Freizeit und Reise

Zahlreiche Autos fahren auf der A9. (Foto: dpa/Sven Hoppe)

23.12.2022

Zunächst normaler Reiseverkehr zu Weihnachten – keine größeren Staus

Trotz voller Züge und Straßen war die Verkehrslage an einem der verkehrsreichsten Tage in Bayern zunächst ruhig. Allerdings wird es stürmischer und die Niederschläge nehmen zu

Mildes Wetter, wenig Stau und keine größeren Störungen bei Flügen oder der Bahn: Der Verkehr im Freistaat läuft am Freitag vor Weihnachten weitestgehend normal und reibungslos. Das teilten Polizeipräsidien, die Deutsche Bahn und der Münchner Flughafen am Nachmittag mit. Und das, obwohl auf den Verkehrswegen viel los ist.

"Es war definitiv der verkehrsreichste Tag bisher", sagte ein Sprecher des Münchner Flughafens. "Vor allem heute Vormittag, aber es ist alles super gelaufen." Die Flüge hätten alle nach Plan und ohne Störungen stattgefunden. "Das liegt auch daran, dass die Temperaturen wieder hochgegangen sind."

Auch die Deutsche Bahn meldet viele Reisende und hat dafür deutschlandweit 80 zusätzliche Züge eingesetzt - unter anderem auf der Strecke zwischen München und Berlin. Am Donnerstag und Freitag seien über eine Million Fahrgäste mit den Zügen des Fernverkehrs unterwegs. Größere Einschränkungen habe es am Freitag in Bayern nicht gegeben, sagte ein Bahnsprecher.

"Die Straßen sind schon ziemlich voll", teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit. Längere Staus habe es bislang aber nicht gegeben. So auch in der Oberpfalz: "Ein richtiger Reisestau ist bei uns aktuell nicht sichtbar", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Lediglich um Baustellen oder Unfälle gebe es kleinere Einschränkungen. Sonst sei die Lage sehr ruhig. Ähnlich sieht es in Niederbayern, Schwaben und Mittelfranken aus.

Das milde Wetter soll in Teilen Bayerns gen Abend und Nacht umschlagen. Ein Frontensystem ziehe laut Deutschem Wetterdienst (DWD) über Bayern. Vor allem in Südbayern rechnet der DWD mit Böen im Flachland bis hin zu Sturm- und Orkanböen in den Alpen. Im Allgäu warnt der Wetterdienst vor Unwettern und Dauerregen. (Katharina Kausche, dpa)

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