Freizeit und Reise

Seit Kurzem hat das Fünf-Sterne-Haus wieder geöffnet. (Foto: Posthotel Achenkirch)

28.07.2020

Ein Ruhepol zwischen See und Bergen

Abstand gewinnen vom Stress des Alltags im Erwachsenen-Resort Posthotel Achenkirch am Achensee

Tür und Tor in eines der weitläufigsten und vielfältigsten Wellnessresorts Österreichs stehen seit geraumer Zeit wieder offen. Die Rede ist vom Posthotel Achenkirch. Nicht erst in Zeiten von social distancing schätzen Gäste des Fünf-Sterne-Resorts das überaus großzügige (Platz-)Angebot des Hauses.

Im Posthotel Achenkirch wurde eine perfekte Symbiose gefunden: so viel Sicherheit wie möglich und gleichzeitig so viel Komfort wie immer. Das durchdachte Konzept unter dem Motto „Sehnsucht triftt Sicherheit!“ ermöglicht den Gästen die vollständige Nutzung von Schwimmbädern sowie Saunen und auch die großzügigen Buffets sind alle wie gewöhnt geöffnet. „Wir sorgen für perfekte Hygiene für unsere Gäste“, betont Hotelier Karl C. Reiter. Dazu zählen unter anderem die regelmäßige Kontrolle und Desinfektion von neuralgischen Stellen, Desinfektionssäulen und -spender in öffentlichen Bereichen und das regelmäßige Lüften mit frischer Bergluft. Nicht zu vergessen die Weitläufigkeit der Hotelanlage.

Sich selbst finden, sich neu erfinden, sich auf eine Reise zu sich selbst begeben, darum geht es in erster Linie in dem Erwachsenen-Resort Posthotel Achenkirch am Tiroler Achensee. Der exklusive Ruhepol schmiegt sich zwischen den See und die Berge. Gastgeber Karl C. Reiter beschreibt sein Resort als „Spielplatz für Erwachsene“: Neues ausprobieren, spielen, experimentieren, sich trauen, Spaß haben, Sehnsüchte realisieren. Der kreative Hotelier bietet Raum und Platz, Freiheit und Angebot, um für ein paar Tage die Verantwortung loszulassen, das Kind in sich wiederzuentdecken, Fantasien und Träume zu entwickeln.

7000 Quadratmeter Wellness und Spa sind das Herzstück des Posthotels. Ein großes Team kompetenter Experten steht den Gästen zur Seite, um einen gesunden Geist in einem gesunden Körper zu pflegen. Wer in das Fünf-Sterne-Haus kommt, der profitiert von dem reichen Erfahrungsschatz der Spezialisten für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), der Vital- und Wellnesstrainer, der Yogalehrer sowie eines Shaolin-Meisters, der laufend in dem Resort zu Gast ist.

Toller Bettenkomfort


In einem stilvollen Reich der Ruhe, einer edlen Umgebung für den Körper steht eine unglaubliche Fülle an exklusiven Wohlfühlbehandlungen zur Wahl, die meisterhaft zelebriert werden. In der Saunalandschaft wecken verführerische Düfte die Sinne, in den Pools entspannt sich der Körper im warmen Wasser und im „Versunkenen Tempel“ herrschen vollkommene Ruhe sowie Entspannung.

Eigentlich hatte Reiter geplant die Saunawelt des Posthotels teilweise zu erneuern, Corona schob diesem Vorhaben jedoch einen Riegel vor. So blieb es bei Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten für dieses Jahr.

Allerdings können sich die Gäste des Fünf-Sterne-Hauses über einen tollen Bettenkomfort freuen und zwar über das Schlafvergnügen „Youbed“. Dieser Extra-Luxus in den Junior-Suiten ist das weltweit erste Bettensystem, das sich absolut individuell den persönlichen Schlaf- beziehungsweise Körperbedürfnissen anpassen lässt – und zwar auf beiden Bettseiten. Über eine Fernbedienung kann man nicht nur den gewünschten Härtegrad der Matratze regulieren, sondern auch die jeweilige separate Unterstützung von Schulter- und Hüftbereich. So wird das Liegen im Bett zu einem wunderbaren Komforterlebnis.

