Kommunales

Im September 2015 geht der neue Jahrgang an den Start. (Foto: dpa)

26.08.2015

Rekord-Ausbildungsstart in Bayerns Behörden

1181 junge Männer und Frauen lassen sich ab diesem Jahr im öffentlichen Dienst ausbilden

Der Ausbildungsberuf zum Verwaltungsfachangestellten erfreut sich einer sehr großen Nachfrage. Insgesamt haben bisher für diesen Beruf 804 Teilnehmer in den sieben bayerischen Regierungsbezirken einen Ausbildungsvertrag für das neue Ausbildungsjahr abgeschlossen (+ 17,37 Prozent zum Vorjahr). Das sind Rekordzahlen; noch nie war das Interesse an einer Ausbildung im öffentlichen Dienst so groß.

Im September 2015 geht der neue Jahrgang an den Start. Die beliebte Ausbildung, die für die allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und der Kommunalverwaltung qualifiziert, dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System. Die Teilnehmer werden in der Berufsschule, bei der ausbildenden Behörde und bei der BVS praktisch und theoretisch ausgebildet. Bei der BVS leisten die Auszubildenden 540 Unterrichtsstunden ab. Diese sind auf sechs Volllehrgänge sowie eine Projektwoche aufgeteilt. Geprüft werden die Teilnehmer/-innen in fünf verschiedenen Prüfungsbereichen, wobei ein Teil der Prüfung fachpraktisch abgelegt wird. Themen sind unter anderem Verwaltungsbetriebswirtschaft, Personalwesen, Verwaltungsverfahren sowie Wirtschafts und Sozialkunde. Maximilian Weininger, Geschäftsbereichsleiter Ausbildung: „Wir merken einen Trend hin zu den Verwaltungsberufen. Die jungen Leute wünschen sich oft einen sicheren aber auch abwechslungsreichen Beruf.“

Durchschnittsnote von 2,61

In diesem Jahr freut sich die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) über 628 erfolgreiche Absolventen der Abschlussprüfung zum Verwaltungsfachangestellten. Die angehenden Verwaltungsfachangestellten überzeugten mit einer Durchschnittsnote von 2,61. Insgesamt schlossen 18 Teilnehmer mit der Traumnote „sehr gut“ ab, wobei bei einer Teilnehmerin sogar eine glatte 1,00 im Zeugnis steht. Maximilian Weininger ist mit dem allgemeinen Ergebnis sehr zufrieden: „Die niedrige Durchfallquote von 4,55 Prozent und die guten Ergebnisse zeigen, wie engagiert die Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder waren.“ Auch bei weiteren Berufen im öffentlichen Dienst in Bayern sind die Zahlen erfreulich. Zum ersten September beginnen 278 Personen die Berufsausbildung zum Verwaltungswirt (zweite
Qualifikationsebene, + 20,87 Prozent zum Vorjahr) und 99 zum neuen Beruf Kaufmann für
Büromanagement (+ 125 Prozent zum Vorjahr). (BSZ)

Kommentare (2)

  1. Beate am 28.08.2015
    Ja, ja die straffere Verwaltung, jetzt haben wir Sie. Nur hat man vergessen, die stetig wachsenden Aufgaben mit abzubauen.
  2. Paula am 27.08.2015
    Ist mir völlig klar! Nach der Verwaltungsreform (Abbau des Personals) in Bayern und gestiegener Aufgaben, muss ja jemand die Aufgaben bearbeiten! So wundersam ist dieser Bericht nicht. Es ist nur gut, dass noch mehr in Rente gehen.
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