, Rechtsdezernent Stadt Rosenheim; Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent Stadt Rosenheim; Dr. med. Dr. med. dent. Ulrich Longerich, Gesellschafter der MedicalCube Gesellschaft; Maria Moreno Garcia, Geschäftsführerin MedicalCube Gesellschaft; Dr. med. dent. Matthias Thurau, Gesellschafter der MedicalCube Gesellschaft; Ian Biglands, Director of Development B&B HOTELS. (Foto: Trux)

09.12.2014

Erstes Baufeld verkauft

In Rosenheim werden auf dem Bahnhofsareal Nord ein Ärzte- und Dienstleistungszentrum sowie ein Hotel errichtet

Drei Jahre liefen die Vorplanungen, jetzt ist der Kaufvertrag für das erste von vier Baufeldern auf dem Rosenheimer Bahnhofsareal Nord unter Dach und Fach. Auf einer Fläche von rund 4100 Quadratmetern wird die MedicalCube Gesellschaft Rosenheim, auf über 8600 Quadratmetern Geschossfläche ein Ärzte- und Dienstleistungszentrum errichten. In diesem Zuge wird auch ein Parkhaus mit bis zu 280 Stellplätzen entstehen. Zum Bahnhof hin wird das Projekt durch ein City-Hotel ergänzt. Für die Errichtung und den Betrieb konnte von den Investoren des Ärzte- und Dienstleistungszentrums die B&B HOTELS GmbH, Wiesbaden, gewonnen werden. Das Hotel wird über mindestens 98 Gästezimmer verfügen.
Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeigte sich über den Vertragsabschluss hoch erfreut. „Nach dem Gillitzerblock ist das innerhalb weniger Tage die zweite positive Nachricht für den Wirtschaftsstandort Rosenheim. Das neue Ärzte- und Dienstleistungszentrum bedeutet eine nachhaltige Stärkung des Kompetenzfeldes Gesundheit für die ganze Region Rosenheim. Auf das Hotel haben wir viele Jahre lang intensiv hingearbeitet. Damit können wir das Bettenangebot in der Stadt quantitativ wie qualitativ wesentlich verbessern und ein bisheriges Standortdefizit überwinden.“

Attraktivste Areal der Stadt

Auf städtischer Seite waren für die Betreuung des Projekts federführend die Dezernenten Thomas Bugl (Wirtschaft), Heinz Bösl (Finanzen), Helmut Cybulska (Stadtplanung) und Herbert Hoch (Bauordnung) verantwortlich. „Die jetzt unterschriebenen Verträge bieten die Gewähr dafür, dass auf einem der städtebaulich attraktivsten Areals der Stadt ein qualitativ hochwertiges Projekt verwirklicht werden kann“, zeigten sich die Dezernenten überzeugt. „Wir danken den Investoren, dass sie sich an der Entwicklung des Areals so konstruktiv beteiligt haben. Die Verhandlungen waren manchmal schwierig, aber immer vom Willen getragen, gemeinsam ein Leuchtturm-Projekt für Rosenheim zu schaffen.“
Der unterzeichnete Notarvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Billigung durch den Rosenheimer Stadtrat, der dem Verkauf der städtischen Flächen in seiner Sitzung am 24. September 2014 bereits grundsätzlich zugestimmt hatte. Allerdings mussten im Lauf der Verhandlungen einige Eckpunkte modifiziert werden, über die der Stadtrat nun in seiner Sitzung am 17. Dezember 2014 entscheiden wird. (BSZ)

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