Freizeit und Reise

Paella: Das „Arme-Leute-Essen“ wird zur Spezialität in ganz Spanien. (Foto: Gabi Dräger)

06.06.2023

Ein „Arme-Leute-Essen“ erobert ganz Spanien

Paella: Das „Arme-Leute-Essen“ wird zur Spezialität in ganz Spanien

Die Paella entstand zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert in den ländlichen Gebieten um Valencia. Sie war eine einfache Mahlzeit für die Bauern, Fischer und Hirten in der Region. Sie verwendeten zum Reis was sie gerade zur Verfügung hatten. Die Paella wurde traditionell auf Holzkohle in einer großen Eisenpfanne mit zwei Henkeln in Freiem gekocht. In die „Paella Valenciana“ sollte nichts außer Huhn, Kaninchen, Tomaten, Safranfäden, verschiedene Bohnensorten, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, etwas Rosmarin, Paprikagewürz, Olivenöl und Brühe. Schnecken gehören auch dazu. „Paella Valenciana“ darf sich nur so nennen, wenn von den aufgeführten Zutaten nichts anderes dazu kommt. Doch die Variationen der Paella sind endlos. Es gibt Paellas mit Meeresfrüchten, Fisch, mit Schweine- und Rindfleisch mit Blutwurst oder mit verschiedenen Gemüsesorten. Entscheidend für das Gelingen einer Paella ist der Reis. Es scheiden sich die Geister welche Sorte der beste Reis für die Paella ist: bomba, senia, albufera oder redondo.

Es gibt ein valencianisches Sprichwort, das sagt: "Die Menschen in Valencia essen sechs Mal pro Woche Reis – sonntags essen sie Paella." Andere Reisgerichte sind Arroz al Horno und Arroz meloso. Die Mauren brachten vor gut 800 Jahren den Reisanbau nach Spanien. Sie erweiterten, dass bereits von den Römern gebaute Bewässerungssystem für den Reisanbau. (Gabi Dräger)

 

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