Freizeit und Reise

Wandern durchs herbstliche Fichtelgebirge. (Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge/Florian Trykowski)

21.10.2020

Der Herbst im Fichtelgebirge

Neuer Qualitätswanderweg und neue Wanderbroschüre

Mit 1024 Metern ist der Ochsenkopf der zweithöchste Berg im Fichtelgebirge. Seit kurzem gibt es hier einen neuen Qualitätswanderweg: Der zehn Kilometer lange Weißmain-Ochsenkopf-Steig ist der zweite zertifizierte Wanderweg des Fichtelgebirgsvereins Bischofsgrün. Entlang des jungen Mains und größtenteils auf Pfaden entdecken Wanderer Sehenswürdigkeiten wie den Weißmainfelsen oder die Weißmainquelle und erleben das herbstliche Fichtelgebirge in seiner bunten Pracht. Infos zu diesem und 31 weiteren Wanderwegen erhalten Interessierte in der von der Tourismuszentrale Fichtelgebirge neu aufgelegten Broschüre „Wanderhighlights Fichtelgebirge“, die ab sofort verfügbar ist.

Das Fichtelgebirge liegt zwischen Bayreuth und dem tschechischen Eger. Hier finden aktive Urlauber ein 3.400 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz mit Touren durch stille Täler und im Herbst bunte Fichten- und Buchenwälder, vorbei an außergewöhnlichen Stein- und Felsformationen. Mit dem im September vom Deutschen Wanderverband neu zertifizierten Rundwanderweg „Weißmain-Ochsenkopf-Steig“ ist die Mittelgebirgsregion um einen Qualitätswanderweg reicher, der auf zehn Kilometern das Wasser, die Felsen und die beeindruckende Vegetation verbindet. Im Hochtal des jungen Weißen Mains wandern die Entdecker entlang eines romantischen Flusspfads bis zum Weißmainfelsen – ein geschütztes Naturdenkmal. Nach dem Treppenaufstieg auf diese gewaltige Granitbastion werden sie mit einem beeindruckenden Ausblick ins Schneebergmassiv belohnt. Über die Weißmainquelle führt der Weg hinauf zum Ochsenkopfgipfel, wo die Wanderer von der Aussichtsplattform des Asenturms eine weitere grandiose Aussicht über das Hohe Fichtelgebirge erwartet.

In der neu aufgelegten Broschüre „Wanderhighlights Fichtelgebirge“ finden Interessierte Wandertouren mit Karten und Tipps zu Sehenswürdigkeiten wie Naturschauspielen oder Museen und Einkehrmöglichkeiten auf den jeweiligen Strecken. „Je nach Kondition und Zeit“, so Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V., „wählen die Wanderer aus 32 unterschiedlichen Routen. Die Auswahl reicht von Rundwanderwegen zwischen 1,4 und 19 Kilometern Länge bis zu Mehrtagestouren wie dem Jean-Paul-Weg mit bis zu 187 Kilometern Länge“. Für alle, die das Wandern mit GPS bevorzugen, gibt es zu jeder Tourenbeschreibung einen QR-Code zum Scannen und Hochladen. Die neue Broschüre kann unter folgendem Link in haptischer Form bestellt oder downgeloadet werden www.tz-fichtelgebirge.de/de/service/prospektbestellung.html.

Mit der ganzjährig buchbaren Pauschale „‚Auf dem Höhenweg unterwegs auf dem Granit-Hufeisen“ erhalten Gäste ab 249 Euro pro Person im Doppelzimmer drei Übernachtungen mit Frühstück in teilnehmenden Gasthäusern, Lunchpakete und Kartenmaterial. Dank des zusätzlich inkludierten Gepäcktransfers wandern die Urlauber unbeschwert auf dem 50 Kilometer langen Höhenweg über die wichtigsten Gipfel des Fichtelgebirges von Wunsiedel über Weißenstadt nach Schwarzenbach an der Saale und genießen beeindruckende Panoramaaussichten. (BSZ)

(Kurzer Stop bei der Weißmainquelle - Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge/Florian Trykowski)

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