Freizeit und Reise

Kloster Irsee ist Teil der Allgäu Wandertrilogie Wiesengänger. (Foto: Allgäu GmbH, Erika Dürr)

12.02.2026

Das Allgäu verzeichnet erneut mehr Urlauber

Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben hat erneut seine Position als beliebte Urlaubsdestination ausgebaut, wie die Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik zeigen: So stiegen die Gästeankünfte um 62.745 auf 6.070.548 (+ 1 %), die Übernachtungen stiegen um 76.226 (+0,4 Prozent) auf 17.325.706

Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben hat erneut seine Position als beliebte Urlaubsdestination ausgebaut, wie die Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik zeigen: So stiegen die Gästeankünfte um 62.745 auf 6.070.548 (+ 1 %), die Übernachtungen stiegen um 76.226 (+0,4 Prozent) auf 17.325.706. Treiber war das Allgäu: Hier konnten 3.992.327 Gäste (71.810 mehr neue Gäste, +1,8 Prozent) gezählt werden, die Nächtigungen stiegen um 141.754 (+1,1 Prozent) auf 13.517.226. Mit diesen positiven Zahlen liegt der Verband über dem bayernweiten Ergebnis.

„Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig der Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Region ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben. „Im vergangenen Jahr hat das Deutschen Institut für Tourismusforschung (dwif) errechnet, dass 2024 in der Region Bruttoumsätze im Tourismus-Bereich in Höhe von 6,2 Milliarden Euro erzielt wurden. Das sind 9,4 Prozent mehr als 2019. In Beschäftigung umgerechnet bedeutet das, dass der Tourismus im Verbandsgebiet über 85.000 Arbeitsplätze sichert. Und die gilt es durch Investitionen in Qualität weiterhin zu sichern.“

Urlauber schätzen die Verlässlichkeit und Gastfreundschaft

Zu den direkten Profiteuren des Tourismus zählen das Gastgewerbe (52 %), gefolgt vom Einzelhandel (28 %) und Dienstleistungen (20 %). Die touristische Wertschöpfung von 2,9 Milliarden Euro ist in den letzten zehn Jahren um 26 Prozent gestiegen. „Auch Bund, Länder und Kommunen profitieren enorm vom Tourismus. Der Tourismus generierte im Jahr 2024 allein ein Mehrwert- und Einkommensteueraufkommen von rund 578,9 Millionen Euro. 2025 konnte dieser Anteil sogar noch gesteigert werden – trotz der konjunkturell angespannten Zeiten“, so Zinnecker. „Der Tourismus sichert ortsgebundene Arbeitsplätze und leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Haushalte durch Steuereinnahmen. Gleichzeitig trägt er zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität in der Region bei. Was für uns aber viel wichtiger ist: Wir geben unseren Gästen ein Zuhause auf Zeit: Gastfreundschaft, Verlässlichkeit, Authentizität gepaart mit Lebensfreude lässt nachhaltige Erholung zu“, ergänzt Klaus Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Qualität, Netzwerk und Synergien

Zurückzuführen ist dies positiv verlaufende Tourismusjahr 2025 auf das belastbare Netzwerk aller Tourismuspartner: Die Geschäftsfelder arbeiten in langjährigen Kooperationen an der Produkt- und Qualitätsentwicklung. So gehört das Qualitätsmanagement unabdingbar zur Wandertrilogie Allgäu genauso wie zum Monitoring des Lech- und Illerradweges – Wege, die beide Destinationen verbinden. Auch die enge Verzahnung der verschiedenen Geschäftsfelder und die enge Zusammenarbeit mit Gastgebern setzt auf Synergien. So soll unter anderem das Tagungsgeschäft ab 2026 in beiden Destinationen ausgebaut werden.

Toller Dezember 

Im Allgäu trug der frühe Start in die Skisaison dazu bei, dass 10 Prozent mehr Gäste und Übernachtungen erfasst werden konnten. Dank durchgehend kalter Temperaturen konnten die Bergbahnen optimale Bedingungen gewährleisten. In Oberstdorf waren alle Skigebiete und Anlagen in Betrieb und sämtliche Winterangebote nutzbar „Vor allem schätzten die Gäste, dass sie Schnee erleben sowie Sonne und frische und saubere Winterluft genießen konnten“, kommentiert Max Hillmeier, Tourismusdirektor aus Bad Hindelang das Plus. (BSZ)

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