Auf Raffinesse und allerbeste Zutaten können sich Feinschmecker in den mehrfach ausgezeichneten Haubenrestaurants des Posthotels verlassen. Der Großteil der Fleisch- und Milchprodukte stammt aus der eigenen Landwirtschaft mit eindrucksvollen 40 Hektar landwirtschaftlichem Grund und 250 Hektar Almflächen. Der Gault Millau 2020 zeichnet das „adults only“-Hotel als herausragende Feinschmeckeradresse aus. Zwei Hauben krönen seit zwei Jahren kontinuierlich die Posthotel-Küche unter der Leitung von Fabian Leinich, von Falstaff kommen drei Gabeln.

Nach nur einem Jahr ist das TCM-Restaurant Tenzo der Senkrechtstarter schlechthin: Drei Hauben und zwei Gabeln hat das neue Restaurant erhalten. Tenzo-Koch Maurice Mehling verbindet dort fernöstliche Heilkünste mit der Kulinarik der Alpen. Coronabedingt ist das Tenzo derzeit aber noch geschlossen. Nach eigener Aussage beabsichtigt Reiter das TCM-Restaurant im September wieder zu eröffnen.

Direkt am Areal des Hotels befindet sich ein großes Lipizzaner-Gestüt. Dort sind auch Anfänger herzlich willkommen, ihre ersten Erfahrungen mit den edlen Pferden zu machen. Exklusive Trainingsbedingungen mit bestens ausgebildeten Vierbeinern und kompetenten Reitlehrern motivieren, sich auf ein neues Sport- und Naturerlebnis einzulassen. Erfahrene Reiter entdecken bei unvergesslichen Ausritten „frei wie der Wind“ die Schönheit der Landschaft rund um den Achensee.

Mit oder ohne Pferd – vor der Haustür des Posthotels liegt die Natur. Es gibt wohl keinen besseren Weg, zur Ruhe zu kommen, als sich mit den Wanderschuhen oder dem Bike auf den Weg zu machen und die Augen für die großen und kleinen Schätze der Natur zu öffnen. Imposante Gipfel, tiefgrüne Wälder und der grün-blau schillernde Achensee begleiten Genusswanderer und ambitionierte Alpinisten auf ihren Touren.

Nicht entgehen lassen sollte sich der Posthotel-Gast einen Besuch der hauseigenen Alm, der Zöhreralm, auf rund 1334 Metern. Erreichbar ist die gemütliche und urige Alm entweder über einen Forstweg oder über den Zöhreralm-Steig, der zwar schon etwas anspruchsvoller ist, dafür aber immer wieder grandiose Ausblicke auf das Tal mit dem Achensee bietet. Absolut lohnenswert, wenn auch wesentlich schweißtreibender.

Anspruchsvolle Mountainbike-Strecken und gemütliche Radwege sorgen für das Urlaubsglück der Radfahrer. „Reisen sollte mehr sein als kurzfristiges Nichtstun und Spaßhaben“, so Reiter. „Mein Ziel ist es, Gästen die Möglichkeit zu geben, neue Perspektiven auf die Welt zu erlangen, sich vom Alltag zu lösen und bewusst andere Sichtweisen einzunehmen.“

Das Posthotel Achenkirch ist quasi ein Urlaubsuniversum de luxe, konzipiert in erster Linie für Erwachsene, die Ruhe, Erholung und Entspannung suchen, sich aber auch der Lebensfreude, Gesundheit und Leichtigkeit des Seins verschrieben haben. Hier kann der Gast die Seele baumeln lassen und absolut Entschleunigen.
(Friedrich H. Hettler)

 

Gespräch mit Karl C. Reiter, Besitzer des Posthotels Achenkirch, über den Corona-Lockdown und die Auswirkungen auf sein Haus

„Es gab ein Zusammenrücken und Zusammenhalten“

BSZ Herr Reiter, was haben Sie sich gedacht, als Coronna immer mehr in den Medien-Mittelpunkt rückte? Nur Panikmache oder kann das auch bei uns zu einer Gefahr werden?
Karl C. Reiter Es war ein seltsames Gefühl – wie genau die Situation in China ganz zu Beginn wirklich war, konnte man ja nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, als es in Italien angekommen war hat man es schon ernster genommen, doch dass uns dann so schnell der Lockdown trifft, hätte ich mir nicht gedacht. Was wird berichtet, welche Zahlen werden verwendet, was stimmt und was ist fake – sehr viel Unsicherheit und Unstimmigkeit war bei allem dabei.

