Bauen

So soll das Wohnquartier an der Lipperheidestraße einmal ausschauen. (Visualisierung: Kupferschmidt Architekten, Maximilian Illing)

18.06.2018

Neue Mietwohnungen in München

An der Lipperheidestraße im Münchner Stadtteil Pasing-Obermenzing werden 192 Mietwohnungen gebaut

Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) hat letzte Woche den Bauantrag für fünf Gebäuderiegel mit 192 Mietwohnungen östlich der Lipperheidestraße eingereicht. Seit Anfang März läuft der offizielle Erschließungsstart für den bis Mitte 2020 entstehenden Mietwohnungsbau im Münchner Westen. „Da der Bauantrag die Vorgaben des gültigen B-Plans vollständig umsetzt und sich damit an alle öffentlich-rechtlichen Bebauungsvorschriften wie beispielsweise den Brandschutzverordnungen hält, wird er von einer Baugenehmigung freigestellt. Erfolgt innerhalb der nächsten vier Wochen kein Einspruch seitens der Stadt München, kann der Bau beginnen“, sagt Alfred Herrmann, Bereichsleiter für Immobilien des WAF. Der Hochbau für die Gebäude des WAF startet ab Herbst unter der Führung der Real Asset GmbH, die auch Projektmanagement und Steuerung der Erschließungsmaßnahmen sowie der öffentlichen Grünanlagen innehat.

Das gesamte Bauprojekt umfasst den Neubau von insgesamt rund 340 Wohnungen, einer Kindertageseinrichtung mit Kinderkrippe und Kindergarten sowie öffentlicher Grünflächen mit Spielplätzen auf einer Fläche von rund sechs Hektar. Die Bauanträge aller Bauherren werden im Laufe des Sommers eingereicht. Dadurch entsteht auf einem Grünzug neuer Wohnraum für mehr als 800 Menschen mit Blick auf die Blutenburg und die Pippinger Kirche.

Die Gebäude des WAF werden in massiver Ziegelbauweise mit Klinkerfassade gebaut. Einen Schwerpunkt der 192 Wohneinheiten bilden familiengerechte Wohnungen von drei und vier Zimmern, die mehr als die Hälfte ausmachen. Zudem sind private Mietergärten, begrünte Dachbereiche und eine überdurchschnittlich hohe Grünausstattung vorgesehen.

Bei dem Wohnquartier an der Lipperheidestraße handelt sich ausschließlich um Mietwohnungen, darunter auch öffentlich geförderte Wohnungen, mit Schwerpunkt auf familiengerechten und barrierefreien Wohnraum. Eigentümer und Baugherren sind neben dem WAF die StadiBau GmbH, die Grandl GbR und die Landeshauptstadt.

Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Der Stiftungszweck des WAF ist, das ihm anvertraute kulturelle Erbe des Hauses Wittelsbach zu bewahren und das Stiftungsvermögen zu verwalten. Zu den Stiftungsbereichen gehören Immobilien, Land- und Forstwirtschaft, Finanzanlagen sowie Kunst, Schlösser und Museen. (FHH)

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