Kommunales

Nach dem mehrjährigen Umbau sind auch die Bahnsteige und die Unterführung des Ansbacher Bahnhofs barrierefrei zugänglich. (Foto: dpa/Daniel Karmann)

15.10.2026

Bahnhof des Jahres 2026: Warum Ansbach die Jury überzeugt

Nach mehrjährigem Umbau überzeugt der Ansbacher Bahnhof mit einer hellen Wartehalle, barrierefreien Bahnsteigen und kurzen Wegen zu Bus, Auto und Fahrrad. Als achter Bahnhof in Bayern erhält er die bundesweite Auszeichnung

Gute Anbindung und freundliche Atmosphäre: Der Bahnhof in Ansbach ist Bahnhof des Jahres 2026. Auch die Service-Angebote in dem Bahnhof in Mittelfranken hätten die Jury aus Verkehrs- und Tourismusexperten überzeugt, teilte das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene e.V. mit. Es ist bereits der achte Bahnhof in Bayern, der den Titel erhält.

Der Bahnhof in Ansbach empfange die Reisenden nach mehrjährigem Umbau in heller und freundlicher Atmosphäre, begründete die neunköpfige Jury. Die Wartehalle sei lichtdurchflutet und punkte mit geschwungenen Holzbänken und stilvollen Deckenleuchten. Bahnsteige und Unterführung seien ebenfalls umfassend saniert worden und barrierefrei zugänglich.

Gut erreichbar mit Bus, Auto oder Fahrrad

Die Jury lobte zudem die gute Anbindung des Bahnhofs: „Der Busbahnhof befindet sich in Ansbach unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude und ist somit auf denkbar kurzem Wege erreichbar“, hieß es in der Begründung. Zudem gebe es verschiedene Parkmöglichkeiten für Autos und Abstellplätze für Fahrräder.

Die Allianz pro Schiene vergibt den Titel für den Bahnhof des Jahres seit 2004. Bei der Auswahl sind die Perspektive und die Bedürfnisse der Reisenden ausschlaggebend. In der Jury sind unter anderem der Verkehrsclub Deutschland, der Fahrgastverband Pro Bahn und der Deutsche Bahnkunden-Verband vertreten. (dpa)

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