BSZ Wie war Ihre Reaktion auf die Geschehnisse in Ischgl?
Reiter Mit Ischgl konnte ich mich in der ersten Situation ehrlich gesagt gar nicht so viel beschäftigen, es ist nämlich dann doch so rasant gegangen, dass wir in ganz Tirol den Lockdown hatten und selbst so betroffen waren.

BSZ Waren Sie sehr überrascht, dass es schließlich doch zu einem Lockdown kam?
Reiter Ja, schon. Dass wirklich der komplette Tourismus-Shutdown gekommen ist, das hätte sich, glaube ich, niemand wirklich gedacht. Zudem wir bei uns, in Achenkirch und am Achensee, ja keinerlei Infektionen zu vermelden hatten.

BSZ Was dachten Sie im ersten Moment?
Reiter Ich bin gerade im Posthotel gewesen und habe unsere Gäste begrüßt, als ich eine Nachricht von einem Mitarbeiter bekommen habe. Dann habe ich das auf der Website vom Land Tirol nachgelesen und dachte zuerst das kann nicht wahr sein. Kurz darauf kamen schon die ersten Gäste sowie Mitarbeiter und haben gefragt, ob wir nun auch zusperren müssen. Es war etwas surreal, dann darauf zu antworten: „Ja, es sieht so aus…“ Irgendwie konnten wir alle, Gäste und Mitarbeiter, das nicht so richtig glauben im ersten Moment.

BSZ Sehen Sie die Corona-Pandemie als Chance, allgemein und für Ihr Haus?
Reiter Nun ja. Es gibt in allem auch etwas Positives zu sehen. So setzt sich ja auch in China das Wort Krise aus den Silben Gefahr und Chance zusammen. Die Chance für uns ist sicherlich, dass Flugreisen, Kreuzfahrten und einige Destinationen gemieden werden und wir zumindest im Sommer und Herbst davon profitieren werden. Wie es langfristig dann wieder wird muss man sehen. Für uns ist es dann eine Chance, wenn Urlaub in der Form, wie wir ihn unseren Gästen anbieten – nachhaltig, gesund, sauber, leicht erreichbar und sicher – weiterhin einen Auftrieb haben wird.

BSZ Die Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, wie fragil die Globalisierung sein kann. Gibt es dazu Abhilfen?
Reiter Ja. Die komplett global vernetzte Just in Time Wirtschaft, wo selbst kritische Güter ausgelagert werden, hat ihre Schwächen gezeigt, vielleicht gibt es hier ein Umdenken zu mehr Regionalisierung oder Produktion im eigenen Land – zumindest da, wo das sinnvoll ist. Auch Homeoffice und Videokonferenzen haben sich schneller etabliert, als man gedacht hätte. Bei all dem fragt man sich jedoch auch, ob es dafür wirklich eine Corona Pandemie und drei Monate Lockdown gebraucht hat. Den überbordenden Positivismus mit einem „Danke, Corona!“ kann ich so nicht teilen.

BSZ Wie sind Sie beziehungsweise Ihr Haus mit all den Wochen des sozialen Verzichts umgegangen?
Reiter Das Haus haben wir versucht mit so wenigen Fixkosten wie möglich durch die Quarantäne zu bringen. Was gar nicht so einfach ist, zählen wir ja eine Landwirtschaft, die Reitanlage mit den tollen Pferden und unseren Golfplatz zu unseren Angeboten, die durch den Hotelbetrieb finanziert werden. Persönlich ist mir das soziale Verzichten gar nicht so schwer gefallen, ich war fast täglich im Hotel, da es doch vieles zu tun gab. Sport, Bewegung und die Möglichkeit, nach Innen zu gehen war ja nach wie vor da. Und eine große Bereicherung für mich persönlich war, dass plötzlich ganz viel Zeit mit der Familie möglich war, da sich der Rhythmus ja doch sehr geändert hat.

