Kommunales

Alexander Putz, ein gebürtiger Österreicher, ist seit 2016 Oberbürgermeister von Landshut. (Foto: dpa/Armin Weigel)

29.10.2020

Landshuter OB Putz tritt aus der FDP aus

Rathauschef distanziert sich von Äußerungen seiner Parteifreunde zu den Anti-Corona-Maßnahmen

Der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz tritt „mit sofortiger Wirkung“ aus der FDP aus. Dies teilte er am Mittwoch in einer ausführlichen persönlichen Erklärung auf Facebook mit.

Seine Entscheidung begründet Putz damit, die derzeitige Linie der Bundes- und Landespartei in Sachen Corona-Krisenmanagement nicht mittragen zu können. Zuletzt hatte er als Oberbürgermeister immer häufiger Position gegen maßnahmenkritische Äußerungen führender Parteifreunde Stellung bezogen. Sein Amt wird er von nun an als Parteiloser ausüben.

Landeschef kann Gründe "nicht nachvollziehen"

Daniel Föst, Landesvorsitzender der FDP, bedauerte gegenüber der Landshuter Zeitung den Austritt von Putz, meinte aber auch, dass dieser keine Überraschung sei: „Die Distanz zwischen Alexander Putz und der Partei ist in den letzten Monaten merklich größer geworden.“ Über seine Gründe könne man trefflich streiten, so Föst, er selbst könne sie nicht nachvollziehen.

Nach Informationen der Staatszeitung aus Kreisen Landshuter Stadträte soll Putz aber auch großes Verständnis für Parteifreunde wie den Thüringer FDP-Landeschef Thomas Kemmerich geäußert haben, der sich im Frühjahr mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen ließ. Auch generell zeige sich das Landshuter Stadtoberhaupt gegenüber den Rechtspopulisten "ziemlich verständnisvoll". (APL)

Lesen Sie dazu auch den Beitrag in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom Freitag, 6. November 2020.

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