Reisen

Regensburg erfreut sich dank Sehenswürdigkeiten wie seiner berühmten Steinernen Brücke, der historischen von der UNESCO als Weltkulturerbe geadelten Altstadt und einem positiven Lebensgefühl bei Touristen aus dem In- und Ausland immer größerer Beliebtheit. (Foto: obx-news/RTG/Agentur Fouad Vollmer)

10.09.2019

Ostbayern Tourismus auf Rekordkurs

Ostbayern: Mehr Gäste, mehr Qualität, mehr Wertschöpfung

Der Bayerische Wald, der Oberpfälzer Wald, der Bayerische Jura, das Bayerische Golf- und Thermenland und die ostbayerischen Städte erfreuen sich bei Gästen weiter wachsender Beliebtheit. Die Tourismusregionen Ostbayerns zählten im ersten Halbjahr 2019 rund 2,5 Millionen Gäste, ein Plus von rund zwei Prozent. Die Anzahl der Übernachtungen wuchs um ein Prozent auf rund acht Millionen. Damit ist die Region auf Kurs, den Gästerekord von 2018 - rund 5,4 Millionen Besucher und rund 17,5 Millionen Nächtigungen - nochmals zu übertreffen.

Wichtigste Gästemagneten in Ostbayern waren auch im ersten Halbjahr 2019 der Bayerische Wald und das Bayerische Golf- und Thermenland mit seinen Heilbädern von Weltruf, darunter Europas beliebtester Kurort Bad Füssing. Allein diese beiden Regionen steuerten rund 3,3 Millionen beziehungsweise 3,2 Millionen Übernachtungen zum Gesamtergebnis bei.

Profitieren konnte Ostbayern in den ersten sechs Monaten des Jahres auch vom ungebrochenen Trend zum Städteurlaub abseits der großen Metropolen: Die großen und mittelgroßen Städte in der Region erzielten rund 1,2 Millionen Übernachtungen - rund fünf Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Regensburg als touristisches Flaggschiff gehören Amberg, Deggendorf, Dingolfing, Landshut, Neumarkt, Passau, Straubing und Weiden zu dem Verbund.

Ostbayern ist heute ein bedeutender Faktor für den bayerischen Tourismus: Knapp jede fünfte der jährlich rund 95 Millionen Hotelübernachtungen entfällt auf Niederbayern und die Oberpfalz. Der Tourismusverband Ostbayern sei mit der Halbjahresbilanz "sehr zufrieden", sagte Veronika Perschl, stellvertretende Vorständin der Organisation. Neben den erfreulichen Gästezahlen sei insbesondere "die stetige Qualitätsverbesserung und damit einhergehend die höhere Wertschöpfung der einzelnen Übernachtungen" erfreulich. Der Bayerische Wald beispielsweise meldete für den Monat Juni eine Bettenauslastung von rund 43 Prozent. "Das ist so hoch wie Anfang der neunziger Jahre, als die innerdeutsche Grenzöffnung zu einem Reiseboom in den Bayerischen Wald führte. Heute aber ist die Wertschöpfung deutlich höher", sagt Perschl.

Neben den touristischen Übernachtungen sind in Ostbayern die Freizeit- und Tagesausflügler bedeutsam. Die vielen attraktiven Freizeiteinrichtungen, wie die 2019 eröffnete Holzkugel am Steinberger See, die Schifffahrt an Altmühl und Donau, der Kuchlbauer Turm in Abensberg, das Xperium in Sankt Englmar oder der Bayernpark in Reisbach entwickeln sich zunehmend zu Besuchermagneten.

Die ostbayerischen Tourismusexperten profitieren nach eigenen Worten besonders auch vom Trend hin zu Kurzurlauben wie Wellness, Wandern oder Radfahren. "Immer weniger Menschen wollen die Strapazen von übervollen Autobahnen auf sich nehmen. Bayern genießen ihren Urlaub in Bayern", so die stellvertretende Vorständin. (obx)

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