Kommunales

Fast nur noch Greise im Kurpark: Im Jahr 2030 wird jeder zweite Einwohner Bad Füssings älter als 63 Jahre sein. (Foto: dpa)

13.07.2015

Bad Füssing wird Deutschlands älteste Kommune

Das Heilbad im Landkreis Passau vergreist am schnellsten

Der ländliche Raum verliert Einwohner und vergreist zunehmend. Den traurigen Spitzenwert nimmt dabei Bad Füssing ein. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird der Kurort im Bäderdreieck 2030 die älteste Kommune Deutschlands sein. Laut der Studie wird im Jahr 2030 die Hälfte der Bürger in Bayern älter als 47,3 Jahre sein. Dieser Wert wird als Medianalter bezeichnet - im Jahr 2012 lag er noch bei 44,3 Jahren. In Bad Füssing im Landkreis  Passau wird im Jahr 2030 die Hälfte der Bewohner älter als 63 Jahre alt sein. Das ist der bundesdeutsche Spitzenwert der erwarteten Vergreisung. Bad Füssing hat rund 6800 Einwohner. Der Ort ist bekannt für sein Thermalwasser und seine Kureinrichtungen.

Bayern wächst um 400 000 Menschen


Generell wachsen in Deutschland städtische Regionen weiterhin, während die Einwohnerzahlen im ländlichen Raum rückläufig sind. Die zentrale Herausforderung sei, auch in einwohnerschwachen Regionen flexible Mobilitätsangebote, schnelles Internet und eine angemessene Gesundheitsversorgung in erreichbarer Nähe anzubieten, sagt Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. "Es wird immer schwieriger, eine gute Infrastruktur in den schrumpfenden und alternden Regionen zu gewährleisten", so Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Ganz Bayern wird nach der Studie bis zum Jahr 2030 um rund 440.000 Einwohner wachsen. Für die Studie wurde die zahlenmäßige Entwicklung der Bevölkerung für Städte und Gemeinden ab 5000 Einwohner sowie aller Landkreise berechnet. In 15 Jahren werden in ganz Bayern somit 12,95 Millionen Einwohner leben. Das sind rund 3,5 Prozent mehr gegenüber 2012, als hier noch 12,52 Millionen Menschen wohnten.(BSZ)

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