Kommunales

Lightpainting am Simssee – eines der Werke, die im Rahmen einer Therapie entstanden sind und nun im Haupthaus des Heckscher Klinikums gezeigt werden. (Foto: kbo-Heckscher-Klinikum)

24.01.2025

Ständige Verbesserung als Ziel

kbo-Heckscher-Klinikum München: 95 Jahre im Dienst von Kindern und Jugendlichen

Das kbo-Heckscher-Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie feierte im vergangenen Herbst ein besonderes Jubiläum: Vor 95 Jahren wurde in München der erste Standort eröffnet. Der Neurologe Max Isserlin hatte in dem deutsch-amerikanischen Unternehmer Carl August Heckscher einen Stifter für die neu gegründete Kinderabteilung des psychiatrischen Krankenhauses für Erwachsene in der Tristanstraße gefunden. Heute ist das kbo-Heckscher-Klinikum die größte kinder- und jugendpsychiatrische Fachklinik in Deutschland.

„Seit Gründung der Klinik hat sich das Verständnis psychiatrischer Erkrankungen sowie deren Diagnostik und Therapie grundlegend verändert“, erklärt die Ärztliche Direktorin des kbo-Heckscher-Klinikums, Katharina Bühren. „Gemeinsam mit unserer Schule für Kranke und unseren multiprofessionellen Teams gelingt es, unseren jungen Patientinnen und Patienten moderne und leitliniengerechte ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungsangebote zu machen.“

Die Versorgung optimieren, indem man das Behandlungsangebot regionaler und ambulanter macht: Das ist das Ziel der Klinik – bei steigendem Bedarf. Erst im Sommer vergangenen Jahres ist die Kinderstation in das neue kbo-Kinderzentrum nach Großhadern gezogen, weitere Bauprojekte stehen in Wolfratshausen und Ingolstadt an.

Neue Standorte in Oberbayern

„Das kbo-Heckscher-Klinikum hat in den vergangenen Jahren in ganz Oberbayern neue Standorte dazugewonnen und kann so eine wohnortnahe und spezialisierte Versorgung für Kinder und Jugendliche sicherstellen. Mit den noch anstehenden Bauprojekten wird die Versorgungsqualität weiter gesteigert“, sagt Geschäftsführer Birk Heinrich.

 Der halbrunde Geburtstag wurde mit einer kleinen Feier im Münchner Stammhaus in der Deisenhofener Straße begangen. Seit mehr als zwanzig Jahren ist es in Obergiesing zu Hause. Dort wurden nun zum Jubiläum die beiden Hauptflure des Klinikums künstlerisch neu gestaltet. Gezeigt werden dabei unter anderem Bilder aus dem „Lightpainting-Projekt“, das am Standort Rosenheim stattgefunden hat.

Frank Baehrens, stellvertretender Stationsleiter, schuf dort mit den jungen Patientinnen und Patienten Kunstwerke aus Licht. Lena Heyelmann, Direktorin für Pflege und Erziehung des kbo-Heckscher-Klinikums, lobte bei der Eröffnung die Initiative: „Kreative Projekte sind Teil des multimodalen Therapieansatzes, wie wir ihn in der Klinik anbieten. Er gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich als aktiv gestaltend und somit selbstwirksam zu erfahren. Positive Gefühle werden hervorgerufen. Es macht mich stolz, so engagierte Mitarbeitende wie Herrn Baehrens im Team des Pflege- und Erziehungsdienstes der Klinik zu wissen.“
(Ruth Alexander)

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