Kommunales

Bienen-Experte Stefan Berg von der Lehranstalt in Veitshöchheim bringt Schülern auch Grundkenntnisse der Imkerei bei. (Foto: Christ)

06.09.2013

Letzte Chance für die Bienen

Die Zahl der Völker im Freistaat geht dramatisch zurück – auch die Kommunen ergreifen Rettungsmaßnahmen

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, lautet eine düstere Prophezeiung von Albert Einstein aus den 1950er Jahren. In Bayern ist der Bestand an Bienenvölkern seit 1995 um die Hälfte zurückgegangen – auf 250 000 bis 500 000, schätzen Experten. Ursachen gibt es viele: Chemischer Dünger, Parasiten, Elektrosmog. Vieles spricht derzeit dafür, dass der Nobelpreisträger für Physik Recht behalten könnte.
Aber es gibt noch Chancen auf Rettung. Etwas Abhilfe könnte unter anderem der verstärkte Anbau besonderer, von Bienen bervorzugter Pflanzen in den Innenstädten bringen. Stefan Berg, tätig am Fachzentrum Bienen der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) im mittelfränkischen Veitshöchheim, berät die Kommunen dabei.Besonders mögen die Bienen nach seiner Aussage Klatschmohn, Maiendistel, Natternkopf und Wilde Möhre. Städte und Gemeinden, die den Nektarsammlern etwas Gutes tun wollen, schaffen also durch die Anpflanzung genau dieser blühender Bienenlandschaften neuen Lebensraum... (Pat Christ)

Lesen Sie den vollständigen Artikel am Freitag, 13. September, in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung.

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