Kommunales

Bioabfälle sind für die Kommunen ein wichtiger Beitrag zur regenerativen Energieversorgung. (Foto: dpa)

18.12.2017

Deutlich mehr Bioabfälle in Bayern gesammelt

Anstieg um 6,3 Prozent auf 1,98 Millionen Tonnen

Nach der neuen Abfallbilanz konnte die Sammlung von Bioabfällen (Grüngut und Abfälle aus der Biotonne insbesondere Küchenabfälle) in Bayern deutlich um 6,3 Prozent auf 1,98 Millionen Tonnen beziehungsweise 154,4 Kilogramm pro Einwohner gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt: „Bioabfälle sind für die Kommunen ein wichtiger Beitrag zur regenerativen Energieversorgung. Der erzeugte Kompost hilft außerdem, die Torfvorkommen zu schonen. Wichtig ist vor allem, dass der Bioabfalll ohne Fremdstoffe, wie beispielsweise Plastiktüten, in die Tonne kommt.“

Verwertungsquote verbessert sich auf 66,9 Prozent

Die Gesamtabfallmenge, also alle stofflich, biologisch und energetisch verwerteten Abfälle, ist von 475 Kilogramm  auf 487,2 Kilogramm pro Einwohner leicht angestiegen. Da jedoch auch die Menge der erfassten Wertstoffe zunahm, hat sich die Verwertungsquote gegenüber dem Vorjahr auf 66,9 Prozent leicht verbessert.  Über das Sammelsystem der grauen Tonne wurden in Bayern 2016 insgesamt 1,86 Millionen Tonnen Haus- und Geschäftsmüll als Restabfall erfasst. Die einwohner­bezogene Menge ist damit geringfügig von 145,2 Kilogramm in 2015 auf 144,5 Kilogramm in 2016 gesunken. Im Bilanzjahr wurden in Bayern insgesamt 267.462 Tonnen Leichtverpackungen (Verkaufsverpackungen) erfasst. Die Sammelmenge stieg damit um 2,3 Prozent und erreichte 20,8 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. (BSZ)

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