Bauen

So soll der Werkswohnungsstandort einmal aussehen. (Visualisierung: dreisterneplus GmbH)

05.02.2026

Wohnen auf dem ehemaligen Busbetriebshofs in München-Laim

Startschuss für größten Werkswohnungsstandort der SWM Geschichte

Die SWM Wohnungsbauoffensive geht weiter: Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Busbetriebshofs in Laim entstehen 630 neue Wohnungen mit Kindertagesstätte. Sie bilden den größten Werkswohnungsstandort der SWM Geschichte. Gemeinsam mit Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, haben Gabriele Jahn, SWM Geschäftsführerin Personal, Immobilien, Bäder, sowie Bernhard Boeck, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der SWM, mit dem ersten Spatenstich symbolisch den Baustart des ersten Bauabschnitts von 212 Wohnungen eingeleitet.

Scharpf: „Rund 90 Jahre lang war dieser Ort ein Dreh- und Angelpunkt des Münchner Nahverkehrs. Nun entsteht hier ein neues Zuhause für hunderte Münchnerinnen und Münchner. Die SWM übernehmen erneut soziale Verantwortung, nutzen ihre Flächen für ihre Mitarbeitenden und entlasten damit den Münchner Wohnungsmarkt. Ich appelliere auch an andere Firmen, diesem positiven Beispiel zu folgen.“

Jahn: „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem erst kürzlich erfolgten Spatenstich an der Hanauer Straße gleich den nächsten Spatenstich feiern können – und das auch noch am größten Werkswohnungsstandort der SWM Geschichte. Für viele unserer Mitarbeitenden entscheidet bezahlbarer Wohnraum darüber, ob sie in München leben und arbeiten können. Mit diesem Bauabschnitt schaffen wir konkrete Perspektiven – für Familien, für Nachwuchskräfte und für die Menschen, die täglich unsere Stadt am Laufen halten. Das neue Bauvorhaben zeigt mehr als deutlich, dass wir es mit dem Wohnungsbau ernst meinen und unseren Mitarbeitenden in der Daseinsvorsorge nicht nur attraktive Arbeitsplätze, sondern auch qualitätsvollen und vor allem bezahlbaren Wohnraum bieten.“

Auf einem Teil des geplanten Neubaugeländes an der Kreuzung Westend-/Zschokkestraße im Stadtteil Laim hat die ARGE der Münchner Planungsbüros „dreisterneplus GmbH“ und „Drees & Sommer München“ den Werkswohnungsbau konzipiert. Er besteht aus vier Baukörpern mit insgesamt 212 Wohneinheiten. Die Wohnungen verteilen sich auf vier achtgeschossige Gebäude. In direkter Nachbarschaft entsteht zeitgleich ein Wohngebäude der Eisenbahnerbaugenossenschaft mit weiteren 40 Wohneinheiten.

Die Bauweise ist wie alle Neubauprojekte der SWM nachhaltig und auf Langlebigkeit ausgelegt. Die Holzhybridbauweise, die Verwendung von CO2-reduziertem Beton, die großzügige Umsetzung von PV-Flächen und die naturnahe Freiflächengestaltung weisen dies an der Westend-/Zschokkestraße aus. Neben den Wohnungen entstehen hier auch Räume für Gemeinschaft und Begegnung, eine Mobilitätsstation sowie eine Kindertagesstätte für die Landeshauptstadt München.

Die Werkswohnungen fügen sich in ein neues, nachhaltiges Stadtquartier ein, das an der Westend-/Zschokkestraße entstehen wird. Es wird aus mindestens 1050 Wohnungen sowie Einzelhandelsangeboten, einem Alten- und Servicezentrum, Kitas und einer Schule bestehen. Dazu werden zentrale, ausgedehnte Grünflächen den neuen Zschokkepark bilden.

Die knapp 17.400 Quadratmeter Wohnfläche des jetzigen Bauabschnitts verteilen sich vornehmlich auf Familienwohnungen. Der Wohnungsmix sieht neun Wohnungen mit einem Zimmer, 58 Wohnungen mit zwei Zimmern, 86 Wohnungen mit drei Zimmern, 48 Wohnungen mit vier Zimmern sowie elf Wohnungen mit fünf Zimmern vor. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 vorgesehen.

Boeck: „Mit dem Projekt Westend-/Zschokkestraße setzen wir einen neuen Maßstab für Werkswohnen in München. Wir schaffen hier nicht nur die ersten 212 von mehr als 630 Wohnungen, sondern ein Stück Stadt – bezahlbar, nachhaltig und langfristig tragfähig. Damit zeigen wir, dass Daseinsvorsorge für uns auch bedeutet, Wohnen aktiv mitzugestalten. Wir bauen nachhaltig, langlebig und mit hoher Aufenthaltsqualität. Holz-Hybridbau, CO₂-reduzierter Beton und großzügige Grünflächen sind für uns kein Zusatz, sondern Standard – weil Wohnungsbau heute Verantwortung für Generationen bedeutet.“

Die SWM haben derzeit rund 1400 Werkswohnungen für ihre Mitarbeitenden im Bestand. Hier können Mitarbeitende der SWM  zu günstigen Mietkonditionen in fast allen Teilen Münchens arbeitsplatznah leben. Und der Ausbau geht weiter: bis etwa 2030 soll der Wohnungsbestand der SWM auf 3000 Wohnungen im gesamten Stadtgebiet mehr als verdoppelt werden. (BSZ)

 

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