Freizeit und Reise

Die Insel Albarella liegt im Golf von Venedig. (Foto: Mirco Toffolo)

17.05.2022

Exklusive Privatinsel für jedermann

Die Insel Albarella südlich von Venedig ist ein grünes Bade- und Sportparadies

Lage, Lage, Lage. Was auf dem Immobilienmarkt schon längst ein heiliges Dreigestirn ist, wird auch künftig bei Reisenden eine immer größere Rolle zur Urlaubsentscheidung einnehmen. Und damit ist nicht das berühmte Hotelzimmer mit „seitlichem Meerblick“ gemeint, sondern die leichte Erreichbarkeit eines im wahrsten Sinne des Wortes „sicheren“ Urlaubsdomizils.

Die Isola Albarella (www.albarella.it) ist europaweit die einzige für Touristen erschlossene Privatinsel – zugänglich für jedermann, zumindest dann, wenn man dort eine Unterkunft gebucht hat. Sie liegt 80 Kilometer südlich von Venedig und 100 Kilometer nördlich von Ravenna in der Gemeinde Rosolina im Unesco Weltkulturerbe Po-Delta. Sie ist über eine zehn Kilometer lange Dammstraße mit dem Festland verbunden.

Die Entfernung von München nach Albarella mit dem Pkw über die Brennerautobahn, Verona und Padua beträgt rund 580 Kilometer.

Das Eiland ist nur fünf Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit. Etwa 2300 Privateigentümer sind heute dort stolze Besitzer eines Feriendomizils. Auch zahlreiche Deutsche, Österreicher und Schweizer besitzen hier ein Häuschen. Albarella ist von der Außenwelt nahezu abgeriegelt. Durch eine strikte Kontrolle – per Schranke – ist es Tagesgästen nicht möglich, auf die Insel zu kommen. Dadurch sind auch die gigantischen Strände selbst in der Hochsaison überschaubar besucht.

Das eigene Auto dient nur zur An- und Abreise. Unnützes über die Insel fahren wird von der Inselpolizei überwacht. Als Fortbewegungsmittel empfiehlt sich die Anmietung eines der 1500 vorrätigen Fahrräder oder eines der immer beliebter werdenden Golf Carts. Albarella ist eine total grüne Insel. Nicht nur was das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Über zwei Millionen Bäume, Dammwild, Fasane und Flamingos machen die Insel zu einem regelrechten Naturparadies.

Mieten lassen sich viele neue, luxuriöse oder neu renovierte Villen, hübsche Reihenhäuschen – teils direkt am Fjord gelegen –, Appartements sowie komfortable Unterkünfte in den Vier-Sterne-Hotels Capo Nord und Golfhotel. Der Schutz der Privatsphäre ist in heutigen Zeiten ein unverzichtbares Gut. Falls man den Kontakt zu anderen Inselgästen nicht wünscht, sind die Häuser und Villen ein sicherer Rückzugsort. Die Süßwasser-Fjorde, die die Ferieninsel teilweise durchziehen, sind erste Anlaufstation für eine morgendliche Abkühlung. Die Strände sind kilometerlang und an manchen Stellen bestimmt 200 Meter breit.

Am hoteleigenen Strand vom Capo Nord oder beim Centro Sportivo können Strandliegen und Sonnenschirme gemietet werden. Auch wer sich sportlich betätigen will, ist auf Albarella bestens aufgehoben: 25 Tennisplätze und ein 18-Loch-Golfplatz sind die eine Seite der grünen Sportinsel. Die andere dominieren Reiten, Segeln, Bogenschießen, Fußball, Kitesurfen, Windsurfen, SUP, Minigolf, Tauchen, Sportfischen, Basketball, Beach-Volleyball, Strandtennis, Joggen, Nordic Walking und natürlich Radfahren. Das Centro Sportivo am Strand kann mit vier Swimmingpools aufwarten. Einer davon erfüllt sogar die Olympianorm.

Für die Tarzans unter den kleinen Gästen wurde kürzlich der nachhaltige Spielpark AlbarellaLand mit Piratenbrücken, Holztürmen, Wasserstraßen, „Seilbahnen“ und Dschungelpfaden eröffnet.

Auch Hunde sind gern gesehene Gäste auf der Insel. Ob man es nun glaubt oder nicht, für sie gibt es sogar einen eigenen Hundestrand mit Relaxliegen unter dem gleichen Sonnenschirm wie Frauchen und Herrchen sowie einen Agilitypark.

Klingt jetzt kitschig und nach Rimini oder Jesolo, aber ein Inselbähnchen gibt es auch. Kostenlos – versteht sich. Damit lässt es sich bequem über die Insel zum Supermarkt, in die Pizzeria oder zum Strand chauffieren.

Die Isola Albarella ist einzigartig – für Familien und Sportbegeisterte. Aber pssst. Nicht weitererzählen. Sie ist immerhin noch ein Geheimtipp. Und schon Goethe wusste: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Auf den Punkt gebracht: So nah, so gut. (Martina Kohler)

 

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