Reisen

Das Gradonna Mountain Resort mit Hotel und Châlets liegt etwas oberhalb von Kals. (Foto: www.gradonna.at)

22.01.2019

Von der Piste direkt ins Châlet

Das Gradonna Mountain Resort in Kals lädt ein zu einem erholsamen Winterurlaub

Eingebettet in die imposante Berglandschaft Osttirols, lässt das Gradonna-4S Mountain Resort Châlets & Hotel im Bergsteigerdorf Kals jedes Sportler-, derzeit vor allem jedes Wintersportlerherz, höher schlagen. Das aktive Wintervergnügen startet bereits direkt vom Hotel beziehungsweise Châlet aus, denn das autofreie Resort liegt unmittelbar an der Talabfahrt der Skiregion Großglockner Resort Kals-Matrei. Das kostenlose Anfänger-Skigelände befindet sich direkt vor der Haustüre und Skilangläufer steigen in unmittelbarer Nähe in die Rundloipe ein. Darüber hinaus kann der Gast mit Schneeschuhen wandern, eine Skitour unternehmen, Tiefschneefahren mit Guides oder auch nur Wandern oder Rodeln.

Immer mehr Menschen suchen Zeit für sich selbst sowie ihre Familie und das insbesondere während des Winterurlaubs. Sie folgen dem Trend weg von Hektik und Aprés-Ski-Gaudi – das findet der Gast in Kals beziehungsweise im Gradonna überhaupt nicht –, hin zu Ruhe in einem anspruchsvollen und naturnahen Ambiente. Mit seiner entschleunigten Atmosphäre, der exquisiten Ausstattung und Kulinarik sowohl im Hotel als auch in den Châlets bietet das Resort ideale Voraussetzungen für Entspannung pur.

Wer sich für das Gradonna entscheidet, schnallt, wie bereits kurz erwähnt, vor dem Châlet beziehungsweise dem Hotel die Skier an und fährt direkt rüber auf die Blauspitz-Piste ins Skigebiet Großglockner Resort Kals-Matrei oder in Richtung Langlaufloipe. Das bedeutet: Kein Warten auf den Skibus, kein lästiges Beladen des Autos mit der Skiausrüstung, kein Schlangestehen in der Kälte. Das ist quasi Luxus, den man gerne mitnimmt. Aufgrund der mehr als ergiebigen Schneefälle sind die Pistenverhältnisse optimal. Vor allem, wenn man in der Früh zeitig auf den Strecken ist, kann man die jungfräulichen Abfahrten in vollen Zügen genießen.

Kals am Großglockner, eines der schönsten Bergdörfer Tirols, besteht aus mehreren dicht bebauten historisch gewachsenen Weilern und großen dazwischenliegenden Wiesen und Waldflächen, eingebettet in eine großartige, hochalpine Landschaft. Typisch sind Häuser, die teilweise oder ganz aus Holz errichtet sind und von einer hohen Zimmermanns-Handwerkskunst zeugen. Hier ist das Bewusstsein über den Einklang zwischen Natur und Mensch ausgeprägter, als an vielen anderen Orten. Die Höhenlage und die Nähe zum Großglockner, der alpine Menschenschlag sowie die als kulturelle Selbstverständlichkeit angenommene Weiterentwicklung machen Kals zu einer außergewöhnlichen Symbiose aus Tradition und Moderne.

Das Gradonna Mountain Resort – der Name bezieht sich auf eine prähistorische Fundstätte ganz in der Nähe – versteht sich als ein neuer Weiler im Wald beziehungsweise ist wie ein Bergdorf angelegt und harmonisch in die Landschaft integriert. Das Resort liegt rund 1350 Meter hoch auf einem Plateau oberhalb Kals.

