Bauen

So soll das neue Wohnquartier einmal aussehen. (Visualisierung: léonwohlhage Architekten, bloomimages)

13.01.2021

Neue Wohnungen für den Münchner Norden

Wohnquartier der Stadibau am südlichen Oberwiesenfeld in München

Die Bauarbeiten zum größten Wohnprojekt in der Geschichte der Stadibau GmbH haben begonnen. Im ersten Bauabschnitt an der Schwere-Reiter-Straße in München werden 342 Mietwohnungen für Staatsbedienstete sowie zwei Kindertagesstätten realisiert. Weitere 269 Wohnungen, eine dritte Kindertageseinrichtung und ein öffentlicher Park kommen im zweiten Bauabschnitt hinzu. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU): „Der Freistaat sorgt mit dieser Baumaßnahme für eine Entlastung auf dem Münchner Wohnungsmarkt. Bezahlbarer Wohnraum muss auch für Staatsbedienstete zur Verfügung gestellt werden, damit sich beispielsweise Polizistinnen und Polizisten, Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger im Ballungsraum München eine Wohnung leisten können und nicht anderswo hinziehen müssen.“

Die Baumaßnahme für das rund sieben Hektar große Wohnquartier auf dem ehemaligen Militärgelände Oberwiesenfeld im Münchner Norden läuft genau nach Plan. Das ambitionierte Großprojekt der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft Stadibau wurde bereits 2018 von Ministerpräsident Markus Söder vorgestellt. Der Münchner Stadtrat hatte das Bebauungsplanverfahren äußerst zügig durchgeführt. Nachdem die Baugenehmigung bereits ein halbes Jahr nach Antragstellung vorlag, kann bereits jetzt mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Im Frühjahr 2023 soll voraussichtlich der erste Bauabschnitt und Ende 2024 der zweite Bauabschnitt fertiggestellt sein. Die Wohnungsbaugesellschaft investiert insgesamt knapp 250 Millionen Euro in den dringend benötigten neuen Wohnraum in München.

Das neue Wohnungsangebot für Staatsbedienstete wird außerordentlich attraktiv und zeitgemäß sein. Die barrierefreien Wohnungen bieten in Verbindung mit den begrünten und autofreien Außenräumen ein lebenswertes Wohnumfeld. Durch die Anordnung der Gebäude werden differenzierte Freibereiche geschaffen, die sowohl gemeinschaftliche Treffpunkte der Bewohner als auch Rückzugsorte bieten. Der Zugang zum angrenzenden neuen Park bedeutet einen Mehrwert für das Wohnquartier und für den gesamten Stadtteil. Ministerin Schreyer: „Das Projekt entspricht voll und ganz meiner Überzeugung, dass bezahlbarer Wohnraum und Wohnqualität zusammengehören. Zusätzlich zu den ohnehin schon hohen Wohnkosten bringt die Corona-Pandemie für viele Menschen weitere große finanzielle Belastungen mit sich. Gleichzeitig verbringen die Menschen durch die notwendigen Beschränkungen derzeit deutlich mehr Zeit in ihren Wohnungen. Daher arbeite ich daran, dass Wohnraum für jeden Menschen in Bayern bezahlbar ist und eine angemessene Wohnqualität bietet.“

Die 1974 gegründete Stadibau GmbH bewirtschaftet bayernweit rund 8000 Wohneinheiten. Ministerin Schreyer: „Im Rahmen der ambitionierten Neubauprogramme der drei staatlichen Wohnungsbaugesellschaften sorgen wir für ein breiteres Angebot an Mietwohnungen. Als engagierter und verlässlicher Akteur sind wir auf der Suche nach Kooperationspartnern, um mehr bezahlbaren Wohnraum in Bayern zu errichten.“ (BSZ)

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