BSZ Mussten Sie Mitarbeiter entlassen, in Kurzarbeit schicken oder wurde die Zeit genutzt um Neues auf die Beine zu stellen? Wenn Ja, was?
Reiter Beides. Wir haben 45 Mitarbeiter in Kurzarbeit gehabt, mussten jedoch aufgrund der raschen Schließung auch vorübergehend die Dienstverhältnisse auflösen. Das Kurzarbeitsmodell hat sich ja allein in den ersten zwei Wochen in drei wesentlichen Punkten elementar geändert, da gab es wie in vielen Dingen keine Planungssicherheit. Allen Mitarbeitern haben wir jedoch die Wiedereinstellung garantiert und das Wohnen in unserem Refugium kostenlos zur Verfügung gestellt. Was wir auf die Beine stellen konnten mit den Mitarbeitern, der verfügbaren Planungszeit und den eingeschränkten Lieferungen haben wir genutzt, um im Haus Renovierungen und Reparaturen durchzuführen. Natürlich galt es, sich viele Gedanken zu machen, Szenarien durchzudenken, die Konzepte für die Wiedereröffnung zu planen und zu schulen.

BSZ Ist die Posthotel-Familie in dieser Zeit enger zusammengerückt und wie hat sich das geäußert ?
Reiter Eine Krise schweißt immer zusammen. Gemeinsam gemeisterte Widernisse bleiben in Erinnerung. Generell kann man sagen, dass es ein Zusammenrücken und Zusammenhalten gegeben hat, es wurde mehr über persönliche Dinge gesprochen, Kontakte mit den eingeschränkten Möglichkeiten mehr gepflegt und wenn es notwendig war, gab es auch viele freiwillige Helfer die sich für das Hotel oder auch anderweitig sozial engagiert haben.

BSZ Haben Sie Zuspruch von (Stamm-)Gästen erfahren und wie sah der aus?
Reiter Ja, der Zuspruch von unseren vielen lieben Gästen war großartig und ein aufmunternder Lichtblick in den düsteren Tagen. Eine Fülle von Briefen, viele Gutscheine für zukünftige Urlaube und tolle Reaktionen auf unsere Aktionen des Kontakthaltens mit unseren Gästen während der Quarantäne. Das hat uns den Rücken gestärkt und Mut gemacht, dass wir wussten, unsere Gäste stehen hinter uns, sie möchten wieder kommen, uns unterstützen und freuen sich auf ein Wiedersehen. Dass wir durch diese sehr persönlichen Zeilen oft gehört haben, wieviel wir den Gästen als Refugium bedeuten, erfüllt unser Tun mit noch mehr Sinn und gibt Kraft.

BSZ Seit einigen Wochen ist das Posthotel Achenkirch wieder für Gäste geöffnet. Warum sollten Gäste gerade jetzt in Ihrem Haus Urlaub machen?
Reiter Gerade jetzt sind einige unserer Stärken ganz besonders attraktiv: Als reines Erwachsenenresort bieten wir unseren Gäste auf 36 Hektar Resort viel Platz, 7000 Quadratmeter Wellness mit zehn Pools und zehn Saunen und über 500 Quadratmeter Fitnesswelten. Dazu unseren hauseigenen Golfplatz, Reit & Fahrbetrieb, Landwirtschaft und Alm – ein eigener Wohlfühlkosmos. Hier hat jeder die Möglichkeit, seine Ruhe und Raum zu finden, um richtig gut Kraft tanken zu können. Wir haben unsere ohnehin schon hohen Hygienestandards noch erweitert und bieten ein Maximum an Sicherheit, ohne an der Qualität oder dem Komfort etwas geändert zu haben. Den Abstand zum Alltag bekommen und wieder Kraft tanken hat bei uns nach wie vor die höchste Priorität. Gerade jetzt kann es jedem gut tun, zur Ruhe zu kommen, in sich zu gehen und neue Energie zu bekommen. Dafür sind wir gerne da im Posthotel Achenkirch, eben nach dem Motto: Wo die Reise beginnt. (Interview: Friedrich H. Hettler)

(Das neue Stammhaus sowie eine SigNature Suite und der Blick ins Restaurant Tenzo. Karl C. Reiter vor dem Posthotel - Fotos: Posthotel Achenkirch)

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