Kommunales

Der Würzburger Faschingszug mit seinen rund 3000 Aktiven konnte am Sonntag noch stattfinden - am Montag fiel dagegen das faschingstreiben mancherorts aus. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

04.03.2019

Sturmtief "Bennet" fegt über Bayern und setzt Narren zu

Narren mussten am Montag ihre Kappen festhalten: Heftige Sturmböen fegten durch den Freistaat. Mancherorts musste das bunte Treiben ausfallen - und auch für den Zugverkehr hatte das Wetter Folgen

Sturmtief "Bennet" hat zum Wochenbeginn vielen Faschings-Narren einen Strich durch die Rechnung gemacht und in Bayern einige Verwüstung angerichtet. Wegen starker Böen sagte die Stadt Augsburg eine Open-Air-Feier auf dem Rathausplatz ab. In Hallstadt bei Bamberg fiel der Faschingszug aus. In Oberbayern sorgte der Sturm kurzzeitig für Behinderungen auf der Zugstrecke zwischen Schliersee und Bayrischzell, nachdem ein Baum auf die Schienen gefallen war. In Aschaffenburg wurden nach Angaben der Feuerwehr mehrere Bäume entwurzelt und Hausdächer beschädigt.

"Sicherheit geht vor", sagte Manuel Reitberger vom 1. Faschingsverein Hallstadt zur Absage des bunten Treibens in der oberfränkischen Stadt. Bei dem Umzug sollten 6 Fuß- und 24 Wagengruppen ab 14.00 Uhr durch die Stadt ziehen, zwischen 3000 und 5000 Zuschauer wurden erwartet. "Bei so vielen Menschen auf der Straße wollen wir kein Risiko eingehen."

In Augsburg wurden Friedhöfe und der Botanische Garten geschlossen. Die Narren blieben derweil optimistisch: Wenn sich der Sturm gelegt hat, sollte das Faschingstreiben auf dem Rathausplatz ab Dienstagmittag fortgesetzt werden. Seit Samstag hatten die Vereine auf dem zentralen Platz der Stadt ihr Programm aufgeführt. Zum Start hatte es einen kurzen Umzug durch die Innenstadt gegeben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Montag bayernweit vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Stundenkilometern. Wo es Schauer gab, rechneten die Meteorologen auch mit schweren Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern. Erst am späten Abend sollte sich dies legen, zunächst in Franken, nach Mitternacht auch in Südbayern, wie ein Meteorologe vom DWD sagte. Dienstag werde das Wetter ungemütlich mit einem Wechsel aus Schauern, Sonne und Böen.

Das Wetter setzte übrigens nicht nur den bayerischen Narren zu: In ganz Deutschland mussten am Rosenmontag Faschingszüge wegen des Wetters abgesagt werden, darunter im hessischen Seligenstadt nahe der bayerischen Grenze, in Fulda und im nordrhein-westfälischen Bottrop. In anderen Städten sollten die Züge verspätet starten. (dpa)

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