Die Châlets „schweben“
über dem Gelände

Die Architektur vermeidet bewusst jedes platte alpine Klischee, betont Helmut Reitter, der mit seinem Büro, reitter_architekten, Innsbruck, für die Planung des Gradonna verantwortlich zeichnete. „Die traditionellen Bauweisen entwickelten sich aus dem Ort, dem Gelände und den technisch-konstruktiven Möglichkeiten der Zeit, die damals richtig waren. Wir tun genau dasselbe“, erklärt der Innsbrucker Architekt.

Das Besondere am Gradonna ist die exakte Einbindung in die natürliche Umgebung. Die tragende Grundhaltung im Projektentwurf des Innsbrucker Planungsbüros war der schonende Eingriff in den Bauplatz mit seiner Topographie und der vorhandenen Vegetation. Es wurde laut Reitter buchstäblich um jeden Baum gerungen. Der Hang fließt unter den Baukörpern durch, die Châlets „schweben“ gewissermaßen über dem Gelände.

Das Gradonna Mountain Ressort besteht aus 41 Châlets und einem Badeteich, die sich um das 4-Sterne-Superior Hotel gruppieren. Alle Einheiten sind so in die Landschaft integriert, dass sich von jedem Zimmer und von jeder Terrasse faszinierende Ausblicke ergeben. Draußen und drinnen sind hier kein Widerspruch, denn natürliche Materialien und Farben prägen auch die Räumlichkeiten bis ins Detail.

Die Chalets sind als kubische, auf die Hangneigung reagierende Formen auf einem pilzförmigen Betonsockel konzipiert. Sie bestehen vollständig aus massivem Brettsperrholz, bekleidet mit einer Schindelfassade, lärchenrot, später die Farbe des Waldes annehmend, erklärt Architekt Reitter.

In den Châlets schafft heimisches Fichtenholz Geborgenheit, Natürlichkeit und Persönlichkeit. Zirbenholz wurde für die Schlafräume gewählt, weil es nachweislich eine angenehme Atmosphäre schafft sowie die Schlafqualität und das Wohlbefinden erhöht. Es gibt drei verschiedene Châlet-Typen – Klassik, Superior und Deluxe. Jedes Chalet besteht aus unterschiedlich vielen Schlafzimmern, zwei Bädern und WCs, einem voll ausgestatteten Küchen-/Essbereich sowie einem großzügigen Wohnbereich mit Kaminofen. Ein Balkon, freies Wlan, Infrarotkabine, Skisafe sowie Skischuhtrockner, Waschmaschine und Wäschetrockner vervollständigen das Angebot auf einer Nutzfläche von bis zu 150 Quadratmetern.

Ein besonderer Service für Châletgäste ist die kostenfreie Lieferung eines Frühstückskörberl oder des Brötchenservice zum Châlet beziehungsweise der Abendessen-Lieferservice. Plant man einen gemütlichen Abend im Châlet und hat keine Lust zum Kochen, kein Problem. Sämtliche Gerichte und Getränke der Châlet-Speisekarte werden an die Haustür geliefert. Zur Auswahl stehen unter anderem „Rippelen vom Landschwein“, „Würzige Bergkäsespätzle“, eine „Tiroler Knödelvariation“ oder aber auch eine knusprig gebratene Schweinshaxe für zwei Personen.

Wer als Gast Natur, Ruhe und Entspannung, aber auch vorzügliche Kulinarik sowie sportliche Aktivitäten sucht, der wird im Gradonna Mountain Resort, ob im Hotel oder Châlet, bestimmt nicht enttäuscht, sondern sich vielmehr sehr wohlfühlen. Ein Aufenthalt, der sich lohnt und entschleunigt, auch wenn man die Skipiste runter carvt. (Friedrich H. Hettler)

(Die Châlets liegen direkt an der Skipiste und "schweben" quasi über dem Gelände. Der kleine Feinkostladen im Resort und der Blick auf Kals sowie auf den unteren Teil der Blauspitz-Abfahrt mit dem Gradonna daneben - Fotos: www.gradonna.at)

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