Freizeit und Reise

Auf den Telfer Wiesen blühen unzählige Krokusse. (Foto: Gabi Dräger)

20.04.2026

Der Frühling ist da

Das Stubaital: Frühlingsgefühle im ewigen Eis und im Tal

Im Liegestuhl einen Cappuccino in der Sonne genießen und dabei die weiß verschneiten Berge an der Bergstation Gamsgarten im Stubaital beobachten – ja, da kommen Frühlingsgefühle auf. Kontrastreicher könnte es nicht sein: Sonne und ewiges Eis.

Der Blick schweift zur Bergstation Eisgrat. Ein paar Wanderer gehen gerade den verschneiten Winterweg zur Bergstation hinauf. Am Eiskletterturm ist es ruhig, doch unzählige Kinder warten mit ihren Eltern auf eine Fahrt mit der Pistenraupe.

Am nächsten Tag wird der Frühling auf den Telfer Wiesen begrüßt. Mit der Stubaitalbahn geht es von  Fulpmes zur Haltestelle Telfer Wiesen. Nur ein Schild und eine Bank markieren die Haltestellte. Hier im Tal ist der Schnee bereits Geschichte und der Winter hat sich verzogen.

Nach ein paar Metern bergauf, steht man vor einer Wiese, in der unzählige Krokusse wie ein weiß leuchtender Teppich erscheinen. Diese Wiesen zählen zu den schönsten Lärchenwiesen Tirols. Ein paar Schritte weiter entdeckt man schon ein paar Schlüsselblumen und Veilchen, und immer wieder sind bunte Krokusse zu sehen.

Der Weg führt nach Telfes. Eine große Bank lädt zur Pause ein. Gegenüber ragt die Serles, auch Waldrastspitze genannt, mit ihren 2717 Meter auf. Der Berg befindet sich zwischen Stubaital und Wipptal in Tirol. Aufgrund seines dreistufigen Baus und seiner dominierenden Ansicht von Innsbruck aus wird der Berg auch „Hochaltar von Tirol“ genannt.

Der Volkssage nach soll hier ein wilder Ritter mit seinen beiden Söhnen wegen seines Jähzorns und seiner Grausamkeit von einem Bauern verflucht worden sein. Versteinert muss nun König Serles mit seinen Söhnen dort ausharren, wo einst ein Schloß stand. (Gabi Dräger)

www.stubai.at

 

 

 

 

 

 

 

Die Serles, im Alpenvereinsführer[2] auch Waldrastspitze genannt, ist ein 2717 m ü. A. hoher Berg zwischen Stubaital und Wipptal in Tirol/Österreich. Aufgrund seines dreistufigen Baus und seiner dominierenden Ansicht von Innsbruck aus wird der Berg auch „Hochaltar von Tirol“ genannt.

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