Freizeit und Reise

Erlebnisdorf Alcmona. (Foto: obx-news/Alcmona e. V.)

21.02.2024

"Vorzeit-Abenteuer"

"Vorzeit-Abenteuer" in Europas größtem Archäologie-Park im Altmühltal

Ob Messer-Schmieden im keltischen Erlebnisdorf Alcmona oder Familienwanderungen zu echten Steinzeit-Höhlen - im ostbayerischen Archäologie-Park Altmühltal wird auf rund 39 Kilometern Länge die Welt von Neandertalern, Kelten und Co. wieder lebendig. An 18 Stationen zwischen Kelheim in Niederbayern und Dietfurt in der Oberpfalz erleben die Besucher eine aufregende Zeitreise zu unseren Vorfahren. Zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto gibt es jede Menge Highlights zu entdecken - von Gräbern aus der Bronze- und Eisenzeit bis zu einem prächtig rekonstruierten keltischen Stadttor. Das Beste: Der Zugang zum Archäologie-Park ist komplett kostenlos.

Wie erlegten die Eiszeit-Menschen vor 50.000 Jahren ein Mammut? Und in welchen Höhlen schnitzten unsere Vorfahren erste Kunstwerke? Das und vieles mehr erfahren die Besucher des ostbayerischen Archäologie-Parks Altmühltal auf einer abenteuerlichen Expedition zu den Anfängen der Menschheit. Größtenteils entlang des idyllischen Altmühltal-Radwegs wird im größten "Vorzeit-Park" des Kontinents die spannende Welt unserer Vorfahren an zahlreichen Erlebnis-Stationen wieder lebendig.

Betreten wird Europas einzigartige Archäologie-Erlebniswelt durch die spektakuläre Rekonstruktion eines mächtigen Stadttors des spätkeltischen Oppidums Alkimoennis bei der Schleuse in Gronsdorf bei Kelheim. Dann folgen auf rund 39 Kilometern 17 weitere aufregende Stationen, an denen die Besucher immer tiefer in die Vorzeit eintauchen.

Einer der Höhepunkte: Der Besuch der "Klausenhöhlen", die altsteinzeitlichen Jägern und Sammlern als Schutz und Wohnhöhlen dienten. Dort fanden die Archäologen unter anderem Überreste des Neandertalers wie eine Harpune und Höhlenzeichnungen mit dem Motiv eines Wildpferds. Auf dem weiteren Weg gibt es unter anderem Grabfelder aus der Bronze- und Eisenzeit oder ein rekonstruiertes eisenzeitliches Gehöft in Oberhofen bei Riedenburg zu entdecken. Die archäologische Zeitreise endet schließlich im Erlebnisdorf Alcmona in Dietfurt (Landkreis Neumarkt).

Der Archäologie-Park Altmühltal kann ganz nach Geschmack auf eigene Faust oder auch mit zertifizierten Gästeführern erkundet werden. Immer wieder bieten auch Aktionstage, Kurse und Seminare einen vertieften Einblick in das Alltagsleben unserer Vorfahren. Vorträge und Ausstellungen im Archäologischen Museum in Kelheim runden das Angebot ab.

Auch mithilfe virtueller Realität können Besucher inzwischen in die Geschichte eintauchen. Der imaginäre Archäologe Leopold nimmt alle Besucher mit auf seine Arbeit ins Altmühltal, zeigt Funde, präsentiert verlassene Höhlen und erklärt die Entstehung des einzigartigen Landschaftsbildes. Zudem sind an allen Stationen des Archäologieparks kleine Tafeln mit QR-Codes zu finden, durch die Gäste direkt zu den Inhalten der jeweiligen Station kommen. (obx)

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