Kommunales

Die weiß-blauen Züge des Eisenbahnbetreibers Go-Ahead starteten zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember im Raum Augsburg, unter anderem auf der Strecke nach München. Bereits seit Dezember 2021 ist Go-Ahead für die Regionalzuglinien im E-Netz Allgäu zwischen München und Lindau verantwortlich. (Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

20.12.2022

Pannen-Regiobahn Go-Ahead: Freistaat interveniert

Im Rahmen des Qualitätsmesssystems drohen dem schwäbischen Unternehmen für die Versäumnisse Strafzahlungen.

Angesichts der weiter massiven Probleme beim regionalen schwäbischen Eisenbahnunternehmen Go-Ahead drängt nun Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) im Sinne der Fahrgäste auf eine schnelle Verbesserung der Situation. „Es ist schlichtweg inakzeptabel, dass fabrikneue Schienenfahrzeuge nicht wintertauglich sind und bei Minusgraden auf offener Strecke liegen bleiben“, sagte Bernreiter.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) führe bereits Krisengespräche mit den Beteiligten. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats. Aufgrund bislang noch nicht abschließend geklärter Mängel sei aktuell nur rund die Hälfte der insgesamt 56 Fahrzeuge von Go-Ahead einsatzfähig. Die BEG unterstütze Go-Ahead kurzfristig gemeinsam mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen, um Ersatzfahrzeuge für die defekten Siemens-Züge zu beschaffen.

Als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete Bernreiter die Fahrgastinformation von Go-Ahead. „Weder in den Zügen noch auf den digitalen Informationskanälen erhielten die Fahrgäste zuverlässige Informationen. Bei den kalten Temperaturen sei das ein besonderes Ärgernis. Im Rahmen des Qualitätsmesssystems drohten Go-Ahead für die Versäumnisse Strafzahlungen.

Die weiß-blauen Züge des Eisenbahnbetreibers Go-Ahead starteten zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember im Raum Augsburg, unter anderem auf der Strecke nach München. Bereits seit Dezember 2021 ist Go-Ahead den Angaben nach in Bayern für die Regionalzuglinien im E-Netz Allgäu zwischen München und Lindau verantwortlich. (dpa)

 

 

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