Kommunales

Ein Fahrzeug der Polizei steht am Umspannwerk. Nach dem nächtlichen Feuer im Umspannwerk bleibt für viele Reutlinger der Strom aus. Die Stadt kann noch keinen Zeitpunkt für die Rückkehr zur Normalität nennen. (Foto: dpa)

08.06.2026

Großflächiger Stromausfall in Reutlingen: Rettungsdienste im Einsatz

Durch den Brand in einem Umspannwerk und den großflächigen Stromausfall in Reutlingen in Baden-Württemberg ist ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Mittlerweile sind auch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser-Hilfsdienstes im Einsatz. Offenbar war es Brandstiftung - doch wer steckt dahinter?

Nach dem Brand in einem Umspannwerk und dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen und umliegenden Gemeinden sind Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser-Hilfsdienstes im Einsatz. Um wegen der Auswirkungen des Stromausfalls besser zu helfen, arbeite ein Einsatzstab im Zentrum für Bevölkerungsschutz in Pfullingen, teilte die Stadt Reutlingen mit. Ein leitender Notarzt unterstütze vor Ort. 

"Die Hilfsorganisationen bereiten sich für eine längere Einsatzdauer, die Betreuung von zahlreichen Hilfsbedürftigen sowie die Versorgung von Patienten vor", teilte die Stadt Reutlingen mit. Insgesamt seien bereits mehr als 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Es habe bereits mehrere Einsätze für die ehrenamtlichen Helfer gegeben.

Mehrere Brandstellen am Umspannwerk entdeckt

Durch den Brand in einem Umspannwerk und den großflächigen Stromausfall in Reutlingen ist nach dpa-Informationen ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Noch sei unklar, wann die restlichen Teile der Stadt und umliegenden Gemeinden wieder mit Strom versorgt werden könnten, hieß es weiter. 

Nach dem Brand und dem Stromausfall gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Netze BW Anzeichen für eine Brandstiftung. Es wurden drei Brandstellen gefunden, außerdem wurden der Zaun und das Gelände vor der Anlage beschädigt, wie ein Sprecher sagte. Laut Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg ermittelt die Polizei in alle Richtungen. (dpa/BSZ)

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